Rhe Rheder




Beschreibung :
Rheder war der Hauptsitz der Familie von Mengersen, die hier seit etwa 1400 ansässig war. Von der Stammlinie zu Rheder zweigten sich Linien zu Reelkirchen, Helpensen, Hülsede und Oldendorf ab. Mit Rheder verbunden waren ein Burgsitz zu Borgholz sowie seit dem 18. Jahrhundert Besitzungen zu Lütgeneder und Germete, die vorher im Besitz der von Papenheim und von Canstein waren. Zeitweise im Besitz der Linie zu Rheder waren das Gut Meimerhausen 1593-1638, ein im Hochstift Hildesheim gelegenes Braunschweiger Lehen, und das Gut Himmighausen, das 1803 von den von Schilder anfiel und 1895 an Wilhelm Graf von Oeynhausen verkauft wurde. Das 1805 ererbte Gut Zschepplin ging an eine jüngere von Rheder abgehende Nebenlinie. Als 1873 die Hauptlinie auf Rheder im Mannesstamm erlosch, gelangte das Gut durch Heirat an die Freiherren von Spiegel zu Peckelsheim aus dem Haus Helmern. Das Archiv ist auf unbekanntem Weg um Archivalien der Familie von Hompesch und der Herrschaft Bollheim bereichert worden. 1942 wurde der größere Teil des Archivs im Staatsarchiv Münster (jetzt Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster) deponiert und dort verzeichnet. Dieser Teil ist 1983 nach Rheder zurückgekehrt. Ein auf Rheder verbliebener Teil (A) wurde vom LWL-Archivamt für Westfalen verzeichnet. Beide Teilbestände überschneiden sich inhaltlich und sind nebeneinander zu benutzen.

Eigentümer:

Ferdinand Freiherr von Spiegel

Benutzung erfolgt nur über das LWL - Archivamt für Westfalen.

Für dieses Archiv ist als Referent Dr. Stefan Schröder zuständig:

Tel. 0251/591-3891

E-Mail: stefan.schroeder@lwl.org
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