Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1268
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Äbtissin Agnes von Meschede bekundet, die frühere Thesaurarin Alheidis habe von Benolf gen. von Lare, dem Kämmerer des Stifts, zum Nutzen der gemeinsamen Präbenden gewisse Güter gekauft. Diese lägen zum Teil im Dorf (villa) Laer (Lare) und erbringen acht Malter Hafer, auf deutsch "thintlose", zum Teil in "Druvethe" vor der Stadt Eversberg. Diese erbringen zwei Malter Hafer, einen Malter Gerste und einen Malter Roggen. Auf diese Güter hat Bernolf und seine Frau Sophia mit seinen Erben vor der Äbtissin Verzicht geleistet. Ankündigung des Siegels der Äbtissin und der Mescheder Kirche. Zeugen: die Pröpstin Beatrix, die Schwester der Thesaurarin, die Frau Beatrix von Grascap, die Frau von Leigtensten, die Frau Clementia, die Frau Cunegundis von Lon, Ecbertus, Pleban von Remblinghausen (Remelinghusen), Godfrid von Kirchen (de Ecclesia), Florinus, Pleban in Calle, Hildeward, Hermann, Theodericus, Ramundus, alles Priester, Conrad von Visbeke, Amelungus dapifer, Erenfrid von Buodenvelde, alles Ritter, Hermann von Horst, Gobele Buone, Bernhard Skaelhase, Siffrid Skoke und sein Sohn Siffrid, Thidericus Vinitor, alles Knappen.
Datum 1268 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., lat.
Siegel des Stifts an weißen Hanffäden anhängend (Westf. Siegel Tafel 9,2), das der Äbtissin (2.) ab.
Druck: WUB VII 1296, Seibertz UB I 344



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