Tat Tatenhausen (AD)




Beschreibung :
Tatenhausen lässt sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Hoberg nachweisen und gelangte durch die Ehe der Erbtochter Elseke von Hoberg mit Heinrich von Korff gen. Schmising vom Haus Harkotten 1524 an letztere Familie. 1687 vergrößerte Friedrich Matthias von Korff gen. Schmising den Besitz durch den Ankauf des Gutes Wittenstein im Kirchspiel Versmold, das seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der von Lüninck gewesen war und im 17. Jahrhundert an die Familie Wippermann gelangt war. Im 19. Jahrhundert kam dann noch Gut Steinhausen im Kirchspiel Halle hinzu, das bis etwa 1610 im Besitz der Familie von Steinhaus war und dann an die von Hatzfeld, von Ledebur, von Dumbsdorff und von dem Bussche gelangte. Neben diesen in der Grafschaft Ravensberg befindlichen Gütern besaßen die von Korff gen. Schmising zu Tatenhausen seit Mitte des 18. Jahrhunderts das Haus Lette im Amt Horstmar. Dieses Gut war im 16. Jahrhundert von den von Merveldt an die von Raesfeld vererbt worden und 1645 von den von Wendt an die von Ketteler zu Middelburg verkauft worden. Noch im 17. Jahrhundert gelangte es von den von Ketteler an die von Bevern und ist 1722 an die von Landsberg verkauft worden. Die Güter Wieck, Grotenburg, Engsterstein, Bellering und Masthoff wurden Anfang des 18. Jahrhunderts von den Domherren Heinrich und Dietrich Otto von Korff gen, Schmising erworben und dem Stammherrn auf Tatenhausen vermacht. 1706 wurde Gut Duderstadt bei Löningen erworben, da die Familie das Drostenamt im Amt Cloppenburg erhielt. Von der Familie von Nagel ererbt wurde 1830 das Gut Keuschenburg.Das Archiv Tatenhausen, das zwischen 1840 und 1850 umfassend und ausführlich verzeichnet wurde, ist leider um 1920 beim Versuch einer Neuordnung in größte Unordnung geraten. Mit Hilfe der alten Findbücher werden die Archive zu den einzelnen Gütern rekonstruiert und die alte Ordnung wiederhergestellt.

Eigentümer:

Benedikt Freiherr Teuffel von Birkensee

Benutzung erfolgt im LWL-Archivamt für Westfalen.

Für dieses Archiv ist als Referent Dr. Peter Worm zuständig:

Tel. 0251/591-4030

E-Mail: peter.worm@lwl.org
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