Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
3. BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN DES STAATES UND DER SELBSTVERWALTUNG NACH 1816
3.1. INNERE VERWALTUNG
3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
Kreis Meschede
Kreis Meschede, Landratsamt
K 333, Kreis Meschede, Landratsamt
Permalink des Findbuchs


Signatur : K 333

Name : Kreis Meschede, Landratsamt

Beschreibung :

Einleitung :

Der Landkreis Meschede

Einleitung

Als 1817 in dem neu geschaffenen Regierungsbezirk Arnsberg die hessen-darmstädtischen Ämter zu landrätlichen preußischen Kreisen zusammengelegt wurden, verteilte sich das Gebiet des heutigen Landkreises Meschede auf folgende drei Kreise: zu dem am 15.04.1817 gebildeten Kreis Bilstein gehörte der im Amt Attendorn gelegene Teil des Kirchspiels Schönholthausen. Zu dem am 01.07.1817 gebildeten Kreis Arnsberg zählten die Kirchspiele Calle, Eslohe, Eversberg, Kobbenrode, Meschede, Oedingen, Reiste, remblinghausen, Shliprüthen, Velmede, Wenholthausen und die im Amt Eslohe gelegenen Ortschaften der Pfarrei Schönholthausen. Dem ebenfalls am 01.07.1817 gebildeten Kreis Medebach gehörten an die Kirchspiele Berghausen, Bödefeld, Dorlar, Fredeburg, Grafschaft, Oberkirchen, Rarbach, Schmallenberg und Wormbach.

Am 01.01.1819 wurde der Kreis Medebach aufgelöst. Der Medebacher Landrat Pilgrim wurde Landrat im neu gebildeten Kreis Eslohe, dessen Gebiet die oben genannten Kirchspiele und Ortschaften umfasste. Kreisort wurde Eslohe; ab 03.12.1819 aber vorläufig Meschede und ab 02.09.1832 dann endgültig file://fn@01. Von diesem Tag datiert auch die Bezeichnung "Kreis Meschede". Der Kreis gliederte sich zunächst in die Bürgermeistereien Eslohe, Eversberg, Fredeburg, Schmallenberg und Serkenrode. Dazu kamen die Vereinigten Schultheißenbezirke Meschede, Remblinghausen, Calle und Stockhausen mit der Stadt Meschede sowie den Kirchspielen Meschede und Calle. Ebenso Gellinghausen mit den Kirchspielen Bödefeld und Kirchrarbach.

Am 31.10.1841 wurde die Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen erlassen, die die bisherigen Bürgermeistereien und Schultheißenbezirke in Ämter, geführt von Amtmännern, umwandelte. Der Amtsbezirk Bödefeld ging dann am 15.09.1844 mit den Kirchspielen Bödefeld und Kirchrarbach im Amt Fredeburg auf, von dem das Kirchspiel Wormbach in das Amt Schmallenberg überwechselte.

Der Amtssitz von Eversberg wurde am 13.02.1855 nach Velmede und am 17.01.1880 nach Bestwig verlegt. Die Bezeichnung "Amt Bestwig" wurde aber erst vom 10.12.1909 an geführt.

Der vorliegende Aktenbestand setzt sich aus folgenden Abgaben der Kreisverwaltung an das Staatsarchiv zusammen: Zugang 8/1926 = 3 Pakete, Zugang 22/1956 = 3 Bände, Zugang 1/1961 = 95 Pakete. Dazu kamen noch Akten des Kreisausschusses als Zugang 1/1961 = 57 Pakete.

Der größte Teil der Akten wurde von dem Archivangestellten Willi Timm verzeichnet. Der andere Teil von dem Angestellten Horst von Quadt und Regierungsinspektorenanwärter Ludwig Röver. Die Ordnung des Bestandes besorgte Regierungsinspektorenanwärter Volker Buchholz unter Verwendung eines Registraturplanes der Kreisverwaltung Meschede aus dem Jahr 1902. Dieser Plan wurde, von kleinen Änderungen abgesehen, trotz seines nicht immer ganz folgerichtigen Aufbaues eingehalten, weil er einerseits durch eine große Anzahl von Gruppen und Gefachen einen guten Überblick über den Aktenbestand gibt, andererseits für die Masse der Akten zutreffend ist.

Dadurch, dass Verzeichnung und Bearbeitung in verschiedenen Händen lagen, ließen sich gewissen Ungleichmäßigkeiten, namentlich in der Titelaufnahme, nicht ganz vermeiden.

Münster, im Dezember 1967

Buchholz

Zitierweise: Kreis Meschede, Landratsamt Nr. ...

Kreis Meschede, Kreisausschuss Nr. ...

Zu beachten:

Einzelne Aktenbände sind aufgrund deren personenbezogenen Charakter für eine reguläre Nutzung im Lesesaal gesperrt. Es empfielt sich vorab eine Anfrage an das Landesarchiv NRW via E-Mail an: westfalen@lav.nrw.de

Umfang : 3516 Akten (818 Kartons), Findbuch K 333.



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