Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1553 April 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Schulte tho Schede und Frederich Schulte off dem Houe zu Meschede vereinbaren als Schiedsfreunde des Johann von Heggen, der Mittlere genannt, auf der einen und Johann von Heggen, der Niedere genannt, folgenden Tausch betreffs der Wiesen, die aneinanderstoßen und im Oell unter Heggen liegen. Der Middel Johann soll die Wiese unter der Bolle erhalten, die dem Nederen Johann gehörte. Dieser soll dessen danebenliegende Wiese im Oell bekommen. Johann der Nedere und seine Nachfolger haben zu helfen, die Gräben auszuräumen und durch ihre Wiese das Wasser gehen zu lassen, damit Johann der Middel auf seinem Teil das Wasser nutzen und mit Wasser hämmern (bokeren) kann. Wenn an der niedersten Schlacht ein Schaden ist, sollen sie zusammen diesen beheben; desgleichen soll Johann der Middel und seine Nachkommen einen Tag bei der Arbeit helfen, wenn das Wasser an der oberen Schlacht abgeht. Die Seite, die die Vereinbarung nicht einhält, hat als Strafe an den Erzbischof zehn Mark und jedem der Schiedsfreunde drei Mark zu bezahlen. Den Ort Wiese, gelegen nach Johann zu Löttmaringhausen (Lotmerichusen) hin zu, soll Johan von Heggen der Middel zu seinem Teil haben und behalten. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Beglaubigung durch den Notar Johannes Peterher.
Chirograph (mit Schnittfläche an der linken Seite) Perg., deutsch



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