Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Stift Meschede
Stift Meschede / Urkunden
A 114u, Stift Meschede - Urkunden
Alle Verzeichnungseinheiten der Klassifikation anzeigen


1412 April 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hinrich Semenich bekundet, Herman dem Dullen und seiner Frau Katerinen zwölf Mark, wie sie zu Warstein (Warsten) gängig sind, schuldig zu sein. Dafür versetzt er folgendes Land: sechs Ruthen (roeden) bei der "Huecken", sechs Ruthen unter dem "Kellershalse", zwei Dreigerde in der "Stroet", einen Morgen auf dieser Seite der "Kovoert", eine Dreigerde in dem "Kackenbornen" und einen halben Morgen in dem "Depenloe" unter dem Garten. Hinrich verspricht Währschaft, bis er die zwölf Mark zurückgezahlt hat, was er jährlich zu Ostern bzw. acht Tage davor oder danach tun kann. Wenn das Land gedüngt worden ist, so dürfen die bisherigen Inhaber des Landes die Düngung ausnutzen gegen Entrichtung der gewöhnlichen Pacht. Siegelbitte an Teleman Drudeken, geschworener Richter zu Warstein. Zeugen: Demele Rucorff und Herman Sander. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
Siegel des Richters (zerbrochen) abhängend



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken