Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1589 Dezember 01
Permalink der Verzeichnungseinheit

Sämtliche Stände der Ritterschaft und der Städte des Fürstentums und der Landschaft Westfalens bekunden: auf früheren Landtagen habe man angesichts der Kriegsnöte zur Erleichterung der armen Untertanen beschlossen, zugunsten der Westfälischen Landschaft eine Summe aufzunehmen. Auf dem im Februar zu Rüthen abgeschlossenen Landtag habe man gleichfalls beschlossen, denjenigen, die sich wegen dieses Geldes verschreiben, entsprechende Versicherungen zu geben. Nun habe man im Stift Münster bei Bernhardt, Mathiasen und Johan Kerckhering und Werner Ploenieß 3700 Reichstaler aufgenommen, wobei je 100 Taler mit sechs Talern zu verzinsen sind. Dafür habe Johan Droste zu Nienborg eine Verschreibung aufgenommen. Scholaster und Kapitel zu Meschede hätten sich bereit erklärt, dem Johann Drosten betreffs Hauptsumme und Pension mit ihren Gütern in der Soester Börde Sicherheiten zu geben. Die Aussteller verpflichten sich, das Stift Meschede so bald wie möglich von ihrer Verpflichtung zu entheben und setzen ihre Güter als Pfand. Ankündigung von Siegel und Unterschrift durch die bevollmächtigten Deputierten: Ludolph von Landsberg (Lansperg) zu Erwitte, Johann Wrede zu Melschede, kurköln. Statthalter zu Limburg, Bernhardt Vogt zu Elspe zu Borghausen (Burgkhausen), Heinrich Schaden zum Grevenstein, Christoffern Cleinschmidt, Helwich von Loen, Werntze Schlaun und Marcus Pelsz. Geschehen und gegeben zu Arnsberg.
Arnsberg (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
die gen. Siegel anhängend, Unterschriften.
Rückverm.: licet nullius valoris, tamen propter timendam impetionem iuxta inclusas literas caute semper asserventur.
dabei 2 Briefe des Johan Gerhardt Droste zu Nienborg an Heinrich von Schommartz, Dechant zu Meschede und kurkölnischer Commissar in geistl. Angelegenheiten in Westfalen, 1662 Juni 3 und 1664 April 26: Anfrage ob die Obligation inzwischen abgelöst und somit die Bürgschaft erloschen ist



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