Bestand 151 Schachtanlage Lohberg, Dinslaken



Laufzeit : 1907 - 1984



Inhalt : 1905 wurde in Dinslaken die Gewerkschaft Lohberg gegründet. In den Jahren 1906 und 1907 begann man mit dem Abteufen zweier Schächte, die 1914 die Förderung aufnahmen. Der ursprünglich aus Einzelfeldern bestehende Felderbesitz der Gewerkschaft wurde 1918 zu einem einheitlichen Baufeld der Schachtanlage Lohberg 1/2 konsolidiert. Die Anfang der 20er Jahre begonnenen Arbeiten zum Abteufen eines dritten Schachtes wurden schon nach kurzer Zeit wieder eingestellt, bereits errichtete Tagesanlagen 1929 abgerissen.

Nach Gründung der Vereinigten Stahlwerke AG (VSt) 1926 gehörte Lohberg fortan zur Gruppe Hamborn des Unternehmens, die 1933 neben anderen Betrieben der Abteilung Bergbau aus der VSt in die Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) überführt wurde. Nach dem Krieg ging Lohberg im Zuge der Neuordnung des Ruhrbergbaus an die Hamborner Bergbau AG als eine der Nachfolgegesellschaften der GBAG über. Im Planungsrahmen dieser Gesellschaft nahm insbesondere der weitere Ausbau von Lohberg eine herausragende Stellung ein, sodass Mitte der 50er Jahre die Förderung schon deutlich über dem Vorkriegsstand lag. Der Ausbau wurde in den nächsten Jahrzehnten fortgesetzt. Im Jahr 1989 erfolgte der Verbund zu Lohberg/Osterfeld. Unternehmensdokumentationen
Zechenbücher
Betriebsberichte
Ausschusssitzungen
Lohnabrechnungen Laurens Recki, 1924-1958
Fotos

Umfang : 1 m (unverzeichnet)

Literatur : Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen, Essen 1957, S. 288-291, S. 293-298.
Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 1997, 2. Aufl., Bochum 1998, S. 631 f.
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