Ege.Rav - Haus Ravenshorst (AD)



Signatur : Ege.Rav


Inhalt :
Das landtagsfähige Gut Ravenshorst im Kirchspiel Gildehaus wird 1404 als bentheimisches Lehen des Heinrich von dem Torne erwähnt. Über seine Enkelin Eylharda gelangte das Gut an die Nienborger Burgmannsfamilie von Wüllen. Als das Gut 1625 in Konkurs geriet, fiel es an den Landesherren zurück, der es 1666 an Adolf Otto von Hövel verkaufte. Die letzte von Hövel zu Ravenshorst, Sophie Bernhardine, setzte in ihrem Testament Nikolaus Hermann von Beverfoerde zu Stockum zum Erben ein, doch zog der Graf von Bentheim bei ihrem Tod 1767 das Gut als erledigtes Lehen an sich. Das Gut verblieb fortan beim Grafenhaus.

Die Ravenshorster Archivalien im Archiv Egelborg sind aufgrund zweier Erbschaften hierher gekommen. Nachdem schon 1739 und 1751 Anna Agnes von Hövel geb. von Reede ihrem Vetter Otto Theodor von Heyden zu Wohnung Schriftgut vermacht hatte, gelangte 1767 ein weiterer Teil an die von Beverfoerde. Beide Teile sind Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Bestand vereinigt worden.

(Ein weiterer Archivbestand im fürstlichen Archiv in Burgsteinfurt.)

186 Akten (16.-18. Jhdt.)

Familiensachen von Wüllen, von Hövel; Landessachen der Grafschaft Bentheim, Landdrostei; Nienborger Burgmannen; Haus Wüllen im Kirchspiel Epe, Besitz zu Ottenstein, Häuser Ravenshorst und Saesfeld; Lehensachen; Pachtsachen, Register; Prozesse; Rechnungen; Finanzen, Quittungen, Obligationen; Schatzungen in der Grafschaft Bentheim.

Findbuch: Ege.Rav
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