Röd Rödinghausen (AD)




Beschreibung :
Rödinghausen bei Menden lässt sich seit dem 13. Jahrhundert im Besitz einer gleichnamigen Familie nachweisen, die diesen Besitz anscheinend im 14. Jahrhundert teilte.

Nieder-Rödinghausen ging an die Vollenspit und um 1500 über zwei Erbtöchter an die von dem Westhove und von Galen.

Der Anteil der von dem Westhove an Nieder-Rödinghausen fiel im 16. Jahrhundert im Erbgang an die von Clodt und der Galensche Anteil an die von Neheim.

1639 verkauften Margarethe von Neheim und ihr zweiter Ehemann Caspar von Heigen, die auch den Anteil der von Clodt erworben hatten, Nieder-Rödinghausen an den kurkölnischen Oberkellner Hermann Dücker. Dieser war 1638 durch Heirat in Besitz des Gutes Ober-Rödinghausen gelangt, das seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der von Deistinghausen gewesen war und Mitte des 16. Jahrhunderts an die von Krane gekommen war.

Das vereinigte Gut Rödinghausen wurde 1700 durch das von Dietrich Gaudenz von Dücker erworbene Gut Hees bzw. Hüingsen erweitert, das um 1440 von den Quaterlant an die von der Heese gelangt war.

Unterlagen zu der dem Freiherrn von Dücker gehörenden Papierfabrik Dücker & Co. in Menden-Böingsen befinden sich im Westf. Wirtschaftsarchiv Dortmund, Bestand F 63.

Für dieses Archiv ist als Referent Dr. Gunnar Teske zuständig:

Tel. 0251/591-3378

E-Mail: gunnar.teske@lwl.org
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