Thi Thienhausen (AD)




Beschreibung :
Thienhausen wurde 1526 von der sogenannten schwarzen Linie der Familie von Haxthausen durch Tausch von den von der Lippe zu Vinsebeck erworben und zu einem Adelssitz ausgebaut. Nach dem Aussterben dieser Linie, die sich in Dänemark ansässig gemacht hatte, im Jahre 1842 kam das Gut dann an die sogenannte weiße Linie der Familie und wurde zunächst von August von Haxthausen (1792-1866) bewohnt. Nach seinem Tod wurde Thienhausen in eine Familienstiftung eingebracht. 1905 erlitt das Schloss erhebliche Schäden durch einen Brand, der anscheinend auch das Archiv getroffen hat. 1967 wurde der Nachlass Augusts von Haxthausen an die Universitätsbibliothek in Münster verkauft, 1982 der verbliebene Archivteil bei den Vereinigten Westfälischen Adelsarchiven e. V. in Münster deponiert.(Weiteres Material zu Thienhausen befindet sich in den Archiven Abbenburg und Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster, Landsberg-Velen (Dep.), Best. Eisborn.)

44 Urkunden (1503-1859); 87 Aktenbände, 47 Akten (16.-20. Jh.); 1 Karte (17. Jh.); 10 Kartons (Wirtschaftsschriftgut) unverzeichnet.

Familiensachen, Seniorat, dänische Grafen von Haxthausen; Güter Thienhausen, Dedinghausen, Eisborn, Georgenhausen, Abbenburg, Bökerhof; Besitzungen zu Hohenwepel, Hembsen, Steinheim; Mühlen, Glashütte auf der Helle; Gerichte zu Hembsen und Ottenhausen; Bausachen Thienhausen; Pachtsachen; königlicher Hof in Kopenhagen; Grafschaft Oldenburg (17. Jhdt.), Vorwerk Neuenfelde; Grafschaft Lippe (17. Jh.).

Findbücher: Thi.Thi, Thi.Uk

Für dieses Archiv ist als Referent Dr. Stefan Schröder zuständig:

Tel. 0251/591-3891

E-Mail: stefan.schroeder@lwl.org
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