Rha.G - Herrschaft Gronau



Signatur : Rha.G


Inhalt :
Um das münsterische Lehen Haus Bocholt, später Gronau genannt, das 1421 von den Edelherren von Steinfurt an die Grafen von Bentheim fiel, entwickelte sich eine kleine Herrschaft, zu der reicher Güterbesitz gehörte. 1638 kam die Herrschaft an die Linie Bentheim-Tecklenburg, die in einem Vergleich mit dem Bischof von Münster 1699 für die Herrschaft den Status einer Unterherrlichkeit des Fürstbistums akzeptieren musste. Ab 1638 gehörten zur Herrschaft Gronau eine Reihe von Höfen im Hochstift Münster, die bis 1760 von einer eigenen Steinfurter Rentei verwaltet wurden. Ab 1803 teilte Gronau das Schicksal des münsterischen Amtes Horstmar, ging 1803 an die Wild- und Rheingrafen zu Salm, 1806 an das Großherzogtum Berg, 1811 an das Kaiserreich Frankreich und 1813 an das Königreich Preußen.

Die auf Gronau bezüglichen Urkunden sind im Bestand Rheda. Die Akten sind in Teilbestände gegliedert, von denen Teilbestand I alphabetisch nach Schlagworten geordnet ist.
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