Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1270 Juni 15
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Äbtissin Agnes von Meschede bekundet, Bruno gen. von Epsingsen (Ebbediscing) habe auf Grund der rückständigen Pension von diesem Haupthof gegenüber dem Stift Verpflichtungen in Höhe von 40 Mark und mehr. Die Äbtissin legt nun 40 Mark dazu, worauf Bruno mit seiner Frau Gisla und seinem Bruder Ambrosius auf den Hof Epsingsen, den er als ein Amtslehen (officiali feodo) besaß, in Soest (Susato) vor dem Grafen Godefrid von Arnsberg, dem Vater der Äbtissin, und den Ratsherren der Stadt Soest Verzicht leistet. Ankündigung der Siegel der Äbtissin, der Mescheder Kiche, des Grafen Godfrid von Arnsberg und der Bürger der Stadt Soest. Zeugen: Godfrid Graf von Arnsberg, Ludwicus, sein Sohn, Ramundus, Dechant von Meschede (Messcede), Gerhard, der Bruder des gen. Bruno, Pleban in Anröchte (Anrothe), Hermann von Nehem, Hermann von Kemnade (Caminata), Conrad von Visbeke, Everhard von Andopen, alles Ritter, Arnold von Luonen, Thetmar von Buocke, zur Zeit Bürgermeister in Soest, Meinricus, der frühere Richter ebenda, Radolfus, der jetzige Richter, Ecbertus Vogt (advocatus), Conrad, der Sohn des Eckehard, Johannes Calecop, Gerlacus Perle, Svederus Faber, Andreas Hasso, Johannes Cranz, Johannes von Wordinghusen, Luothard von Brakele, Winand Gallicus, alles Soester Bürger, Wilhelm und Gerewin von Dalehusen, Brüder, Gerewin von Andopen, Wilhelm von Heuinghusen, Ludwig, Knappe des Soester Propstes, Siffrid gen. Scoke, Thidericus von Visbeke, Hartdradus von Arnesberg und Heinrich, zur Zeit Notar in Arnsberg.
Datum Soest 1270 Juni 15 (in die beati Viti martiris) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., lat.
Siegel des Stifts Meschede, der Stadt Soest (Westf. Siegel Tafel 76,1) mit Rücksieg. (Ebenda Tafel 89,1) (beide gut erhalten), der Äbtissin Agnes (ebenda Tafel 128,2) und des Grafen Godfrid von Arnsberg (ebenda 28,6) an rotgelben Seidenfäden anhängend.
Druck: WUB VII 135362, Wigands Archiv VII S. 32 ff



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