Bestand 12 Deutsche Kohlenbergbau-Leitung, Essen



Laufzeit : 1930, 1947 - 1964



Inhalt : Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sah sich die britische Militärregierung, die die Bergwerke beschlagnahmt und unter die technische Leitung alliierter Offiziere gestellt hatte, vor die dringende Aufgabe gestellt, die Kohleförderung wieder in Gang zu bringen. Voraussetzung dafür aber war die Sicherstellung der Bedarfsdeckung der Betriebe wie die Anwerbung von Bergleuten. Im Juli 1945 errichtete die britische Militärregierung im Benehmen mit der Solid Fuel Section bei den Supreme Headquarters Alight Expeditionary Forces (SHAEF) in Frankfurt (Main) die German Mines Supplies Agency (Versorgungszentrale) mit Sitz in Essen-Heisingen. Zum Leiter wurde Bergassessor a. D. Reinhard Wüster bestellt. Die Versorgungszentrale fungierte als Besteller und Kontingentverteiler für die einzelnen Betriebe, denen die Beschaffung der benötigten Baumaterialien, Maschinen und anderen Bedarfsgütern angesichts der herrschenden Verhältnisse nicht möglich gewesen wäre. Sie hatte darüber hinaus die Versorgung der Bergleute mit Lebensmitteln, Textilien, Schuhen usw. zu organisieren und brachte auch die Anwerbung der dringend benötigten Arbeitskräfte in Gang. Sie wurde später unter dem Namen Bergbaubedarf-Beschaffungszentrale Sachgebiet der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung (DKBL) geführt. Nach der Währungsreform begann die Bedeutung der Versorgungszentrale zu sinken, da Industrie und Handel zunehmend wieder in der Lage waren, den Bergbau hinreichend zu beliefern. Im Juli 1949 löste sie sich auf.

Der Großteil der ehemaligen Gemeinschaftsorganisationen des Bergbaus war 1945 außer Kraft gesetzt. Bergbau-Verein und Bezirksgruppe Ruhr standen seit Mitte Mai 1945 unter der Kontrolle von SHAEF. Als die britische Militärregierung die Verwaltung des Ruhrgebiets übernahm, wurde die North German Coal Control (NGCC) als Kontrollorgan über den Bergbau der britischen Zone gegründet. Sie hatte ihren Sitz auf der Villa Hügel in Essen.

Die endgültige Auflösung von Bergbau-Verein und Bezirksgruppe Ruhr wurde am 27. August 1945 bekannt gegeben.

Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat (RWKS) trat am 5. September 1945 auf Anordnung der Militärregierung in Liquidation. Seine Aufgaben übernahm zunächst die Ruhrkohlen-Centrale in Essen, die im Oktober 1946 in North German Coal Distribution Office (NGCO) umbenannt wurde. Am 18. November 1947 wurde das NGCO als Verkaufsabteilung an die DKBL angegliedert und am 10. Februar 1948 in Deutscher Kohlenverkauf - Verkaufszentrale der DKBL erneut umbenannt.

Vom 12. August bis 10. September 1947 fanden in Washington Besprechungen zwischen den USA und Großbritannien über die Notwendigkeit einer Steigerung der Ruhrkohleförderung statt. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten deutsche Stellen unter alliierter Kontrolle eingeschaltet werden. Realisiert wurde diese Abmachung durch die fast gleich lautenden Verordnungen der Militärregierung Nr. 112 für das britische und Nr. 19 für das amerikanische Kontrollgebiet, die am 18. November 1947 in Kraft traten. Damit war die DKBL errichtet. Sie hatte ihren Sitz in Essen und war juristische Person mit der Rechtsstellung eines Kaufmanns im Sinne des Handelsgesetzbuches. Die Aufgaben der DKBL wurden in Artikel 2 der Verordnungen wie folgt fixiert:

Die DKBL ist der Militärregierung für die Leistungsfähigkeit von Betrieb und Verwaltung der Stein- und Braunkohlenbergbauindustrie einschließlich der zugehörigen Industrien und Geschäftszweige und für die Lenkung der Produktion, der Verladung und des Versands in Übereinstimmung mit etwaigen von der Militärregierung oder mit deren Ermächtigung erlassenen Direktiven verantwortlich. Die DKBL hat die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Befugnisse.

An der Spitze der DKBL stand ein von der Militärregierung ernannter Generaldirektor, der seinerseits die ihm zur Unterstützung seiner Tätigkeit beigegebenen Abteilungsdirektoren im Benehmen mit der Militärregierung zu ernennen hatte. Ferner war die Bildung eines Beirats vorgesehen, der sich aus sechs Vertretern der Unternehmen und sechs Vertretern der Gewerkschaften zusammensetzen sollte.

Die zugleich mit den Anordnungen Nr.112 bzw. Nr. 19 von der Militärregierung herausgegebenen Richtlinien brachten die Ernennung von Bergassessor a. D. Heinrich Kost zum Generaldirektor der DKBL, eine genauere Präzisierung der Aufgaben sowie eine Auflistung der Einschränkungen, denen die DKBL unterworfen war. Danach unterlag die DKBL den Richtlinien der gleichzeitig mit der DKBL gebildeten und aus der NGCC hervorgegangenen UK/US Coal Control Group. Diese besaß als Anweisungs- und Aufsichtsbehörde der DKBL recht umfassende Vollmachten: Ihr waren alle wichtigen Fragen zur Genehmigung vorzulegen, sie hatte das Vetorecht gegen alle Entscheidungen der DKBL, sie genehmigte die finanziellen Ausgaben der DKBL und ihrer Zechen, sie bestimmte die Richtlinien hinsichtlich der Exportzuteilungen und setzte die Kohlenverkaufspreise fest.

Die DKBL erhielt ihre Instruktionen von der UK/US Coal Control Group und vom Verwaltungsamt für Wirtschaft; diese wiederum waren an die Weisungen der Militärregierung gebunden. Dem Generaldirektor direkt unterstellt waren das Generalsekretariat der DKBL, die Personalabteilung und die Informationsabteilung. Letztere war aus der Zusammenlegung der Presse- und Volkswirtschaftlichen Abteilung des RWKS bzw. des NGCO mit der Pressestelle der Versorgungszentrale hervorgegangen.

Die Aufgaben der DKBL verteilten sich auf sechs Sachgebiete, die unter der Leitung eines Mitglieds des Direktoriums standen. Die einzelnen Sachgebiete wiederum waren in Arbeitsgebiete aufgegliedert und wurden von geschäftsführenden Direktoren geleitet, die ihre Anweisungen vom Direktorium erhielten.

Das Sachgebiet Produktion (Direktor: Dr. Anton Große-Boymann) gliederte sich in die Arbeitsgebiete Kohlegewinnung, Kohleveredelung und Ausbildung. Im Arbeitsgebiet Kohlegewinnung wurden Fragen der Produktionsplanung und Produktionsentwicklung, der Geologie, der technischen Entwicklung, der Grubensicherheit und des Grubenrettungswesens, des Verkehrs, der Energiewirtschaft und der Produktionsstatistik bearbeitet. Das Arbeitsgebiet Kohleveredelung war u. a. zuständig für Fragen der mechanischen und chemischen Kohleveredelung, das Arbeitsgebiet Ausbildung schließlich für Fragen der Ausbildung von Arbeitern und Angestellten und für die Zuweisung von Arbeitskräften auf die einzelnen Anlagen.

Das Sachgebiet Verteilung und Verkauf (Direktor: Werner Dietrich Ahlers, ab Frühjahr 1950 Dr. Martin Sogemeier) führte unter dem Namen Deutscher Kohlen-Verkauf - Verkaufszentrale der DKBL die Aufgaben des NGCO weiter. Ihr oblagen neben lang- und kurzfristigen Planungsaufgaben (z. B. Marktanalysen, Anpassung des Bedarfs an die Produktionsverhältnisse, Lenkung des Zukunftsbedarfs, Planung der Transportwege, Einflussnahme auf die Verkehrstarife, Mitwirkung bei der behördlichen Zuteilungsplanung) vor allem zentralisierte Ausführungsaufgaben. Dazu gehörten die laufenden Versand- und Verkehrssteuerung, die Verkaufsabwicklung, die wärmetechnische Beratung, die Behandlung von Reklamationen, die Verkaufsabrechnung mit Zechen und Kunden.

Das Sachgebiet Bergbaubedarf und Beschaffung (Direktor: Bergassessor a. D. Reinhard Wüster) übernahm unter der Bezeichnung Bergbau-Beschaffungszentrale der DKBL die Beschaffungsaufgaben der Versorgungszentrale. Es gliederte sich in die Arbeitsgebiete Zechenbedarf, Bergmannsbedarf und Finanzen und unterhielt Außenstellen in Köln und München.

Das Sachgebiet Wohnungswesen und soziale Betreuung (Direktor: Johann Ernst) gliederte sich in die Arbeitsgebiete Wohnungswesen und soziale Betreuung. Letzteres war zuständig für Fragen der Belegschaftsfürsorge, Gesundheitsfürsorge, Sozialversicherung, Ernährung und Freizeitgestaltung.

Das Sachgebiet Arbeiterfragen (Direktor: Albert Martmöller) gliederte sich in zwei Arbeitsgebiete, von denen das eine Fragen der Lohn- und Tarifordnung, der Betriebsordnung, des Arbeitsrechts sowie Betriebsrätefragen bearbeitete. Das andere bearbeitete die Anwerbung von Arbeitskräften, die Verbindung mit den Arbeitseinsatzbehörden und die Anreizsysteme.

Das Sachgebiet Finanzen, Rechnungswesen, Statistik und Recht (Direktor: bis September 1948 Generaldirektor Karl Schirner, bis Ende Februar 1951 Dr. Ludger Westrick, dann Ludwig Schmidt) schließlich gliederte sich in die Arbeitsgebiete Hauptbuchhaltung, Bergbau-Betriebswirtschaft, Hauptrevision, Kohlenstatistik und Recht.

Als verbindende Organe zwischen der DKBL und den Bergwerksgesellschaften fungierten die beratenden Fachausschüsse, die vor allem technische und wirtschaftliche Fragen bearbeiteten. Insgesamt bestanden bei der DKBL über 100 solcher Fachausschüsse.

Die Bergwerksgesellschaften waren in zehn Bezirken zusammengefasst, die nebenamtlich von einem Bergwerksdirektor geleitet wurden. Besondere Verwaltungen für die einzelnen Bezirke wurden nicht eingerichtet. Der Geschäftsverkehr zwischen der DKBL und den Gesellschaften erfolgte auf direktem Weg. Die Bezirksleiter trafen sich gelegentlich zu gemeinsamen Besprechungen und hatten im Wesentlichen die Funktion, eilige Nachrichten und Weisungen der DKBL an die Zechen weiterzugeben bzw. Mitteilungen aus den Bezirken an die DKBL zu leiten.

Als besonders wichtiges Gremium ist schließlich der Beirat der DKBL zu nennen, der sich je zur Hälfte aus Unternehmer- und Gewerkschaftsvertretern zusammensetzte. Der Vorsitz wechselte halbjährlich zwischen Bergassessor a. D. Adolf Hueck und August Schmidt, dem Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau. Gemäß der Direktive der UK/US Coal Control Group an den Generaldirektor über die Bildung des Beratenden Ausschusses vom 14. Mai 1948 hatte der Beirat die folgenden Aufgaben:

a) der DKBL in Bezug auf die Steigerung der Kohleförderung und des Kohleabsatzes, die Hebung der sozialen Verhältnisse der Bergarbeiter und die Erhaltung des Arbeitsfriedens im Bergbau Vorschläge zu machen
b) von Zeit zu Zeit den allgemeinen Zustand des Bergbaus zu überprüfen
c) sich die Jahreszahlen, die Unkostenrechnung und den Geschäftsbericht vorlegen zu lassen und in Verbindung damit dem Generaldirektor seine Empfehlungen zu unterbreiten.

Der Beirat wurde zu allen wichtigen Fragen gehört. Er trat in der Regel ein Mal im Monat zusammen.

Als der DKBL etwa ein Jahr nach ihrer Errichtung als zusätzliche Aufgabe das nicht unproblematische Gebiet der Entflechtung und Neuordnung des Kohlebergbaus übertragen wurde, erfuhr ihre Organisation eine notwendige Erweiterung. Die Hauptlast der Entflechtungsarbeiten trug das neue Generalsekretariat Gesetz Nr. 75 (später Generalsekretariat Gesetz Nr. 27), dessen Organisation und Aufgaben im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Kohlebergbaus dargestellt werden.

Die DKBL beschäftigte zu Beginn des Jahres 1948 insgesamt 1 150 Mitarbeiter. Diese Zahl stieg bis Mitte 1948 auf 1 399, sank dann jedoch bis zur Liquidation Mitte 1953 allmählich auf knapp 800. Fast alle Mitarbeiter wurden von den Nachfolgeorganisationen übernommen oder fanden anderweitig im Bergbau eine neue Tätigkeit.

Die Kosten für die DKBL wurden durch eine Umlage bei den Bergwerksgesellschaften abgedeckt, sie betrugen 11,5 Pfennig je t Förderung. Heinrich Kost übte seine Tätigkeit als Generaldirektor ehrenamtlich aus.

Als Heinrich Kost am 28. Dezember 1953 seinen Schlussbericht über die Tätigkeit der DKBL erstattete, waren die Kriegsschäden im Wesentlichen beseitigt. Die Steinkohleförderung war von 35 Mio. t im Jahr 1945 auf 123 Mio. t im Jahr 1952 gestiegen und hatte damit annähernd den Stand von 1938 erreicht. Angesichts der Überalterung und des schlechten Zustands der Anlagen über und unter Tage war dieses Ziel in erster Linie durch eine erhebliche Vermehrung der Belegschaft um 75 000 Mann auf 337 000 Mann erzielt worden. Daneben waren aber auch Anstrengungen zur Fortentwicklung der Bergtechnik, insbesondere der Mechanisierung unternommen worden. Die großen Bergbauausstellungen 1948 und 1950 brachten hier neben einem Preisausschreiben für die Mechanisierung unter Tage neue Impulse. Der Anteil der überwiegend maschinell gewonnenen Kohle war sechsmal so groß wie 1948; die Zahl der schneidenden Gewinnungsmaschinen hatten sich verfünffacht. Auch auf den Gebieten der Kohleaufbereitung und -veredelung sowie der Kraftwirtschaft konnte die DKBL nennenswerte Fortschritte verzeichnen, wobei der zähe und letztlich doch erfolgreiche Kampf gegen die Demontage der Fischer-Tropsch-Anlagen besondere Erwähnung verdient.

Bedeutende Leistungen erzielte die DKBL auch auf dem Sektor des Wohnungswesens. Von den vor dem Krieg im Bundesgebiet vorhandenen knapp 330 000 Bergarbeiterwohnungen hatten weniger als 80 000 den Krieg unbeschadet überstanden. Als die DKBL in Liquidation trat, waren rund 230 000 Wohnungen wieder hergestellt und über 80 000 Wohnungen zusätzlich geschaffen worden. Damit lag der Wohnungsbestand Mitte 1953 um ca. 85 000 Wohnungen über dem Vorkriegsstand. Neben den Wiederaufbau zecheneigener Wohnungen und der Errichtung von Wohnheimen traten dabei Finanzierungsbeihilfen an gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften sowie die Gewährung von Darlehen für die Schaffung von Eigenheimen; 1951 gab es im Ruhrbergbau ca. 3 600 Eigenheime, 1953 bereits über 14 000. Generalsekretariat der DKBL
Unterlagen zu besonderen Sachfragen/Schriftwechsel in alphabetischer Reihenfolge 1930-1954 (51)
Personalien 1947-1954 (5)
Organisation der DKBL 1947-1960 (20)
Direktorium 1947-1953 (9)
Beirat 1947-1953 (20)
Bezirksleiter 1948-1953 (1)
Ausschüsse 1948-1952 (6)
Neuordnung des Kohlenbergbaus 1945-1954 (53)
Organisationen/Verbände 1947-1955 (41)
Informationsabteilung der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 1946-1954 (59)
Materialien zu besonderen Sachgebieten 1945-1954 (67)
Druckschriftensammlung 1942-1954 (43)
Fachabteilungen der DKBL
Maßnahmen zur Förder- und Leistungssteigerung 1947-1954 (34)
Investitionen 1950-1954 (8)
Energiewirtschaft 1947-1956 (10)
Belegschaftsfragen 1948-1955 (4)
Organisation des Kohlenverkaufs 1947-1954 (20)
Absatzfragen 1947-1953 (16)
Wohnungswesen/Sozialfürsorge 1948-1955 (12)
Arbeiterfragen 1945-1954 (14)
Finanzen und Recht: Allgemeines 1947-1954 (18), Investitionen 1948-1957 (25), Subventionen 1948-1959 (37), Betriebswirtschaft 1947-1956 (21), Rechtsfragen 1948-1955 (4)
Generalsekretariat Gesetz Nr. 27
Organisationsfragen 1949-1953 (4)
Organe der DKBL und des Generalsekretariats Gesetz Nr. 27 1948-1964 (36)
Neuordnung des Kohlenbergbaus: Allgemeines 1948-1954 (10), Anlagenaufnahme und -bewertung 1948-1955 (39), Entflechtung und Neuordnung der Gesellschaften 1949-1954 (37), Neuordnung Kohle und Eisen 1949-1952 (8)
Handakten Oberbergrat Theobald Keyser
Neuordnung des Kohlenbergbaus: Allgemeines 1948-1954 (31), Entflechtung und Neuordnung der Gesellschaften 1946-1955 (35), Neuordnung Kohle und Eisen 1949-1952 (8), Neuordnung der Eisen- und Stahlindustrie 1947-1951 (4), Unterlagen zu besonderen Sachgebieten 1948-1953 (25)
Handakten Dr. Karl Schirmer
Allgemeines 1949-1952 (6)
Neuordnung des Kohlenbergbaus: Allgemeines 1940, 1949-1953 (6), Entflechtung und Neuordnung der Gesellschaften 1942, 1950-1953 (43)
Handakten Dr. Hans Korsch
Neuordnung des Kohlenbergbaus/Allgemeines 1949-1953 (15)
Entflechtung und Neuordnung der Gesellschaften 1949-1954 (29)
Handakten Direktor Josef Fischer
Allgemeines 1939-1953 (6)
Ausschüsse 1949-1951 (21)
Neuordnung des Kohlenbergbaus: Allgemeines 1946-1952 (20), Entflechtung und Neuordnung der Gesellschaften1947-1953 (13)
Handakten Dr. Karl-Georg Müller
Allgemeines 1949-1953 (13)
Ausschüsse 1941-1953 (15)
Neuordnung des Kohlenbergbaus: Allgemeines 1950-1953 (4), Entflechtung und Neuorndung der Gesellschaften 1949-1953 (16), Neuordnung Kohle und Eisen 1949-1952 (10), Stromverbund/Kraftwirtschaft 1938, 1948-1952 (10)
Handakten Dr. Bergemann
Neuordnung des Kohlenbergbaus/Allgemeines 1949-1953 (18)
Entflechtung und Neuordnung der Gesellschaften 1950-1954 (38)
Neuordnung Kohle und Eisen 1950-1952 (5)
Handakten Dr. Heinrich K. Bock
Unterlagen zum Kohlenwirtschaftsgesetz 1950-1957 (19)
Unterlagen zu besonderen Sachfragen 1945-2964 (15)

Umfang : 38 m

Verweis : Ergänzungsüberlieferungen im Bergbau-Archiv: Ernst-Hellmut Vits (Bestand 76), Wirtschaftsvereinigung Bergbau (Bestand 83), Unternehmensverband Ruhrbergbau (Bestand 138), Versorgungszentrale des deutschen Kohlenbergbaus (Bestand 190)

Literatur : Hundert Jahre Kohle - Eisen - Stahl - Chemie. Aufbau und Entflechtung deutscher Industriekonzerne. Das Spezial-Archiv der deutschen Wirtschaft, Darmstadt o. J.
Organisationsplan und Arbeitsgebiete der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung (DKBL), in: Glückauf 81/84, 1948, S. 199-202.
Gesetz 75 und Ruhrstatut. Eine Sammlung von Vorträgen von Dr. Victor Agartz und Dr. Heinrich Deist, hrsg. vom Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften, Köln 1949.
Gerhard Boldt: Staat und Bergbau. Der Einfluss des Staates auf die rechtliche Gestaltung und wirtschaftliche Struktur des westdeutschen Bergbaus, München/Berlin 1950.
Gesetz Nr. 27 der Alliierten Hohen Kommission: Umgestaltung des deutschen Kohlenbergbaus und der deutschen Stahl- und Eisenindustrie, Textausgabe, hrsg. von der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung, Essen, und der Stahltreuhändervereinigung, Düsseldorf, Juli 1950.
Karl Blankenagel: Der Schuman-Plan. Eine zusammenfassende Darstellung und Erläuterung der Pariser Verträge, in: Stahl und Eisen 71, 1951, S. 489-499.
Theobald Keyser: Die Bildung von Einheitsgesellschaften im Ruhrbergbau nach dem Gesetz Nr. 27, in: Jahrbuch des deutschen Bergbaus, 1952, S. 1-13.
Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, in: Bundesgesetzblatt, Teil II, Nr. 7 vom 6. Mai 1952, S. 447-478.
Carl Horst Hahn: Der Schuman-Plan, München 1953.
Karl Heinrich Herchenröder/Joh. Schäfer/Manfred Zapp: Die Nachfolger der Ruhrkonzerne, Düsseldorf 1953.
Heinrich Kost: Die Tätigkeit der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung. Schlussbericht, erstattet am 28. Dezember 1953 im Städtischen Saalbau in Essen, in: Glückauf 90, 1954, S. 89-106.
Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen, Essen 1957, S. 60 ff.
Benno Natzel: Die Neuordnung des deutschen Steinkohlenbergbaus. Ein Beitrag zur Geschichte des Ruhrbergbaus, in: Glückauf 93, 1957, S. 789-797.
Heinrich K. Bock: Bergbauliche Verbände im öffentlichen Leben. Zur hundertsten Wiederkehr des Gründungsjahres des Vereins für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund zu Essen, in: Jahrbuch des deutschen Bergbaus, 1958, S. 15-31.
Gerhard von Beckerath: Ordnungspolitik in der Montanunion erläutert am Beispiel der Kohlenwirtschaft, Köln/Opladen 1960.
Bodo Börner: Die Marktbeherrschung im Kartellrecht der Montanunion und die Ruhrkohle, Düsseldorf 1960.
Eberhard Schmid: Die verhinderte Neuordnung 1945-1953. Zur Auseinandersetzung um die Demokratisierung der Wirtschaft in den westlichen Besatzungszonen und in der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt (Main) 1970.
Werner Abelshauser: Der Ruhrkohlenbergbau seit 1945, München 1984.
Evelyn Kroker: Heinrich Kost. Rationalisierung und Sozialbeziehungen im Bergbau, in: Paul Erker/Toni Pierenkemper (Hrsg.): Deutsche Unternehmer zwischen Kriegswirtschaft und Wiederaufbau. Studien zur Erfahrungsbildung von Industrie-Eliten, München 1999, S. 291-316.
Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken