Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1409 Juni 02
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Brüder Dyderich, Bernd und Themme, der Sohn des + Ritters Frederik, und Themme, Sohn des Dyderik, von Hoerde (Horde) lassen die Hälfte des Zehnten zu Stockheim [Wüstung in der Feldark von Geseke, vergl. J. Lappe, Die Bauerschaften der Stadt Geseke] (Stochern) vor Geseke (Ghesike), der für eine an die Herren von Siegburg (Sybergh) zu entrichtende Pacht von jährlich 14 Schillingen vergeben ist, auf. Da die Aussteller vor dem Abt zu Siegburg nicht erscheinen können, lassen sie ihr Besitzrecht (recht, ervetal, egendom) den Sachwaltern (vormunden) des Abts, dem Dekan Hunold und dem Vicar Johannes Mathie zu Soest (Sost), auf. Die Auflassung geschieht zugunsten von Bürgermeister und Stadt Geseke. Die Aussteller bitten den Abt, diese als Pächter des halben Zehnten anzunehmen. Siegelankündigung der Aussteller und von Dekan und Vikar. Zeugen: der Knappe Everd von Tulon, und Hermann Wernse und Johan auf dem Markeden, beides Bürger zu Geseke.
Datum 1409 Juni 2 (in octava Penthecostes) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
alle 7 Siegel ab



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