Dar.A Familie




Beschreibung :
Ausgangspunkt der Familie Droste zu Vischering ist die Burg Vischering (so seit der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts bezeichnet) unmittelbar nördlich von Lüdinghausen, die der Drost Albert (von Wulfheim) 1271 errichtete und seinen Nachkommen als Lehen des Bischofs von Münster weitergab. Die Familie, die als Drosten eines der vier Hofämter des Stifts Münster bekleidete, führte schon um 1300 die Amtsbezeichnung als Familiennamen. Seit dem 2. Viertel des 16. Jahrhunderts waren die Droste zu Vischering Amtsdrosten zu Ahaus und Horstmar; der Namenszusatz "Erbdroste" wurde im 17. Jahrhundert gebräuchlich. Die Familie wurde 1670 in den Reichsfreiherrenstand, 1826 in den preußischen Grafenstand erhoben. Zu Haus und Herrlichkeit Vischering kamen seit dem 16. Jahrhundert weitere Besitzungen: durch Erbschaft 1528 das Hobergsche Gut Caldenhof bei Ostercappeln; durch Kauf 1599 die Güter Wallbaum in Ottmarsbocholt, 1600 Holtwick, 1628/65 Greving und Weghaus bei Lüdinghausen, 1656 Visbeck bei Dülmen, 1680 Darfeld, das hinfort anstelle von Vischering Hauptsitz der Familie wurde, 1695 Lütkenbeck bei Münster; durch Erbschaft 1700 das Lülsdorfsche Haus Haan bei Köln-Porz, das 1812 verkauft wurde; durch Kauf 1703 Vehof bei Lüdinghausen; durch Erbschaft 1713/31 das Schenckinck'sche Haus Bevern in Ostbevern und die damit verbundenen, von den Reede und Torck herrührenden Güter Asbeck, Brandlecht in der Grafschaft Bentheim, Langen in Everswinkel, Lengerich in der Grafschaft Lingen, Vorhelm mit Bergeickel sowie Burgmannssitze in Haselünne und Nienborg; durch Kauf 1715 Hengelborg bei Stadtlohn, 1735 Saesfeld in Overijssel, 1738 Kakesbeck bei Lüdinghausen; durch Erbschaft 1749 das Bürensche Haus Mengede bei Dortmund; durch Kauf 1772 Weersche, 1817 Rockel und 1835 (Klein-)Burlo bei Darfeld sowie 1856 Grollenburg in Leer bei Horstmar.
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