Can Canstein




Beschreibung :
In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wird auf dem Canstein eine Mainzer Burg genannt, die später an die Grafen von Everstein gelangte. Kurz vor 1300 erwarb der Erzbischof von Köln den Berg und ließ ihn 1342 von den Raben von Papenheim mit einer Burg bebauen, an der wenig später auch die Grafen von Waldeck Rechte erwarben. Nachdem im 15. Jahrhundert zeitweilig die Familie von Spiegel zu Peckelsheim Anteile an der Burg besessen hatte, kam es 1544 zu einer Teilung in das alte (obere) und das neue (untere) Haus. 1558 fiel das alte Haus an die Familie von Spiegel zum Desenberg, die 1792 auch den Cansteiner Anteil erwerben konnte. Nachdem der Besitz durch Kauf 1837 an Franz Graf von Spee und 1846 an Victurnian Prinz von Croy gegangen war, fiel er 1853 an die Familie von Elverfeldt.Bei dem Verkauf von Canstein 1837 war eine Teilung des Archivs vereinbart worden, die erst 1851 durchgeführt wurde. Die auf die Familie von Spiegel zum Desenberg bezüglichen Ar-chivalien wurden an diese Familie übergeben (heute Dep. Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster), die Gutsarchivalien blieben in der Verfügung des neuen Eigentümers auf dem Canstein. Doch wurde die Scheidung nicht sauber durchgeführt, so dass zahllose Überschneidungen vorliegen.

Eigentümer:

Alexander Freiherr von Elverfeldt

Für dieses Archiv ist als Referent Dr. Peter Worm zuständig:

Tel. 0251/591-4030

E-Mail: peter.worm@lwl.org
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