Whl Westerholt




Beschreibung :
1769 vermählte sich Ludolf Friedrich Adolf von Boenen mit Wilhelmine von Westerholt, Erbin des 1726 gestifteten Westerholtschen Fideikommisses. Infolge der bei der Stiftung des Fideikommisses getroffenen Bestimmung nahm der Ehemann den Namen Westerholt an und wurde Stammvater der Grafen von Westerholt und Gysenberg. Von den Söhnen aus dieser Ehe erhielt der ältere Max Friedrich die Boenenschen Güter und begründete die Linie Westerholt-Arenfels, während der jüngere Wilhelm Erbe des Westerholtschen Fideikommiss wurde und die Linie Westerholt-Westerholt begründete.Das Archiv der Linie Westerholt-Arenfels wurde 1951/52 aufgeteilt und u. a. an die Städte Dortmund, Oberhausen und Recklinghausen verkauft. Im Stadtarchiv Lünen befindet sich der Bestand des Hauses Schwansbell, im Stadtarchiv Werne der Bestand des Hauses Stockum, im Stadtarchiv Oberhausen der Bestand des Hauses Oberhausen, im Stadt- und Vestischen Archiv Recklinghausen die Bestände der Häuser Berge bei Buer, Löringhof und Klostern bei Datteln. Ein Restbestand, die Familiensachen der Linie Westerholt-Arenfels, sind der Familie verblieben und liegt auf Haus Alst (siehe dort).Das Archiv der Linie Westerholt-Westerholt ist in seinem Hauptbestand 1928 im Stadt- und Vestischen Archiv Recklinghausen deponiert worden. Auf Schloss Westerholt sind Reste dieses Bestandes sowie das Rentei- und Familienarchiv des 19. und 20. Jahrhunderts verblieben. Die Akten des Patrimonialgerichts Westerholt sind im Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster.

Die Benutzung erfolgt für die Bestände Westerholt-Arenfels und Westerholt-Westerholt im Institut für Stadtgeschichte/Stadt- und Vestisches Archiv Recklinghausen, Hohenzollernstr. 12, 45659 Recklinghausen, für die übrigen Bestände auf Schloss Westerholt über das LWL - Archivamt für Westfalen.

Für dieses Archiv ist als Referentin Dr. Antje Diener-Staeckling zuständig:

Tel. 0251 /591-3897

E-Mail: antje.diener-staeckling@lwl.org
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