Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
3. BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN DES STAATES UND DER SELBSTVERWALTUNG NACH 1816
3.7. JUSTIZVERWALTUNG
3.7.1. Oberlandesgerichte / Appellationsgerichte (bis 1879)
Oberlandesgericht / Appellationsgericht Münster
Q 001, Oberlandesgericht (Hofgericht) Arnsberg
Permalink des Findbuchs


Signatur : Q 001, Bd. 4

Name : Oberlandesgericht (Hofgericht) Arnsberg

Beschreibung :
Wegen seiner Überschuldung war Fürst Friedrich von Sayn-Wittgenstein - Hohenstein im Jahre 1810 von der großherzoglich hessischen Regierung unter staatliches Sequester gestellt worden, für dessen Durchführung eine besondere Debit- und Administrationskommission eingesetzt war. Nach dem endgültigen Übergang der Grafschaft an Preußen 1816 wurde an ihre Stelle eine preußische Kommission mit dem Sitz in Laasphe bestellt, die ihrerseits bis 1835 der Aufsicht des Oberlandesgerichts Münster, dann der des Oberlandesgerichts Arnsberg unterstellt war.
Zu vergleichen sind die Bestände Oberlandesgericht Münster III (Kommissionsakten des Oberlandesgerichtsrats v. Hartmann) sowie Großherzogtum Hessen VIII und Grafschaft Wittgenstein V (Akten der Kommission in Laasphe).
Übernommen wurden die Akten vom Landgericht Arnsberg mit den Zugängen 15/1937 und 5/1947.



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken