Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1240
Permalink der Verzeichnungseinheit

Elizabet, Küsterin in Oedingen (Odinge), bekundet, Drussandra, Hermangardis und Walburgis, die von freien Verfahren abstammten, hätten sich zu Wachszinsigen der Kirche in Oedingen unter folgenden Bedingungen gemacht: der älteste der Verwandtschaft habe jährlich am Feste des hl. Johannes des Täufers zwei Münzen (nummos) zu entrichten. Wenn ein Mann stirbt, überläßt er seinen Nachlaß den rechtmäßigen Erben, von dem Erbe fällt aber das beste Stück Vieh an die Kirche bzw. Küsterei zu Oedingen. Wenn er ein Pferd oder vierbeiniges Tier nicht besitzt, hat er sein bestes Gewand zu geben. Beim Tode einer Frau ist das beste Gewand anzubieten. Wer heiraten will, hat als "Bedemunt" zwölf Pfennige zu entrichten. Die entsprechende Urkunde sei verloren gegangen. Daher habe die Ausstellerin, nachdem die Küsterei in ihre Hände gelangt sei, die Nachkommen dieser Frauen vor sich rufen und ihr Recht und ihre Lage darstellen lassen. Ankündigung des Siegels der Oedinger Kirche. Geschehen vor dem Konvent zu Oedingen. Zeugen: Johann von Odinge, Helmicus gen. Rump, Erenfrid von Elsepe, Conrad von Schonholthausen, alles Ritter, sowie Rodrigus, Heinrich, Gerhard, Bodelungus und Johannes.
Datum 1240 als der Kölner Erzbischof Conrad regierte. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Abschrift des 17. Jh., Papier lat



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