Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1581 April 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Glasman, Dekan, Liborius ther Mollen, Scholaster, Georg ther Mollen, Kellner, Hermann Ram, Thesaurar, Georg Ram, Wilhelm Fabricius, Martin Sutoris, Judocus Voegett, Kanoniker von St. Walburgis zu Meschede, bekunden, sie hätten in den zurückliegenden Jahren ihrem Kollegen Johannes Frederici das von dem + Godefrid Bock erbaute steinerne Kanonikatshaus an der Ostpforte (portam australem) überlassen. Dafür habe er den Testamentsvollstreckern des Godefrid 30 Taler älterer Münze gezahlt. Das Haus sei aber durch die Sorglosigkeit des Godefrid sehr baufällig geworden und an vielen Stellen eingestürzt. Diese Schäden habe Johannes beseitigt. Deshalb wurde die von Johannes ausgegebene Summe vom Kapitel um zehn Goldgulden vermehrt. Wenn das Kapitel das Haus also von ihm oder seinen Erben wieder einlösen will, sind 37 Goldgulden zu zahlen. Aus dem Haus sind aber jährlich zehn Schillinge an das Kapitel zu entrichten. Ankündigung des großen Kapitelssiegels. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., lat.
Kapitelssiegel (unten abgebrochen) anhängend.
1. durchgestrichen: Henricus Winter



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