Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1568 Juni 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Richardi, Dekan von St. Walburgis zu Meschede, bekundet, durch Everhard Graf zu Sohns und Herrn zu Münzenberg, Drost (satrape) von Westfalen und der Burg zu Arnsberg, sei ihm Caspar Langen, Priester der Kölner Diözese, für die Pfarrkirche St. Caecilia in Wenholthausen, die durch den Tod des Andreas Custodis unbesetzt sei, präsentiert worden. Das Präsentationsrecht steht dem Grafen als Drosten auf der Burg Arnsberg der Grafschaft Arnsberg zu, während dem Dekan das Recht auf die Investitur als Archidiakon der Mescheder Kirche zukommt. Daher investiert der Dekan den Präsentierten in die gen. Kirche, nachdem dieser den Gehorsamseid abgegelegt hat. Der Aussteller fordert alle Geistlichen auf, den Investierten bei der Erlangung der Rechte und Güter der gen. Pfarrkirche zu unterstützen und ihn in seinem Besitz zu verteidigen. Ankündigung des Siegels ad causas des Kapitels zu Meschede. Geschehen und gegeben in der Freiheit Meschede. Zeugen: Volpert Hoppen, Pastor in Reiste, und Johannes.
Scheuen von Erflinghausen (Erflinckhusen).
Beglaubigung durch den Notar Johannes Frederici. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., lat.
Siegel ab



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