Coe.K - Stift Borghorst



Signatur : Coe.K

Laufzeit : 01.01.1231-31.12.1885


Inhalt :
Das in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts entstandene Kanonissenstift Borghorst erhielt 974 die Immunität. Die Schirmherrschaft wurde dem Erzbischof von Magdeburg übertragen. Die Aufhebung der mittlerweile in ein freiweltliches adeliges Damenstift umgewandelten Anstalt erfolgte 1811.Ein weiterer größerer Teil des Stiftsarchivs befindet sich im Pfarrarchiv Borghorst. Das Necrolog des 13. Jhdts. ist im Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster deponiert.460 Urkunden (1284-1750); 1074 Akten (14.-18. Jhdt.)Renten und Zehnte; Erben, Kotten und Grundbesitz des Kapitels, der Pröpstin und der Äbtissin; Freibriefe (16.-18. Jhdt.); Aktivlehen (Reverse, Wortstätten in Borghorst, Lehnsrollen ab 14. Jhdt.); Markenrechte; Privilegien, Konfirmationen; Kopiare; Statuten; Besetzung der Präbenden; Wahlkapitulationen der Äbtissinnen, Pröpstinnen und Küsterinnen; Testamente und Nachlässe der Stiftsdamen; Vogtei; Burse; Kanoniker; Pastorat zu Gescher; Vikarien; Inventar 1627; Kirchspielsrechnungen Borghorst, Gescher, Velen und Laer (18. Jhdt.); Pachtsachen; Wechselbücher (ab 1356); Kapitularverhandlungen (ab 1498); Ämterrechnungen; Prozesse.Findbücher: Coe.K.Ak und Coe.K.UkDer Bestand ist verfilmt und im LWL-Archivamt für Westfalen einsehbar.Literatur: R. Weining, Das freiweltlich-adelige Fräuleinsstift Borchorst, Münster 1920.- 1000 Jahre Borghorst 968-1968, Münster 1968.-
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