Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1401 Juli 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hannes der Stoer bekundet, die Brüder Hiedenreich von Berchusen und Hannes und Bette hätten an Johannes Nuerike, Küster zu Meschede (Messchede), und seine Frau Styne die nasse (Naten) Wiese zu Herblinghausen (Herboldinchusen) versetzt. Die betreffende Urkunde habe Johannes nun dem Stift Meschede (Messchede) übergeben. Da der Aussteller ein Erbe der Wiese sei, habe er sie von Johannes Nuerike empfangen. Er habe zu der Stiftung des Johannes an das Stift Meschede für sein Seelenheil zwei Mark hinzugelegt, so daß das Stift jetzt jährlich vier Schillinge bezieht, bis diese Rente mit fünf Mark, wie sie in der Herrschaft gängig sind, abgelöst wird. Die Ablösung kann jährlich zu Petri Stuhlfeier erfolgen, wenn die Jahresrente zuvor bezahlt istst. Da die Wiese Freigut ist, bittet Hannes den Freigrafen Hinrich von Meigeler um Besieglung, der bekundet, daß Johannes Nuerike die Urkunde für ein Jahresgedächtnis (begenknisse) dem Stift Meschede übergeben habe.
Datum 1401 Juli 30 (sabbato post Jacobi apostoli) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Transfix an der Urkunde von 1386 April 15 (Nr. 124), Perg., deutsch.
Siegel bis auf Wachsrest ab



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