Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1563 November 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Schmidtman, Bürger zu Meschede, bekundet, er sei als alter schwacher Mann von seinen Kindern verlassen und durch seine Schuldner jämmerlich vor Gericht und außerhalb des Gerichts gequält worden. Seine Tochter Lisen, die er an Johan Jocheims verheiratet habe, sei von ihm gelaufen und hätte ihn alten Mann im großen Elend liegen lassen. Wegen seiner Schulden sehe er sich gezwungen, seine Güter zu verkaufen. Somit verkauft er ohne Recht auf Wiederkauf seine behaltene Hälfte der Wiese vor Meschede an der Ruhrbrücke an Philipsen Fredderichs, den Sohn des Johan Frederichs zu Meschede, dem er bereits die andere Hälfte der Wiese verkauft hatte. Der Verkäufer bittet den Propst Wilhelm Graf von Holstein als Lehnsherren um Zustimmung und Besieglung des Verkaufs. Zeugen: Volmar Holtfursten und Johan Korste, beide Lehnsmänner des Propstes und Bürger zu Meschede.
Datum 1563 Nov. 25 (uff tagh sanct Catharinen) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Konzept, Papier, deutsch



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