Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.3. GEWERBEBETRIEBE, ADELIGE HÄUSER, FAMILIEN, HÖFE
4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe
Gesamtarchiv von Romberg
Gesamtarchiv von Romberg / Akten
U 194 Gesamtarchiv von Romberg - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : U 194

Name : Gesamtarchiv von Romberg

Beschreibung :

Einleitung :

Einleitung

1. Die Geschichte des Bestandes einschließlich der Subprovenienzen

Die Familie von Romberg war um 1300 in Raum Aplerbeck ansässig, seit 1483 auf Haus Brünninghausen. Der Bestand umfasst Überlieferungen zu den adligen Häusern und Gütern aus ihrem Besitz. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verlagerte sich die Verwaltung immer mehr nach Buldern, bevor 1927 Haus bzw. Schloss Brünninghausen an die Stadt Dortmund verkauft wurde.

Der Bestand gliedert sich deshalb in insgesamt 29 Subprovenienzen:

1. Familie von Romberg und Zentralverwaltung: Selekte und Teilnachlässe zu einzelnen Familienmitgliedern, vor allem Caspar v. Romberg (1575-1641), Conrad Philipp v. Romberg (1620-1703), Otto Caspar v. Romberg (1658-1715), Conrad Stephan v. Romberg (1691-1755), Clemens v. Romberg (1803-1869) und Gi(e)sbert v. Romberg (1839-1897; der ”tolle Bomberg“); Verwaltung sämtlicher Güter, konzentriert in Brünninghausen bzw. Buldern seit dem 18. Jh.; wirtschaftliche Betätigung und Beteiligungen der Familie v. Romberg (vor allem im 19. Jh.); Pferdezucht, Rennvereine, Rennbahnen in Westfalen und im Rheinland seit 1870.

2. Haus Brünninghausen (Dortmund): Verwaltung der zugehörigen Güter seit 1449; Anteile an den Marken und Forsten seit 1569; Immobilienwirtschaft in Barop, Hombruch, Hörde, Wellinghofen und Umgebung, vor allem im 19. Jh.; Kirchensachen als Patronatsangelegenheiten in Wellinghofen, Hörde und Barop im 16.-20. Jh.; Mühlen in Hörde und Barop; Bergbau im Amt Hörde seit 1541; Folgen des Bergbaus (Senkungen, Umweltbelastung) seit 1780.

3. Haus Buldern (Dülmen): im Gesamtarchiv v. Romberg sind Akten aus der Zeit nach 1765, als Caspar Adolph v. Romberg (1721-1795) Louise Elisabeth v. Diepenbroick heiratete. Integriert sind ältere Geschäftsbücher und Akten zu einzelnen Höfen seit 1574. Ältere Akten sind enthalten im Bestand Haus Buldern (Findbuch A 462 B III).

4. Haus Colvenburg (Billerbeck): kam über Elisabeth von Viermund, geb. Oer zu Kakesbeck, in den Besitz der Familie. Seit 1567 von Haus Bladenhorst, später von Brünninghausen bzw. Buldern verwaltet.

5. Haus Bladenhorst (Castrop-Rauxel): nach der Heirat von Anna Theodora von Viermund mit Caspar von Romberg 1610 ging Bladenhorst auf die Rombergs über. Der Teilbestand enthält die gesamt ältere Guts- und Wirtschaftsverwaltung seit dem späten Mittelalter sowie Angelegenheiten des Gerichts und Hofs Castrop. Die jüngere Überlieferung des 19./20. Jhs. sowie Splitter zur älteren Überlieferung sind im Dep. Bladenhorst (A 432) zu finden.

6. Haus Ermlinghofen (Dortmund): 1773 durch Zwangsversteigerung erworben, später in den Grundbesitz von Brünninghausen integriert.

7. Haus Dönhoff (Wetter-Wengern): um 1610 nach Konkurs der Familie von Schüren an die Familie von Viermund gefallen, bis um 1850 im Besitz ihrer Erben.

8. Haus Rüdinghausen (Witten): 1734 durch Erbschaft von der Familie von Winsheim erworben; später in den Grundbesitz von Brünninghausen integriert.

9. Gut Friedrichsburg (Bochum-Altenbochum): 1829 erworben von Ehrenfried Honigmann, Bergrat in Bochum, 1865 verkauft.

10. Haus Westerhemmerde (Unna): 1770 von Louise Elisabeth von Romberg, geb. Diepenbrock, als Erbin der Voigt von Elspe erworben; später verpachtet bzw. von Brünninghausen mitverwaltet; 1927 verkauft. Zu Westhemmerde gehörte umfangreicher Grundbesitz im heutigen südöstlichen Stadtgebiet von Unna (Hemmerde, Lünern, Stockum, Siddinghausen). Im Teilbestand befindet sich der Nachlass der Vorbesitzerfamilie von dem Broel gen. Plater aus dem 18. Jh.

11. Gut Binolen (Balve). Der Teilbestand kam über Carl Joseph Cosack, Verwalter von Haus Westhemmerde 1862 bis 1890, 1927 nach Buldern. Er enthält vor allem Überlieferungen der Familie Wortmann, in die Cosack einheiratete und die um 1800 von Ostentrop (Finnentrop) her kommend Binolen erwarb).

12. Haus Massen (Unna): gehörte seit 15./16. Jh. zum Besitz der Familie v. Romberg und wurde seit 1802 von Giesbert v. Romberg für die Familie Frydag zu Buddenburg verwaltet und dieser nach 1836 zurückgegeben.

13. Haus Werl: 1663 aus dem Besitz der Familie von Fürstenberg zu Stirpe an die Voigt von Elspe gefallen. Zum Grundbesitz, der in die Verwaltung von Westhemmerde eingegliedert war, gehörte ein Haus in Werl, Ländereien im Kreis Soest sowie Teilbesitz an Werler Salinen. 1869 verkauft an Freiherr von Papen-Lohe.

14. Nordelbische Güter: 1873 erwarb die Familie v. Romberg Gut Werthemine auf Alsen und später die nahen Güter Gammelgaard und Rumohrshof; 1923 nach Abtretung von Nordschleswig an Dänemark verkauft. Gut Priesholz (bei Kappeln) wurde 1918 erworben und 1924 auf Giesbert v. Romberg jun. Übertragen. Gut Kulpin bei Ratzeburg war nur kurzzeitig von 1918 bis 1923 in Familienbesitz. Die Teilbestände umfassen Brünninghauser Akten zu diesen Gütern und Aufzeichnungen der örtlichen Verwalter.

15. Haus Stockum (Hamm-Sandbochum): 1794 von Gisbert v. Romberg gekauft. Der Teilbestand setzt mit Splittern zum 16. Jh. und ist insgesamt fragmentarisch. 1910 verkauft; 1958 durch Ankauf aus Privatbesitz angereichert.

16. Gut Driesberg (Goch): 1849 erworben; um 1903 verkauft. Der Teilbestand enthält nur wenige Verwaltungsakten.

17. Haus Heyen: 1780 aus Diepenbrock¿schem Besitz an die Familie v. Romberg übergegangen. Der Teilbestand enthält Vorakten des 16. Jhs., ansonsten die Korrespondenz mit dem Verwalter.

18. Stadthof in Bonn: 1801 erworben; z. T. als Sommerwohnung für Familienangehörige benutzt; verkauft nach 1870.

19. Stadthöfe in Münster: 1798 Erwerb des Heereman¿schen Hofs, später mit dem Bladenhorster Hof zu einen Komplex an der Neubrücken- und Hörster Straße zusammengelegt; 1895 verkauft und Umbau zum Stadttheater. Der Teilbestand enthält Akten des Hausverwaltung.

20. Höfe in der Grafschaft Limburg: erwachsen als Sondervermögen aus dem Erbe der Familie v. Viermund, die wiederum in das Erbe der Familie v. Westhove (Westhoff) bzw. von Düngelen eintraten. Der Besitz konzentrierte sich in Rheinen, Hennen, Ergste und Schwerte. Grundbesitz in Deilinghofen aus dem Erbe der Familie von Lappe zu Haus Ruhr (Holzwickede) wurde in 16. Jahrhundert mitverwaltet.

21. Haus Wiesche (Bochum-Harpen): gehörte im 16./17. Jh. nach Verpfändung von den v. Aldenbochum gen. Grimberg zum Besitz der Familie v. Viermund und wurde von Bladenhorst verwaltet. Darin befinden sich Akten zur Kirche in Harpen und Nachlass des Pfarrers Stoet (um 1580), um den ein Reichskammergerichtsprozess geführt wurde.

22. Besitz der Familie von Boeselager in Fröndenberg: nach der Heirat mit Caroline v. Boeselager verwaltete Gisbert v. Romberg den Besitz der Verwandten seiner Frau in und bei Fröndenberg.

23. ”Viermund¿sche Papiere“: von Vorbearbeitern vergebene Bezeichnung für den Nachlass der Familie on Viermund. Nach der Heirat Romberg / Viermund 1610 übernahm seit 1648 Conrad v. Romberg die Teilwiederherstellung des Viermund¿schen Besitzes bei Bladenhorst. Er zog dazu auch das offenbar 1586 von Haus Nordenbeck nach Bladenhorst verlagerte Familienarchiv an sich. C.P. von Romberg legte erste Ordnungsarbeiten vor, die nach mehrfachen Umlagerungen bis in das 20. Jh. aber weitgehend zerstört waren. Die Schlussbearbeitung ordnete und klassifizierte den Teilbestand ”Viermund¿sche Papiere“ unter Berücksichtigung der Familiengeschichte. Er umfasst die Erbschaftsverträge und Korrespondenz der Familie, vor allem von Johann, Hermann, Philipp, Johanna und Anna Theodora von Viermund. Erhalten sind Splitter der Nachlässe der durch Heirat verbundenen Familien von Düngelen und de Bever. Akten zur Besitzverwaltung beziehen sich auf das Herkunftsgebiet im Gericht Viermünden und in der Grafschaft Waldeck mit dem Haus Nordenbeck sowie auf das verpfändete Amt Medebach mit der Freigrafschaft Züschen und Hallenberg seit dem 14. Jahrhundert. Zu Haus Oeding, das an eine Nebenlinie fiel, liegen nur Splitter vor. Die Prozessakten erstrecken ich vor allem auf die Erbschaftsauseinandersetzungen mit Anna von Waldeck und ihren Erben.

24. Familie Voigt von Elspe: aus dem Teilbestand Haus Westhemmerde wurde der Nachlass der Vorbesitzerfamilie herausgelöst, u.a. wegen des Besitzes im Westerwald mit Haus Waldmannshausen bei Hadamar. Der Schwerpunkt liegt auf dem 18. Jh.

25. Familie von Ossenbroich: Mit Elisabeth v. Ossenbroich geb. v. Viermund, prozessierte C.Ph. v. Romberg wegen Bladenhorst, das den Ossenbroichs im 17. Jh. zeitweise gehörte. Deshalb sind im Bestand Splitter zum rheinischen Besitz dieser Familie seit 1449.

26. Familie von Bottlenberg-Kessel: Die Rombergs führten im 18. Jh. treuhänderisch die Geschäfte der mehrfach verschwägerten Familie und übernahmen deshalb einen kleinen Teil ihrer Akten.

27. Familie von Neuhoff: der kleine Teilbestand enthält Selekte zur verwandten Familie.

28. Familie und Haus von Gent: der kleine Teilbestand umfasst die Verwaltung des Besitzes von Christine Judith von Romberg, geb. von Gent, und ihrer Verwandten, vor allem im 17./18.Jh.

29. Schriftgut aus amtlicher oder ständischer Tätigkeit der Familie Romberg (1220) 1380-1830.

2. Bearbeiterbericht

Die Archivgeschichte des Bestandes beginnt bei mehreren Vor-Ordnungen durch die Eigentümerfamilie (u.a. durch Conrad Philipp von Romberg für die Teilbestände Bladenhorst und Viermund sowie der Wiener Archivar Koester für Haus Westhemmerde und Voigt von Elspe um 1795. Seit 1898 ordneten Georg von Mallinckrodt und Erich Kuske auf Brünninghausen zunächst die Urkunden und dann die Akten. Kuske stieß 1906 auf die Kleve-Märkischen Registerbände, die 1809 Giesbert von Romberg aus Hamm ”ausgeliehen“ hatte. Nach Prozess blieben diese Register im (Haupt-) Staatsarchiv Düsseldorf. Seit 19?? Gelangten Teilbestände als Depositum in das Staatsarchiv Münster, das zwischen 1948 und 1955 von Buldern weitere Akten übernahm und 1956 den Gesamtbestand von Ferdinand Freiherr von Romberg kaufte.

Der amtliche und private Nachlass von Gisbert von Romberg wurde getrennt gelagert und verzeichnet (Findbuch A 505).

Die Verzeichnung z. T. nach den älteren Vorarbeiten Mallinckrodts und Kuskes, übernahmen Walter Seidel (bis 1977, Nr. 1-4664), Hans-Gerd Lilge, Dieter Grimm (Nachrevision, bis 6583; 1984-1986) und Hans-Jürgen Warnecke (Nr. 6584-6815; 1987-1998).

Wilfried Reininghaus überprüfte von Januar 2002 bis März 2002 die Vorarbeiten, gab deren Verzeichnungen nach Korrektur in die Datenbank und verzeichnete die restlichen Einheiten bis Nr. 9685 (letzte vergebene Nr.) neu. Für die abschließende Bearbeitung war es vor allem notwendig, Besitz- und Familiengeschichte der Rombergs zwischen dem 14. und späten 19. Jh. bei der Verzeichnung einzubeziehen. Während der Verzeichnungsarbeiten tauchten mehrfach bisher völlig unbekannte Subprovenienzen auf. Ohne diese für viele Adelsarchive erforderlichen Vorarbeiten konnten vor allem die älteren Schichten des Bestandes nicht jene Würdigung erfahren, die sie ohne Zweifel verdienten. Als weiteres Problem erwies sich die durch mehrfache Umlagerung gestörte Ordnung bei Korrespondenzserien und Prozessakten. Die Briefe wurden nach chronologischen Geschichtspunkten, und, falls möglich, nach Korrespondenzpartnern grob geordnet. Briefe von 1560 sind in der Regel einzeln und mit Inhalten erschlossen. Die Prozesse zogen sich in den verschiedenen Instanzen oft über mehr als 100 Jahre hin. Sie sind über die wichtigsten Prozessparteien als Kläger und Beklagte (z.B. Romberg und Viermund ./. Viermund) erschlossen. Auf eine analytische Verzeichnung der Prozessakten musste auch dann verzichtet werden, wenn die Prozesse vor dem Reichskammergericht endeten.

Die Klassifikation wurde nach Vorarbeiten von Seidel, Lilge und Grimm übernommen und bei der Schlussbearbeitung verfeinert. Der Bestand ist nunmehr klassifiziert nach den wichtigsten Teilprovenienzen, die jeweils nach Familien- und Besitzgeschichte gebildet wurden. In den einzelnen Klassifikationsgruppen sind die Archivalieneinheiten nach Laufzeit und Signatur angeordnet. Eine in sich logische und systematische Anordnung der Klassifikationsstufen- und Begriffe konnte während der Verzeichnung nicht erreicht werden, zumal offenbar aus den klassifiziert abgelegten Karteikarten die Leitkarten mit Klassifikationsbegriffen entfernt worden sind. Auch musste in Kauf genommen werden, dass nicht in allen Fällen die Provenienz korrekt bestimmt werden kann. In solchen Fällen wurden Akten im Sinne eines rascheren Wiederfindens pertinenzmäßig zugeordnet.

Der Bestand wurde bei der Datenbank-Eingabe durch Mischindex erfasst. Der Index wurde bei der Schlusskorrektur überprüft.

26.8.2002 Reininghaus

Importiert Kr 2006

3. Ergänzungsüberlieferung

Staatsarchiv Münster

A 462 I Gesamtarchiv von Romberg, Urkunden

A 462 B III, Bd. 1 / 2 Haus Buldern, Urkunden

A 462 B III, Bd. 3 / 5 Haus Buldern, Akten

A 464 H I Haus Heyen, Urkunden und Akten

A 432 Haus Bladenhorst (Dep.) (Akz. 1926/33)

A 505 Nachlass Gisbert v. Romberg

A 464 Haus Stirpe (zu Haus Werl)

A 352 Kleve-Mark, Landstände

A 30 Reichskammergericht (mehr als 30 Prozesse mit Beteiligung der Familien Romberg und Viermund)

Dienstregistratur Nr. 402, 448, 472

Andere Archive (Auswahl)

Westfälische Adelsarchive:

Familie Romberg: StA Dortmund, Haus Rodenberg

Haus Brünninghausen: StA Dortmund

Haus Buldern: VestA Recklinghausen, Westerholt-Arenfels; Haus Marck

Haus Colvenburg: ADarfeld, B LX Kakesbeck; Haus Senden

Haus Bladenhorst: VestA Recklinghausen, Westholt-Arenfels

Haus Massen: WAA Patthorst, Best. Laubach

Haus Werl: A Herdringen

Voigt von Elspe: WAA Haus Bamenohl

Landeshauptarchiv Koblenz: Virmont zu Neersen

4. Literaturhinweise

Johannes Bauermann, Westfälische Adelsarchive im Staatsarchive, in: Westfälisches Adelsblatt 2 (1925), S. 290f.; Ernst Müller, Das Recht des Staates an seinen Archivalien, in: AZ 36 (1926), 164-177.

Zum Gesamtbestand: W. Reininghaus, Das Gesamtarchiv Romberg im Staatsarchiv Münster, in: WestfForschungen 2002

G. von Mallinckrodt, Urkundenbuch der Familie von Mallinckrodt, 2 Bde., Bonn 1911 (Edition bzw. Regesten, nur zu Beziehungen Mallinckrodt / Romberg bzw. Viermund)

Zu Brünninghausen und zur Familie Romberg: H. Richtering, Giesbert v. Romberg (1733-1859), in: Westf. Lebensbilder 9 (1962); W. Hücker, Zur Geschichte des Hauses Brünninghausen in: Dortmunder Beiträge 64 (1968), S. 9-76; W. Hücker, Die Entwicklung der ländlichen Siedlung zwischen Hellweg und Ardey, 1939; Martin Völkel, 1100 Jahre Kirche und Geschichte in Wellinghofen, 1996; Michael Fessner, Steinkohle und Salz, 1998 (zum Bergbesitz); August v. Haeften, Urkunden und Actenstücke zur Geschichte des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, Bd. 1, 1869; Otto Hötzsch, Stände und Verwaltung von Cleve und Mark in der Zeit von 1666 bis 1697, Leipzig 1908 (zur ständischen Opposition mit C.Ph. von Romberg und dessen Tätigkeit als Hofgerichtspräsident und Sprecher der märkischen Ritterschaft)

Zu Bladenhorst: Karl Hartung, Das Geschlecht Romberg auf Bladenhorst, in: Kultur und Heimat (Castrop-Rauxel) 13 (1961); Wilfried Reinighaus, Haus Bladenhorst, Hof und Gericht Castrop (demnächst in: Dortmunder Beiträge)

Zu Westhemmerde: W. Timm, Bauern am Hellweg, Teil 1, 1957

Zu Voigt von Elspe: H. Klueting, Caspar Christian Voigt von Elspe, in: Westf. Lebensbilder 16 (2000)

Zu Haus Werl: F. von Klocke / G. Theuerkauf, Fürstenbergische Geschichte 2, 1971, S. 57-62

Zum Stadthof in Münster: M. Weidner, Landadel in Westfalen, Bd. 2. S. 809-827

Zur Familie Viermund: A. Heldmann, Zur Geschichte des Gerichts Viermünden und seiner Geschlechter, in: Zs. Des Vereins für hessische Geschichte u. Landeskunde NF 25 (1901), 27 (1903); A. Heldmann, Die hessischen Pfandschaften im kölnischen Westfalen im 15. u. 16. Jh., in: WZ 48 (1890), S. 3-78, 48 /1891), 1-96

Zu den Limburger Höfen: W. Bleicher (Red.), Rheinen. Ein Dorf im Iserlohner Norden, 1990

Zur Familie Düngelen: W. Reininghaus, Der Amtmann zu Altena Hermann von Düngeln, sein Landesherr Johann II. von Kleve-Mark und dessen Verpfändungen um 1500, in: Der Märker 50 (2001), 32-37

Umfang : 9685 Akten (960 Kartons), Findbuch U 194, Bde. 1-4.



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