Für Fürstenberg




Beschreibung :
Die Mitte des 13. Jahrhunderts in Diensten der Welfen und der Bischöfe von Minden stehenden Westphalen sind Anfang des 14. Jahrhunderts im Hochstift Paderborn nachweisbar, wo sie Besitzungen in Peckelsheim und Lippspringe erwarben. 1379 wurde ihnen vom Paderborner Bischof die Burg Wünnenberg mitsamt dem Gericht verpfändet. Die Auslösung dieses Pfandbesitzes erfolgte erst 1654. 1446 brachten sie dann die benachbarte Burg Fürsten-berg in ihren Besitz, die der Bischof von Paderborn 1321-1325 gegen die Edelherren von Büren gebaut hatte. Der Hauptsitz der Familie war hinfort Fürstenberg, um das planmäßig der weitere Besitz ausgebaut wurde. 1783 erbaute Friedrich Wilhelm von Westphalen (1727-1789), 1763 Fürstbischof zu Hildesheim und 1782 Fürstbischof zu Paderborn, das heutige Schloss Fürstenberg. Das Archiv der Familie von Westphalen zu Fürstenberg, zu dem ältere Inventare von 1738 (Memering-Cosmann) und 1791/92 (Ehrenstorf) vorliegen, wurde 1848 beinahe vollständig vernichtet. Über die von Quernheimischen, dann von Westphalenschen Lehnsgüter des Stifts Herford befindet sich ein Urkundenbestand im Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster (A 469).

Für dieses Archiv ist als Referent Dr. Gunnar Teske zuständig:

Tel. 0251/591-3378

E-Mail: gunnar.teske@lwl.org
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