Mer.Shp - Scheppen



Signatur : Mer.Shp

Laufzeit : 1342-20. Jh.


Inhalt :
Das Gut Scheppen, ein Lehen der Abtei Werden, scheint in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts von den von der Leithe an die von Vittinghoff gen. Schell gelangt zu sein. Durch Heiraten ging das Gut weiter an die von Neuhoff und 1582 von der Recke. Ende des 17. Jahrhunderts führte Gert Wennemar von der Recke die Vormundschaft über Johann Gerhard von Dincklage zu Meyerich, so dass umfangreiche Unterlagen zu diesem Gut in das Scheppener Archiv gelangten.

1747 ging Scheppen im Erbgang an die von Bottlenberg gen. Schirp und 1770 als Mitgift an die von Ritz. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fiel das Gut an die von Hövel, die es 1928 und 1934 an den Ruhrverband verkauften.

175 Urkunden (1342-1799); Der Aktenbestand ist in zwei Abteilungen geteilt worden: A Haus Scheppen 611 Akten (15.-20. Jh.) und B Besitz in der Soester Börde, 14 Urkunden (1371-1671), 9 Akten (16.-18. Jh.).

A Haus Scheppen: Besitztitel; Lehnssachen; Marschallamt der Abtei Werden; Erbkämmereramt des Stifts Essen; Herrlichkeit Byfang; Haus Lüntenbeck im Amt Elberfeld; Haus Mallinckrodt bei Herdecke; Familiensachen der von Vittinghoff gen. Schell, von der Recke, von Nagel, von Bottlenberg gen. Schirp; Papiermühle; Höfe und Kotten; Finanzen; Prozesse; Kloster Werden.

B Soester Börde: Gut Meyerich (Familien von Plettenberg, von Dincklage; Güter Langenholthausen, Osthoff; Gutsverwaltung); Gut Schweckhausen mit Hanekey (Familien Droste zu Schweckhausen, von Hatzfeld); Wocklum (Familien von Schüngel, von Plettenberg); Güter Mellen und Langenholthausen (Familien von Wrede gen. Supetut, von Plettenberg, von Hanxleden, von Dücker).- Besitz in Livland und Kurland (Familie von Plettenberg; Besitz im Bezirk Ascherade).- Rechnungsbuch des adeligen Armenvorstands in Hüsten.

Findbücher: Mer.Shp.Ak, Mer.Shp.Uk 1 - 2.

Umfang : 3 lfm.
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