Rha.D - Grafschaft Limburg



Signatur : Rha.D


Inhalt :
Die Grafschaft (Hohen-)Limburg ist der Rest der Herrschaft des Grafen Friedrich von Isenberg, die sein Sohn Dietrich nach der Ächtung seines Vaters infolge der Erschlagung des Kölner Erzbischofs Engelberg von Berg 1225 behaupten konnte. Die Grafschaft fiel in weiblicher Erbfolge 1459 an die Grafen von Neuenahr, sodann über die Grafen von Limburg-Broich, Dhaun und erneut Neuenahr 1589 an die Grafen von Bentheim. Als die 1606 bei der Bentheim-Tecklenburger Erbteilung entstandene Limburger Linie 1626 ausstarb, fiel die Grafschaft zunächst an die Alpener, 1629 dann an die Linie zu Bentheim-Tecklenburg. Die 1808 durch das Großherzogtum Berg mediatisierte Grafschaft, bildete bis 1918 eine Standesherrschaft im Königreich Preußen.

Dem Bestand eingegliedert ist die Überlieferung des im 13. Jahrhundert gestifteten Prämonstratenserinnenklosters, seit dem 15. Jahrhundert adeligen Damenstiftes Elsey, das bei seiner Aufhebung 1811/12 an den Grafen von Bentheim-Tecklenburg fiel. Urkunden des Stifts befinden sich auch im Pfarrarchiv Elsey.

Der Aktenbestand ist aufgrund von entsprechenden Erschließungsschritten in drei Teilbestände aufgegliedert, die sich inhaltlich überschneiden. Teile I und II sind nach Schlagworten alphabetisch geordnet. Teil III enthält die Akten der um 1821 eingerichteten Domänenkammer Limburg sowie Nachträge aus der landesherrlichen Verwaltung der Grafschaft vor 1808. Ein großer Teil des Archivs Limburg wurde durch Kurköln, das Limburg zwischen 1584 und 1610 besetzt hatte, geraubt.
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