Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1554 Februar 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Jorgehn von Ruden, seine Frau Stina und ihre Tochter Stina verkaufen ihr Land zu vier Scheffeln, gelegen in dem Engesoel neben ihrer Wiese und auf das Land des Johan Frederikes stoßend, an ihren Vetter Volmar uf dem Houe und seine Frau Gryeten. Von dem erhaltenen Kaufpreis haben die Verkäufer sieben Taler an die Mollersche zu Wünnenberg (van dem Wunnerberghe) gezahlt. Nach Ablauf von neun Jahren können die Verkäufer das Land wieder jährlich zu Petri Cathedra für 20 Taler einlösen. Wenn die Käufer das Land gedüngt haben, können sie die Düngung (vettung) nach Landrecht noch ausnutzen. Da das Land Lehen der Propstei zu Meschede ist, bitten die Verkäufer den Johann Korten, Richter und Befehlshaber des Propstes, sein Amtssiegel anzuhängen. Zeugen: Frederich Schulte uff dem Houe und Jorghen Reyneken.
Geschehen 1554 Feb. 22 (uff tagh Petri Cathedre) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Papier, deutsch.
Siegel ab



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