Bestand 139 Schachtanlage Mansfeld, Bochum-Langendreer



Laufzeit : 1885 - 1963



Inhalt : Die Zeche Mansfeld - in Langendreer bei Bochum gelegen - entstand 1875 aus den Zechen Colonia und Urbanus, die die Mansfeldsche Kupferschiefer bauende Gewerkschaft in Eisleben zur Deckung des Kohlebedarfs ihrer eigenen Berg- und Hüttenwerke heranziehen wollte. Zur Vergrößerung ihres Steinkohlenbergbaus erwarb die Gewerkschaft 1903 nördlich von Hamm 14 Grubenfelder und gründete 1914 die Gewerkschaft Sachsen. Zwei Jahre zuvor war mit dem Abteufen der Doppelschachtanlage Sachsen 1/2 begonnen worden.

1921 wurde der gesamte Besitz der Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft von der neu gegründeten Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenbetrieb in Eisleben übernommen. Nach den Zweiten Weltkrieg verlegte die Gesellschaft ihren Sitz nach Hannover. Ihren Zechenbesitz in Bochum-Langendreer verpachtete sie zum 1. Januar 1952 an die neu gegründete Steinkohlenbergwerk Mansfeld GmbH. Das Kapital der Mansfeld AG für Bergbau und Hüttenbetrieb ging an die Salzdetfurth AG, Hannover, über. Die Zeche Mansfeld verfügte zuletzt über zwei Förderschächte, zwei Wetterschächte und eine Kokerei mit Kohlenwertstoffgewinnungsanlagen. Sie wurde 1963 stillgelegt. Berechtsamsunterlagen 1926-1950 (3)
Unternehmensdokumentationen (5)
Geschäftsberichte 1935-1963 (18)
Mietvertrag 1885 (1)
Gutachten (5)
Werkzeitung
Fotos
Karten

Umfang : 0,6 m (unverzeichnet)

Verweis : Ergänzungsüberlieferung im Bergbau-Archiv: Schachtanlage Sachsen (Bestand 54)

Literatur : Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Organisationen und Gesellschaften, Essen 1957, S. 416-419.
Herbert Danz: Denkschrift zur Aufstellung eines Erinnerungsmales für die Schachtanlagen der Zeche Mansfeld, Bochum 1987.
Rudolf Reuter: Chronik der Zeche Mansfeld, ergänzt und herausgegeben von Heinrich F. Wisselmann, o. O. 1991.
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken