Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1208
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Äbtissin Iutta von Meschede bekundet, Johannes, ein Wachszinsiger von St. Walburgis in Meschede, habe gewisse Äcker in Ardey (Arthey), die zehn Müdde Saat umfassen, die seine Großmutter Wilgardis der gen. Kirche übertragen hat und die an ihn in rechtmäßiger Nachfolge gekommen sind, einer seiner Schwestern namens Mehtheldis überlassen. Somit habe diese von diesen Äckern dem Küster der Mescheder Kirche jährlich zu Martini sechs Pfennige zu entrichten. Wenn Mehtheldis ohne Kinder stirbt, folgt ihr Bruder Johannes ihr betreffs dieser Äcker nach. Wenn er nicht mehr lebt, gehen sie an seine beiden Brüder Frethericus und Elricus über. Wenn auch diese tot sind, kehren die Äcker zur Mescheder Kirche, die das Eigentumsrecht an ihnen besitzt, frei zurück. Ankündigung des Siegels der Mescheder Kirche. Zeugen: die Priester Bvvo, Gernandus und Tegunhardus, die Laien Godefridus advocatus, Alexander dapifer und Giselerus, die Nonnen (domine claustrales) Margareta, Pröpstin, und Fretherunis, Küsterin.
Geschehen 1208 als Bruno Kölner Erzbischof war. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., lat.
Siegel des Stifts Meschede (am Rande beschäd.) an grünen Seidenfäden anhängend.
Druck: WUB VII 61, Seibertz UB I 132



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