Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1409 September 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Styne, Witwe des Gockelen von Henlere, und ihre Kinder Katherine, Vredern, Cort und Styne vergleichen sich mit Dekan und Kapitel des Stifts Meschede (Messchede) über die Pacht, die diese in Höhe von 14 Scheffel Hafer und einem Pfund Wachs aus ihrem Gut zu Meschede, gelegen oben in dem Dorfe, beanspruchen. Das Gut gehörte früher Mugen Stormes. Dekan und Kapitel sollen die Pacht ungestört erheben dürfen. Dafür haben sie den Ausstellern zehn Mark Geldes gegeben, wie es in der Herrschaft Arnsberg gängig ist. Außerdem wollen sie darauf verzichten, die Rente von zwei Schillingen aus dem Hof der Aussteller zu Hellern (Henlere) einzumahnen. Wenn die Aussteller Urkunden auffinden, die enthalten, daß die Renten aus dem Gut (zu Meschede) von dem Stift an die Aussteller verkauft wurden, so haben diese die zehn Mark dem Stift wiederzugeben und können die Renten behalten. Wenn die Urkunden, in denen ihnen die Pacht versetzt ist, einen höheren Betrag als die zehn Mark nennen, so ist der die zehn Mark übersteigende Betrag vom Stift an die Aussteller zu zahlen. Siegelbitte an Noldekin von Berninchusen und an Hinrich von Muldesbern und Goderd Brullinchusen, die beide mit verhandelt haben.
Datum 1409 Sept. 29 (die Michahelis archangeli) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
Siegel des Noldekin anhängend, das des Muldesbern beschäd., das dritte in der Legende unkenntlich.
Rückverm.: Litera de bonis dicti Muogen Storm in Messchede



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