Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1247 November 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Iutta, Äbtissin in Meschede (Meschethe), belehnt Conrad, Bürger zu Soest, seine Frau, ihren Sohn Eggehard und die beiden Brüder des Conrad, nämlich Godefrid und Johannes, mit 30 Morgen. Diese liegen zwischen Ampen (Anedopen) und dem Hospital (domum infirmorum) und heißen auf deutsch "Volberinc lant". Die Äbtissin hatte das Land schon vor langer Zeit dem Conrad und seinem Vater Eggehard zu Lehen gegeben. Siegelankündigung der Äbtissin.
Geschehen 1247 Nov. 12 (II Idus Novembris, in die beati Cuniberti) bei Meschede (Mesche). Zeugen: Albert, Dechant von Velmede (Velmethe), Amelungus, dapifer des Stifts, Conrad von Visbeck (Vischbeke), Siffrid, Meier des Stifts in Epsingsen (Ebbedischinc), und seine beiden Söhne Gerard und Bruno, Bernolf von Laer (Lare) und Johannes, Marschall, außerdem die Soester Bürger Radolfus von Anglia, Heinrich von Lippe und seine beiden Söhne Johannes und Thetmarus, Hethenricus von Medebeke, Elgerus und Bertoldus, die Söhne der Marswedis, und Conrad Quelgest. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf.,Perg., lat.
an rotgelben Seidenfäden Siegel der Äbtissin Jutta (Westf. Siegel, Tafel 128, 1)
Druck: WUB VII 644, Soester Zeitschrift 1887/88 S. 127



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