Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
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1411 Juni 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Henneke von Anrochte vergleicht sich in seinem Streit mit Dekan und Kapitel zu Meschede (Messchede) um die Pacht in Höhe von 18 Müdde Hafer, zwei Müdde Rogen und zwei Schillinge Geldes, die das Stift aus seinen Gütern zu Anröchte beanspruchte. Das eine heißt Herdes Gut und liegt auf der "Beke", das andere liegt in der "Helle". Auf ihm saß vor Zeiten Volmar. Nunmehr will Henneke vom kommenden St. Martinstag an jährlich eine Mark Geldes, wie es zu Soest (Sost) gängig ist, aus seinen Gütern entrichten. Wenn er eine Jahresschuld säumig bleibt, darf das Stift die alte Pacht in Höhe von 18 Müdde usw. einfordern. Siegelankündigung des Henneke, Siegelbitte an Noldeke von Berninchusen, Gerd von Ense, Diderik Lurwalde, Fopelen Lurwarde.
Datum 1411 Juni 19 (feria sexta post octavas sacramenti) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
Siegel des Ausstellers, des von Berninchusen, von Ense und Fopelen Lurwarde anhängend, das 4. Sieg. ab.
Rückverm.: litera Henneken by der kerken, in Anrochte



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