Bestand 201 Altenessener Bergwerks-Aktiengesellschaft, Essen



Laufzeit : 1948 - 1959



Inhalt : Im Zuge der Entflechtungsmaßnahmen der Alliierten wurde die Altenessener Bergwerks-AG 1952 mit einem Grundkapital von 90 Mio. DM als eine der drei Nachfolgegesellschaften der Hoesch AG i. L., Dortmund, gegründet. Aus deren Besitz gingen folgende Vermögenswerte auf die neue Gesellschaft über: die Schachtanlagen Emil-Emscher und Fritz-Heinrich in Essen-Altenessen mit der Zentralkokerei Emil, die Schachtanlage Radbod in Bockum-Hövel bei Hamm (Westfalen) mit der Kokerei Radbod sowie die mit diesen Zechen verbundenen Weiterverarbeitungs- und sonstigen Betriebe, die Reservefelder 1 und 2, die 100-%ige Beteiligung an der Georg Reitz Kohlenhandels-GmbH einschließlich des Schiffsparks der Hoesch AG, die Berlin-Stettiner Kohlenhandelsgesellschaft mbH und verschiedene Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen des Ruhrkohlenbergbaus. Die Berechtsame der Altenessener Bergwerks-AG umfaßte insgesamt 59,2 Mio. m2.

Anfang der 1950er Jahre erfolgten Rationalisierungsmaßnahmen innerhalb des Grubenbetriebs: Betriebsstätten wurden zusammengefasst, es kamen verstärkt Maschinen zum Einsatz, die Zentralkokereien auf den Schachtanlagen Emil-Emscher und Radbod wurden umfassend erneuert und ausgebaut. Des Weiteren wurde begonnen, die Zechenkraftwirtschaft zu rationalisieren.1956 wurde die Altenessener Bergwerks-AG wieder dem Hoesch-Konzern angegliedert, der 1968 seinen Besitz in die Ruhrkohle AG einbrachte. Geschäftsberichte
Produktionsausschusssitzungen
Bericht anlässlich der Namensgebung des Hanse-Schachtes
Fotos
Lageplan

Umfang : 0,3 m (unverzeichnet)

Literatur : Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen, Essen 1957, S. 346-365.
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