Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.3. WESTFÄLISCHE FÜRSTABTEIEN
1.3.1. Fürstabtei Corvey
Fürstabtei Corvey
Fürstabtei Corvey / Akten
C 001, Fürstabtei Corvey - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : C 001

Name : Fürstabtei Corvey

Beschreibung :

Einleitung :

A 295 Fürstabtei Corvey [veraltet auch Korvey]

Die ehemals reichsunmittelbare Benediktinerabtei Corvey liegt am Rande der Stadt Höxter unmittelbar an der Weser (Kreis Höxter, Regierungsbezirk Detmold). Aus der Abtei Corvey - einem der bedeutendsten karolingischen Klöster - gingen zahlreiche Bischöfe hervor. Am Ende des Alten Reiches umfaßte das Corveyer Territorium neben dem Hauptort Höxter 16 Dörfer (heutige Stadt Höxter und ihre 12 Ortschaften) mit etwa 12.000 Einwohnern. Begrenzt wurde es im Osten von der Weser (Fürstentum Wolfenbüttel bzw. Herzogtum Braunschweig) und stieß im Westen und Süden an das Fürstbistum Paderborn.

Gründung

Vom Kloster Corbie an der Somme aus wurde im Jahre 815 / 816 als Nova Corbeia (neues Corbie) in Hethis eine Mönchszelle gegründet. Dieses Kloster verlegte der Konvent 822 an die Weser, an die Stelle des heutigen Corvey östlich des Königsgutes Huxori (< Höxter). Durch Mönche aus Fulda verstärkt, wurde Corvey 826 selbständig mit Immunität und freier Abtswahl. Die Translation der Gebeine des Heiligen Vitus von Paris nach Corvey 836 verstärkte den großen Einfluß der Abtei in Sachsen, die unter ottonischer Herrschaft eines der geistigen und kulturellen Zentren Sachsens blieb. Der größte Teil der Mönche entstammte dem sächsischen Adel.

Grundbesitz und Grundherrschaft

Durch königliche Güterübertragungen und Schenkungen des sächsischen Adels war Corvey eines der wohlhabendsten Klöster im Alten Reich. Festgehalten wurden die Erwerbungen in den Corveyer Traditionen (vgl. hierzu zahlreiche Einträge in der Literaturliste unten).

Zu diesen Erwerbungen und Schenkungen kamen unter Ludwig dem Frommen Höxter, die Eresburg und Meppen; unter Ludwig dem Deutschen die Abtei Hemeln, Hemmendorf und die Abtei Visbeck, Zehntkirchen im Bistum Osnabrück sowie Weinberge bei Litzig an der Mosel; unter Lothar I. Rügen samt Umland, wobei die Abtei Corvey diesen teilweise bis in die Neuzeit auch durch Fälschung von Urkunden erhobenen Anspruch nie durchsetzen konnte.

Schwerpunkte des Grundbesitzes war einmal das Gebiet um Corvey selbst an der oberen Weser. Hinzu kam das sogenannte ”Corveyer Nordland“ im Bereich der unteren Ems über die Hase bis zur Hunte, das Gebiet um Marsberg an der Diemel sowie die Besitzungen an der mittleren Leine und im damaligen Ostsachsen um Gröningen. Gegliedert war der Besitz in Villikationen aus mehreren Höfen. Bis ins 17. Jahrhundert konnte Corvey auch die formelle Oberlehnshoheit über die Grafschaft Schwalenberg behaupten.

Geistlicher Sprengel

Noch im 14. Jahrhundert verfügte das Kloster über 60 Kirchen. Diese gruppierten sich insbesondere um die Propsteien Gröningen und Obermarsberg, die ehemalige Missionskirche Meppen und Corvey selbst. In deren Nähe lagen zwei kleinere (später aufgegebene oder verlegte) Propsteien Nienkerken und tom Roden. Hinzu kam das von Corvey gegründete Kloster Schaaken, das unterstellte Kloster Werbe sowie das Kloster Kemnade (vgl. Findbuch A 39).

Siedlung Corvey

Nachdem die Siedlung Corvey sich in Konkurrenz zu Höxter zur Stadt entwickelt hatte, wurde sie durch letzteres 1265 zusammen mit dem Bischof von Paderborn zerstört. Nach seinem Wiederaufbau fiel Corvey zunächst zu einem Dorf herab und im 15. Jahrhundert wüst.

Monastisches Leben und Reform

Auf eine Phase mangelnder Klosterzucht folgte unter Kaiser Heinrich II. ab 1015 eine Klosterreform, die sich mittels Zwang und gegen den Widerstand der Brüder an die Reform von Gorze anlehnte. Es verblieben letztlich nur noch neun Mönche in Corvey, das stark an Bedeutung einbüßte. Einen Aufschwung brachte die Hinwendung zur Hirsauer Reform durch Abt Markward, die - wenigstens vorübergehend - das klösterliche Leben wieder prosperieren ließ. Dazu gehörte auch die Bildung von Laienbruderschaften, welche zur Zeit Markwards und Erkenberts als Vitus- und Stephanusbruderschaften in verschiedenen Orten, in denen das Kloster Grundbesitz oder andere Rechte besaß, entstanden. So zu einem Zentrum der Klosterreform im westfälischen Raum geworden, gingen von hier auch Klostergründungen aus, etwa von Kloster Grafschaft. Zur Sicherung der klösterlichen Einnahmen ließ Abt Erkenbert ein Güterverzeichnis anlegen. Mit dem Tod Erkenberts 1128 setzte wiederum ein Verfallsprozeß ein, begleitet von Auseinandersetzungen mit Dienstmannen und Klostervögten. Eine letzte Blütephase setzte unter Abt Wibald von Stablo (1146-1158) ein, sowohl hinsichtlich des Klosterlebens als auch der Festigung von Besitzrechten sowie der Abwehr von ministerialen Übergriffen. Insbesondere erlaubte die materielle Ausstattung des Klosters Corvey die Herstellung einer Reihe kostbarer Handschriften, darunter das Liber vitae (Msc. I 133).

Territorialherrschaft

Die Schwäche des spätstaufischen Königtums und zudem ihre Schwerpunktverlagerung nach Süddeutschland entzog dem Kloster Corvey den direkten königlichen Schutz. Die Schaffung eines möglichst geschlossenen Territoriums war zwar eine konsequente Reaktion hierauf, doch führte dies zum Konflikt mit den im Aufbau befindlichen umliegenden Territorialmächten Paderborn, Braunschweig, Hessen und Köln. Ein verstärkter Burgenbau schien ein probates Gegenmittel der Corveyer Äbte zu sein (z.B. Brunsburg, Landegge, Kugelsburg, Lichtenfels), doch vernachlässigten sie hierfür ihre geistlichen Pflichten. Zwar war Corvey seit 1220 ”gefürstete“ Reichsabtei, doch sank Corvey im späten Mittelalter als Spielball der größeren Territorialmächte zu weitgehender Bedeutungslosigkeit herab. Nur in unmittelbarer Nähe konnte Corveys Territorialbesitz gehalten werden. Selbst die Klosterbauten litten unter Mißwirtschaft und Einnahmeverlusten.

Stellung im Reich

Seit der Reichsreform 1500 gehörte die Fürstabtei Corvey zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Im Reichsfürstenrat des Reichstages verfügte der Abt über eine Virilstimme (persönlicher Sitz und Stimme).

Reformationszeit

Um 1500 begann unter Abt Franz von Ketteler ein mühsamer Anschluß an die Bursfelder Kongregation (Zusammenschluß von vorwiegend west- und mitteldeutschen Benediktinerklöstern, die die Ordensregel des heiligen Benedikt in ihrer ursprünglichen Strenge und Reinheit wieder zur Geltung bringen wollten) auch eine innere Erneuerung. Doch seit 1533 verfing die Lehre der Reformation auch im Corveyer Territorium, insbesondere in der Stadt Höxter und beim landsässigen Adel, nicht jedoch im Konvent. Hier verstand sich Corvey als Zentrum der Gegenreformation.

Dreißigjähriger Krieg

Die geistigen und materiellen Schäden des Dreißigjährigen Krieges waren existenzbedrohend (starke Zerstörung des Klosters), als der Münsteraner Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen 1665 Administrator wurde, der die barocke Abteikirche stiftete und das Kloster durch die Wiedereinsetzung eines adligen Konvents belebte. Letztlich erfolgte erst seit dem späten 17. Jahrhundert und im frühen 18. Jahrhundert ein Wiederaufschwung, der danach jedoch wieder abebbte.

Bistum Corvey

Als der 1786 nur noch 13 Mitglieder zählende adlige Konvent auszusterben drohte, wurde das Kloster 1792 auf eigenes Bestreben säkularisiert und in ein Bistum mit nur 10 Pfarreien umgewandelt. Der Vollzug erfolgte erst 1794 nach kaiserlicher Zustimmung. Damit war die lange angestrebte Exemtion vom Paderborner Bischof erreicht.

Aufhebung 1803

Das Bistum Corvey wurde jedoch bereits 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluß wieder aufgehoben. Das Territorium fiel an die Grafen von Nassau-Dillenburg, die auch den Titel der Prinzen von Orange führten. Landesherr wurde Wilhelm V. von Oranien, ab 1806 Wilhelm Friedrich Prinz von Oranien-Nassau. 1807 wurde Corvey Bestandteil des Königreichs Westphalen, anschließend 1815 Königlich preußische Domäne. Das geistliche Bistum Corvey blieb noch bis zum Tode Ferdinand von Lünincks 1825 bestehen, wurde dann dem Bistum Paderborn einverleibt. Letztlich gelangte der Besitz an das Haus Ratibor und Corvey aus dem Haus Hohenlohe.

Das 1840 begründete Herzogliche Haus Ratibor und Corvey ist bis heute Eigentümer von Schloß Corvey und der darin befindlichen Fürstlichen Bibliothek Corvey.

Zum Bestand

Ältere Spuren archivischer Ordnung lassen sich in den Akten des Bestands unschwer trotz aller jüngeren Überarbeitungen erkennen. Sie reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück, als nach dem Dreißigjährigen Kriege durch Sammlung alter Nachrichten die Privilegien und Rechte des Stifts überprüft werden sollten. Die zahlreichen Urkundenkopiare und Chroniken verdanken dieser Zeit ihre Entstehung. Im 18. Jahrhundert wurde das Corveyer Archiv dann weitgehend von dem Kapitularen Justinus von Andlau geordnet, dessen Verzeichnisse sich erhalten haben (Akten Nr. 1472 und 1473). Sie zeigen eine weitgehend sachliche Ordnung. Die z.T. neu gebildeten Akteneinheiten konnten von den späteren Archivaren unbesehen übernommen werden. Als im ausgehenden 18. Jahrhundert der Kapitular Freiherr von Schade das corveysche Archiv verwaltete, besuchte auch Kindlinger das Archiv. In seiner Sammlung befinden sich zahlreiche Abschriften und Originale aus den Corveyer Beständen (vgl. Msc. II).

Das vermehrte Interesse an der Geschichte der Abtei Corvey im 17. und 18. Jahrhundert bewog einige der damaligen ”Geschichtsschreiber“ dazu Quellen zu erfinden bzw. zu fälschen; sie wurden später auch als Corveyer ”Lügenhistoriker“ bezeichnet. Selbst der Archivar Paul Wigand ließ sich 19. Jahrhundert noch von solchen ”Quellen“ zu Fehlschlüssen verleiten.

Die Verluste an Archivalien mehrten sich in der Zeit nach der Auflösung des Fürstbistums 1803. Teile dieser Verluste tauchten später in privaten und öffentlichen Sammlungen wieder auf. Besondere Verdienste um die Ordnung der Corveyer Archivalien erwarb sich der Leiter des preußischen Archivdepots Paul Wigand in Höxter, der die Bestände sichtete, verzeichnete und durchkassierte. Ein Verzeichnis der von Wigand vernichteten Akten liegt vor (Altes Repertorium Nr. 281). Ein kleiner Teil des Verwaltungsarchivs gelangte über die geistliche Verwaltung in den Besitz der Kirche und befindet sich heute in Paderborn (Erzbistumsarchiv Paderborn). Geringe Verluste entstanden noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Akten der ehemals corveyschen Lehen auf dem Territorium der benachbarten Staaten des Deutschen Bundes an diese abgegeben werden mußten. Diese Akten haben sich bis auf die nach Hannover abgegebenen Stücke erhalten. Mit dem damaligen Staatsarchiv Detmold wurde ein Tausch vorgenommen, so daß die nach Lippe abgegebenen Akten heute wieder im Corveyer Bestand in Münster sind.

Ein Teil der Kammer- und Domänenakten verblieb in Corvey, das 1820 als Standesherrschaft an den Landgrafen von Hessen-Rothenburg fiel. Eine grobe Übersicht über diese Akten lag vor, auch wurden Verzeichnungsarbeiten im Schloßarchiv in Corvey vorgenommen, aber ein Großteil fand sich noch in der überkommenen Bündelung, als das Staatsarchiv Münster 1978 diesen Teilbestand aufkaufte.

Die verschiedenen Teilbestände, die sich im 19. Jahrhundert gebildet hatten, konnten nun endlich wieder zusammengeführt werden. Es handelt sich dabei um die Akten, die aus dem Archivlager in Höxter und aus dem Verwaltungsarchiv in Minden nach Münster gelangt waren und die Teilbestände ”Fürstabtei Corvey - Akten“ und ”Fürstabtei Corvey - Lehen“ bildeten. Die Grundlage der Verzeichnung dieser Bestände bildete Wigands Verzeichnungsarbeit (Alte Repertorien Nr. 274 bis 280). Vor allem der Aktenbestand zeichnete sich durch zahlreiche Betreffserien aus, die erst allmählich durch Teilanalysen besser erschlossen wurden. Nach dem Ankauf der Restarchivalien aus Corvey wurden dieser mit den beiden anderen corveyschen Aktenbeständen vereinigt zu einem gemeinsamen Bestand. Die unterschiedliche Aktenformierung spiegelt noch jetzt die Entwicklung des Bestandes. Auch das Sammelgut der Handschriftenabteilung, das offensichtlich corveyer Provenienz war, wurde einbezogen, z.T. mit neuen Signaturen, z.T. aber mit den Handschriftensignaturen. Konkordanzen im gedruckten Findbuch A 295 II ermöglichen die Auffindung der Akten nach alten Signaturangaben.

Dr. Martin Sagebiel hat die Neuverzeichnung des Corveyer Aktenbestandes unter Hinzufügung verschiedener Teilprovenienzen, insbesondere der Lehen, im März 1983 mit einem doppelbändigen maschinenschriftlichen Findbuch abgeschlossen. Auf der Grundlage dieses maschinenschriftlichen Findbuchs wurde vorliegendes Findbuch von Marius Schmieda im Winter 2009/10 mit dem elektronischen Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben. Unterzeichneter hat das Findbuch neu klassifiziert, insbesondere die Reichssachen grundlegend ergänzt und überarbeitet.

Die Akten aus Nassau-oranischer Zeit befinden sich im Bestand Fürstentum Oranien-Nassau, Regierung Höxter (Findbuch B 32). Akten zur Krondomäne Corvey, zum Fürstbischof von Corvey, zum katholischen Seminar zu Corvey, zur Pfarrei Corvey und zum Generalvikariat zu Corvey befinden sich im Bestand B 80 Königreich Westphalen.

Im Bestand Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Akten sind unter den Nummern 528 bis 532 Corvey-Betreffe vorgesehen (528 Ecclesiastica, 529 Hoheits- und Jurisdiktionssachen, 530 Lehnsachen, 531 Kammersachen, ohne Nr. Policeysachen, ohne Nr. Judicialia und 532 Miscellanea), doch sind im Bestand lediglich noch die Ecclesiastica vorhanden, die Hoheits- und Jurisdiktionssachen wurden 1949 in den Bestand Corvey eingearbeitet, die restlichen Akten sind einem Vermerk zufolge 1821 zur Regierung Minden eingesandt worden.

Zahlreiche Urkunden und Akten mit Bezügen oder eigenen Klassifikationsgruppen (meist Beziehungen zu auswärtigen Staaten) befinden sich in den Paderborner Beständen des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen in Münster, z.B. in den Beständen Kanzlei (A 261), Geheimer Rat (A 262), Hofkammer (A 263), Geheime Kanzlei (A 264) und Domkapitel Paderborn - Akten (A 270).

Alte Findbücher des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen, in welchen Akten oder Manuskripte der Fürstabtei Corvey verzeichnet sind:

··Alte Findbücher 264: Fürstabtei Corvey, Manuskripte, o. D.; enthält: Verzeichnis der ältesten denkwürdigen Codices (10 Nr., 9.-15. Jh., Wigand); alte Archivsign.: RA 295e

·Alte Findbücher 265: Fürstabtei Corvey, Manuskripte, o. D.; enthält: Verzeichnis der Kopialbücher (31 Nr., 16.-18. Jh., Wigand); alte Archivsign.: RA 295f

·Alte Findbücher 266: Fürstabtei Corvey, Manuskripte, o. D.; enthält: Verzeichnis der Chroniken und Diarien (16 Nr., 16.-18. Jh., Wigand); alte Archivsign.: RA 295g

·Alte Findbücher 267: Fürstabtei Corvey, Manuskripte, o. D.; enthält: Verzeichnis der vermischten Handschriften und Register (15 Nr., 15.-18. Jh., Wigand); alte Archivsign.: RA 295h

·Alte Findbücher 268: Fürstabtei Corvey, Urkunden, Manuskripte und Akten, o. D.; enthält: Verzeichnisse von Urkunden und Akten zu: Klöster Gröningen und Kemnade; Schloß Kogelnberg und Amt Volkmarsen; Propstei Marsberg; Kloster Schaken (Waldeck); Bursfelde; Manuskripte zu Corvey (Nr. 264-267 mit neuen Zuweisungen im LAV NRW W); alte Archivsign.: Rep. 304; RA 295i

·Alte Findbücher 273: Fürstabtei Corvey, Handschriften, o. D.; enthält: Verzeichnis der Handschriften zu Kloster Schaken (5 Nrr., Provenienz Schaken und Corvey !); alte Archivsign.: RA 295n

·Alte Findbücher 274: Fürstabtei Corvey, Akten, 1852; enthält: Repertorium des Landesarchivs (angelegt durch Wigand bzw. Haarland, 1852); gleichzeitig Abgabeliste; alte Archivsign.: Rep. 302; RA 296a

·Alte Findbücher 275: Fürstabtei Corvey, Akten, 1852; enthält: Repertorium des Landesarchivs (angelegt durch Wigand, vor 1852, Reinschrift zu Nr. 274); alte Archivsign.: RA 296b

·Alte Findbücher 276: Fürstabtei Corvey, Akten, (nach 1850); enthält: Repertorium (2. H. 19. Jh.); alte Archivsign.: RA 296c

·Alte Findbücher 277: Fürstabtei Corvey, Akten, o. D.; enthält: Repertorium zu Reichs-, Landes- und Stiftssachen (Wigand); alte Archivsign.: RA 296d

·Alte Findbücher 278: Fürstabtei Corvey, Akten, o. D.; enthält: Repertorium zu Kammer- und Domänensachen (Wigand); alte Archivsign.: RA 296e, Bd. 1

·Alte Findbücher 279: Fürstabtei Corvey, Akten, o. D.; enthält: Repertorium zu Kammer- und Domänensachen (Wigand); alte Archivsign.: RA 296e, Bd. 2

·Alte Findbücher 280: Fürstabtei Corvey, Akten, o. D.; enthält: Repertorium zu Kammer- und Domänensachen (Wigand); alte Archivsign.: RA 296e, Bd. 3

·Alte Findbücher 281: Fürstabtei Corvey, Akten, 1820; enthält: Verzeichnis von zu kassierenden Akten ("Delenda"), angelegt durch Wigand (1820); [548 Register und Akten seit 1545]; alte Archivsign.: RA 296f

·Alte Findbücher 282: Fürstabtei Corvey, Akten, 1818; enthält: Verzeichnis über Akten zu den im Königreich Hannover belegenen Lehen (seit ca. 1500); alte Archivsign.: RA 296g

·Alte Findbücher 719: Kloster Corvey, Akten, (um 1870); enthält: archivisches Findbuch (um 1870), zahlreiche Nachträge; alte Archivsign.: Rep. 302a; RA 295a

·Alte Findbücher 720: Kloster Corvey, Lehnsarchiv, 1852; enthält: Repertorium (Haarland, 1852); alte Archivsign.: Rep. 303; RA 295 IX

·Alte Findbücher 721: Kloster Corvey, Akten, 1948; enthält: archivisches Findbuch zu jüngeren Ergänzungen; darin: Archivalien zu Kloster Brenkhausen; alte Archivsign.: RA 295 V

·Alte Findbücher 774: Paderborn-Corvey, Lehen, 1852-1952; enthält: archivisches Findbuch (Haarland, 1852); Anreicherungen durch Abgaben, aufgelöst; nach Provenienzen (Kohl, 1952), weitere Zuweisungen zu anderen Beständen.

·Alte Findbücher 202: Königreich Westphalen, Lehensakten, 1832; enthält: Verzeichnis der bei verschiedenen Behörden der vormaligen Königreichs Westphalen verhandelten Lehensakten: Generaldirektion, Generalintendantur in Kassel, Domänendirektion in Paderborn, Procuratur in Höxter, Organisationskommission in Paderborn, Finanzministerium, Paderborner Regierung; angelegt durch Haarland 1832 [vor allem Paderborner und Corveyer Lehen]; alte Archivsign.: Rep. 152 Nr. 467; RA 265a

·Alte Findbücher 357: Regierung Minden, Ablieferung XI und XII: Kirchen- und Schulakten für Paderborn und Corvey, 1901; enthält: Verzeichnis zu Akten (1802-1815), übernommen 1901; alte Archivsign.: RB 20c

·Alte Findbücher 370: Königreich Westphalen, Procurateur zu Höxter, 1822-1824; enthält: Verzeichnis der eingesandten Paderbornschen und Corveyschen Lehensakten (größtenteils kassiert); alte Archivsign.: RA 80d

·Alte Findbücher 374: Militär- und Zivilpensionen in Minden-Ravensberg, Paderborn und Corvey, 1869; enthält: Verzeichnis zu kassierender Akten 1803-1808, 1813-1816, aufgestellt Hoppenstock (Minden 1869); alte Archivsign.: RB 100b

·Alte Findbücher 578: Verzeichnis der aus dem Nachlaß des Justizrats Heiliger für das Staatsarchiv Hannover angekauften Dokumente zu Minden, Ravensberg, Paderborn und Corvey, 1842; enthält: Aufstellung von Haarland mit Vorbemerkung zum Ankauf 1818

·Alte Findbücher 592: Inventar des Stadtarchivs Höxter [Repertorium des Corveyschen Archivs: Spezialarchiv der Stadt Höxter], (frühes 19. Jh.); enthält: Regesten zu Quellen und Urkunden des 12. bis 16. Jh.; summarische Beschreibung der Akten des 17./18. Jahrhunderts; historische Bemerkungen (Wigand)

·Alte Findbücher 594: Aktenrepertorium der Stadt Höxter, o. D. (nach 1855); alte Archivsign.: Rep. 306

Ergänzende Archivalien zur Geschichte der Abtei Corvey existieren in den benachbarten Archiven. Corveyer Provenienzen befinden sich vor allem in der Sammlung des Altertumsvereins Paderborn, im Erzbistumsarchiv Paderborn (dort ein bisher unverzeichneter Bestand ”Generalvikariat Paderborn, Corvey“ mit 56 gebundenen Bänden alter Corveyer Akten und einer Laufzeit von etwa 1490-1860 (freundlicher Hinweis von Wilhelm Krüggeler), daneben auch 52 Urkunden ”Exemte Abtei und Bistum Corvey (823-1837)“) und im Dechaneiarchiv in Höxter.

Handschriften-Sammlung des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen, in welcher Manuskripte der Fürstabtei Corvey verzeichnet sind:

Der Zugang zur mittelalterlichen Geschichte der Abtei Corvey erschließt sich neben den Urkunden vornehmlich aus den überlieferten Handschriften, Kopiaren und Lehnsverzeichnissen. Daher werden im Folgenden die Corveyer Handschriften im Landesarchiv NRW Abt. Westfalen möglichst vollständig aufgezählt, auch wenn sie inzwischen teilweise in andere Bestände gewandert sind.

Manuskripte I

··Msc. I 98 a: Festkalendar der S. Michaels-Kapelle bei Höxter, Fragment, 13. Jh.; Hinweis: früher: Fürstentum Corvey, Urkunden Nr. 79a

·Msc. I 132: Meß- und Ritualbuch der Abtei Corvey, (1082-1241) 12. Jh.-14. Jh.; enthält auch: Historische Aufzeichnungen, 1082-1241; Liste der Eigenhörigen der Abtei (?); Urkundenabschriften, (1115-um 1200); darunter Papst Hadrian IV.; Victor IV.; Kaiser Friedrich I.; Zinspflichtige; Einkünfte der Küsterei; Servitium fratrum; reditus alodii comitis Sifridi

·Msc. I 133: ”Liber Vitae“ der Abtei Corvey (Memorienbuch und Rituale) mit zahlreichen Miniaturen, um 1160-1608; enthält: Liste der Äbte Corveys und der unter ihnen eingetretenen Brüder, (822-1146); Totenregister; Notizen zu Einkünften; Urkundenabschriften, (1225-1302); Namen von Klöstern und ihrer Mitglieder, die mit Corvey in Gebetsverbrüderung stehen; Wohltäter der Abtei; Rituale

·Msc. I 134: Kopiar der Abtei Corvey, (819-1451) 15. Jh.; enthält: Urkundenabschriften, (919-1451); Lehnregister; Einkünfteregister; Registrum Erkenberti; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1439

·Msc. I 134 a: Register zu Msc. I 134, 15. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1439

·Msc. I 135: Kopiar der Abtei Corvey, 1664; enthält: Abschrift aus dem Liber vitae (Msc. I 133); Fasti Corbeienses; Erzkunstwerke; Kopiar der Zeit des Abtes Franz von Corvey; Beschreibung der Messe; Verzeichnis ehemaliger Corveyer Mönche, die Bischöfe wurden; Verzeichnis Corveyer Mönche; Verzeichnis der Mönche von Stablo; Vitusgebet und -gedicht; Gedicht über die Gründung Corveys von Justus von Höxter; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1441

·Msc. I 136: Kopiar der Abtei Corvey, Teilindex, (1237-1622) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1442

·Msc. I 137: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1357, 1529-1585) 16. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1443

·Msc. I 138: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1617-1630) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1444

·Msc. I 139: Kopiar der Abtei Corvey, mit unvollständigem Register, (1004-1678) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1445; enthält: Urkundenabschriften über Braunschweig, Höxter, Kemnade, Kloster Gröningen, Kloster Gertrudenberg, Kloster Brenkhausen; Abschriften von Kaiserurkunden

·Msc. I 139 a: Kopiar der Abtei Corvey, (1496-1627) 1626-1704; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1446; enthält: Abschriften von Obligationen und Verpfändungen

·Msc. I 140: Kopiar der Abtei Corvey, (1338-1628) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1447; enthält: Archivverzeichnisse, 17. Jh.; Kirchenregister S. Peter und S. Kilian, 1622-1628; Mahnregister der Stadt Höxter, 1626; Verzeichnis von Beilagen Corvey./.Höxter; Asseburger Lehen, (1338-1597); Altarstiftungen, (1393-1471)

·Msc. I 141: Kopiar der Abtei Corvey, (1626-1627) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1448; enthält: Verhandlungen der kurkölnischen Regierung in Höxter

·Msc. I 142: Kopiar der Abtei Corvey, (1627-1628) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1449; enthält: Verhandlungen der kurkölnischen Regierung in Corvey

·Msc. I 143: Kopiar der Abtei Corvey, (1628-1629) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1450; enthält: Verhandlungen der kurkölnischen Regierung in Corvey

·Msc. I 144: Kopiar der Abtei Corvey, (1641-1651) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1451; enthält: Verhandlungen aus der Zeit des Abtes Arnold

·Msc. I 145: Kopiar der Abtei Corvey, (1652-1673) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1452; enthält: Verträge, Verhandlungen aus der Zeit Abt Arnolds u. des Administrators Christoph Bernhard von Galen

·Msc. I 146: Kopiar der Abtei Corvey, (1263-1678) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1453; enthält: Korrespondenzen mit der Bursfelder Kongregation; Verfahren bei der Abtswahl; Verhandlungen über die Wahl des Bischofs von Münster, Christoph Bernhard von Galen 1661; Wahlverhandlungen, (1618, 1638); Vergleich mit Abt Heinrich, (1621); Visitationsrezesse, (1661, 1666, 1670); Urkundenabschriften meist geistlichen Inhalts, (1263-1678)

·Msc. I 147: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (799-1527) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1454; enthält: Abschriften von Kaiserurkunden, (813-1521); Abschriften von Papsturkunden, (799-1527); Abschriften sonstiger Urkunden, (936-1525)

·Msc. I 148: Kopiar der Abtei Corvey, (1677-1686) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1455; enthält: Verträge, (1677-1680); Kapitelprotokolle, (1681-1686)

·Msc. I 149: Kopiar der Abtei Corvey, (1696-1708) 17. Jh. - 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1456; enthält: Protokolle, Verträge und Verhandlungen unter Abt Florenz; Generalbelehnung

·Msc. I 150: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1696-1703) 17. Jh.-18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1457; enthält: Verhandlungen zur Zeit des Abtes Florenz, u.a. Wahl und deren Bestätigung 1696; Inventare, 1696; Hessischer Erbschutz, 1701; Vitusmünzen, 1703

·Msc. I 151: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1601, 1693) 1697-1703; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1458; enthält: Protokolle, Verhandlungen, Verträge, etc. unter Abt Florenz; darin: Zeichnung der Grenze an und auf der Weser zwischen Blankenau u. Stahle

·Msc. I 152: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1576-) 1700-1705; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1459; enthält: Protokolle, Verträge, Verhandlungen u.a.m. unter Abt Florenz

·Msc. I 153: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1300-) 1705-1712; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1460; enthält: Protokolle, Verträge, Verhandlungen u.a.m. unter Abt Florenz

·Msc. I 154: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1303-1638) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1461; enthält: Sammlung von Urkundenabschriften, (1303-1638); z.T. Originale; Verzeichnis der Schulden des Stifts

·Msc. I 155: Kopiar der Abtei Corvey, (1349-1582) 16. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1462

·Msc. I 156: Kopiar der Abtei Corvey, (1434-1660) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1463; enthält: Verträge u. Verhandlungen unter Abt Arnold; Kirchenordnung v. 1621

·Msc. I 157: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1678-1692) 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1464; enthält: Regierungsverhandlungen u. Verträge unter Abt Christoph

·Msc. I 158: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1691, 1700-1709) 17. Jh.-18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1465; enthält: Abschriften auswärtiger u. öffentlicher Angelegenheiten unter Abt Florenz

·Msc. I 159: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1708-1713) 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1466; enthält: Abschriften auswärtiger u. öffentlicher Angelegenheiten unter Abt Florenz

·Msc. I 160: Kopiar der Abtei Corvey, (1714-1716) 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1467; enthält: Auswärtige Angelegenheiten unter Abt Maximilian, dessen Wahl und Bestätigung

·Msc. I 161: Kopiar der Abtei Corvey, mit Register, (1714-1719, 1743-1751) 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1468; enthält: Verträge über Gütererwerb u. Einlösungen, Pachtverträge (Mühlen)

·Msc. I 162: Lehnregister der Abtei Corvey, 1556-1616; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1507

·Msc. I 163: Lehnregister der Abtei Corvey, Abschrift von Msc. I 162; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1508

·Msc. I 164: Aufzeichnungen über Allodialgüter der Abtei Corvey, (1541-1674) 1673; enthält auch: Unterschiedliche Nachrichten über Güter und Rechte; auch Rechte in Kemnade, Lehen

·Msc. I 165: Nachrichten über Streitigkeiten der Abtei Corvey mit Braunschweig, Höxter und Paderborn, 17. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1470

·Msc. I 166: Ausgaberechnung der Abtei Corvey, 1555-1583; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1471

·Msc. I 167: Regierungs- und Kanzleiprotokolle der Abtei Corvey, 1668-1675, 1678; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 991; enthält auch: Kapitelprotokoll, 1678

·Msc. I 168: Regierungs- und Kanzleiprotokolle der Abtei Corvey, 1675-1687; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 992

·Msc. I 169: Kriminalgerichtsprotokoll der Abtei Corvey, mit Namensregister, 1671-1680; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 996

·Msc. I 170 a: Register des Archivs der Abtei Corvey, zusammengestellt vom Kapitular und Archivar Justinus von Adlau, Teil 1, 1799; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1472

·Msc. I 170 b: Register des Archivs der Abtei Corvey, zusammengestellt vom Kapitular und Archivar Justinus von Adlau, Teil 2, 1779; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1473

·Msc. I 171: Kopiar des Klosters Bursfelde, 15. Jh.; jetzt: Staatsarchiv Hannover

·Msc. I 172: Privilegien der Bursfelder Kongregation des Benediktiner-Ordens, 1436-1461; jetzt: Staatsarchiv Hannover

·Msc. I 173 a: Kapitel-Protokolle der Bursfelder Kongregation des Benediktiner-Ordens, 1464-1553; jetzt: Staatsarchiv Hannover

·Msc. I 173 b: Kapitel-Protokolle der Bursfelder Kongregation des Benediktiner-Ordens, 1458-1656; jetzt: Staatsarchiv Hannover

·Msc. I 174 a: Kapitel-Protokolle der Bursfelder Kongregation des Benediktiner-Ordens, 1658-1780; jetzt: Staatsarchiv Hannover

·Msc. I 174 b: Abschriften der Kapitel-Protokolle der Bursfelder Kongregation nach einem Katalog aus dem Grafschafter Archiv, 1458-1730; jetzt: Staatsarchiv Hannover

·Msc. I 175: Kopiar des Klosters Brenkhausen, (1227-1654) 17. Jh.; jetzt: Kloster Brenkhausen Akten Nr. 57; enthält: Rechte und Privilegien

·Msc. I 176: Einnahme- und Ausgaberegister des Klosters Brenkhausen, 1658-1661; jetzt: Kloster Brenkhausen Akten Nr. 2

·Msc. I 243: Corveyer Annalen, Fragmente, (658-670, 791-1117, 1145) um 750-12. Jh., 1670, 2. Hälfte 19. Jh.; enthält: Angelsächsische Ostertafel (aus Beda Venerabilis, De ratione temporum) mit späteren Nachträgen, um 746-Anfang 12. Jh.; annalistische Aufzeichnungen aus dem Kloster Wearmouth-Jarrow, (658-670); annalistische Aufzeichnungen aus Werden, (809-840); Corveyer Annalen, (791-1117, 1145); darin: Abschriften der Fragmente, 2. Hälfte 19. Jh., Briefe und Notizen zu den Fragmenten, 1670, 1868, 1874; Fotografien der Fragmente

·Msc. I 244: Chronik der Abtei Corvey, mit Namen- und Ortsregister sowie Register eingefügter Urkundenabschriften, Bd. 1, (769-1100) 18. Jh.; enthält auch: Urkundenabschriften (8. Jh.-11. Jh.)

·Msc. I 245: Chronik der Abtei Corvey, mit Nachträgen, Bd. 2, (1101-1500) 18. Jh.; enthält auch: Urkundenabschriften (12. Jh.-15. Jh.)

·Msc. I 246: Chronik der Abtei Corvey, zwei Teile von gleicher Hand, (769-1470) 18. Jh.; enthält auch: Urkundenabschriften (8. Jh.-13. Jh.); Nachträge, (1073-1470)

·Msc. I 247: Chronik der Abtei Corvey, (1300-1700) 17. Jh.-18. Jh.; enthält auch: Urkundenabschriften.; darin: Wappen der Äbte; Hinweis: eingebunden in Pergamentblatt, Graduale ?, 16. Jh.

·Msc. I 248 a: Christian Franz Paullini, Neue und vollständige historische Beschreibung des uhralten und löblichen frey-kaiserlichen Stiffts Corvey, Buch 1 + 2, 1679; enthält auch: Eigentümlichkeiten der Liturgie in Corvey; lateinische Elegie des Justus von Höxar über die Abtei, (1609); Lebensgeschichte verschiedener Heiliger und Bischöfe mit Beziehung zu Corvey; Hinweis: eingebunden in Pergamentblatt, Graduale ?, 16. Jh.

·Msc. I 248 b: Abschriften und Inhaltsverzeichnisse von Werken Christian Franz Paullinis, 17. Jh.-18. Jh.; enthält: Chronik der Abtei Corvey, Kapitel 60, (Ende 17. Jh.); astronomische Spekulationen über den Krönungstag Kaiser Karls VI., 1711; fünf Inhaltsverzeichnisse zu: Neue und vollständige historische Beschreibung des uhralten und löblichen frey-kaiserlichen Stiffts Corvey, Buch 1-7, davon zwei unvollständig

·Msc. I 249: Christian Franz Paullini, Neue und vollständige historische Beschreibung des uhralten und löblichen frey-kaiserlichen Stiffts Corvey, Buch 1-4, 2. Hälfte 17. Jh.

·Msc. I 250: Christian Franz Paullini, Neue und vollständige historische Beschreibung des uhralten und löblichen frey-kaiserlichen Stiffts Corvey, Buch 5, 2. Hälfte 17. Jh.

·Msc. I 251: Chronik der Abtei Corvey, (815-1715) um 1715; enthält auch: Lebensbeschreibungen verschiedener Bischöfe, Heiliger, Gelehrter und sonstiger Personen mit Beziehung zur Abtei Corvey; Jubiläum des Abts Florenz von Welden, mit Liedern, 1713

·Msc. I 252: Leben der Äbte und Bischöfe von Corvey, (822-1795) um 1795

Manuskripte II

··Msc. II Nr. 23: Klöster und Stifte in Westfalen (Urkundenabschriften), (826-1707) 17. Jh. - 19. Jh.; enthält u.a.: Einkünfte der Abtei Corvey von ihren Gütern im Emsland; Angelegenheiten von Familie und Amt Iggenhausen, (1360, 16. Jh., 1686); einzelne Urkundenabschriften zu Höxter, Brockhausen, Beverungen, (15.-17. Jh.); Verzeichnis der Äbte in Corvey mit biographischen Notizen, (826-1704); darin: Druck: Kurze doch gründliche mit bewehrten Urkunden belegte Ausführung des dem kayserlichen und hochfürstlichen Stift Corvey auf die Helfte des Schlosses, Stadt und Amts Beverungen zustehenden Wieder-Einlösungs-Rechts, 2. Hälfte 18. Jh.

·Msc. II Nr. 40: Stifte und Klöster Westfalens (Abschriften von Urkunden und Akten), (873, 877, 1059-1767) 15. Jh. - 18. Jh.; enthält u.a.: Urkundenabschriften zum Kloster Corvey, (12. Jh.-15. Jh.); Urkundenabschriften zum Kloster Bredelar, (1259, 1518)

·Msc. II Nr. 72: Kloster Brenkhausen; Stadt Herford ; Fürstabtei Corvey (Abschriften von Urkunden und Akten), (822-1718) 2. Hälfte 14. Jh. - Anfang 19. Jh.; enthält u.a.: Ablösung von Diensten bei der Abtei Corvey, (1558); Liste der Opfer bei der Eroberung Höxters im Dreissigjährigen Krieg, (1634); Wert der alten Warburger Münzen, (1332-1512); Grenzen zwischen der Abtei Corvey und Herzogtum Braunschweig, (1678); Grenzen zwischen der Abtei Corvey und der Landgrafschaft Hessen, (1432); Vergleich zwischen der Abtei Corvey und dem Kurfürstentum Hannover wegen der Jagd, (1709); Befugnis der Abtei Corvey zur Anstellung von Freigrafen, (1349, 1358, 1364); Verkauf der Freigrafschaft in Höxter an die Abtei Corvey, (1328); päpstliche Bestätigung der Privilegien der Abtei Corvey, (989); Güter und Einkünfte der Abtei Corvey in Asseln, Büderich, im Amt Werl und in Scheidingen [bei Welver ?], (1338-1652); Verzeichnis der Äbte der Abtei Corvey mit biographischen Nachrichten, (822-1696).

·Msc. II Nr. 78: Fürstbistum Hildesheim; Fürstabtei Corvey (Abschriften von Urkunden und Akten), (937-1730) 17. Jh. - 18. Jh.; enthält u.a: Nachrichten zur Geschichte der Stadt Höxter und der Höxterschen Rebellion, (1500-1526, 1601-1603); Nachrichten zum Kapitel der Kirche S. Peter in Höxter, (1600-1639); chronikalische Aufzeichnungen zur Geschichte der Abtei Corvey (1356-1714); Nachrichten zum Kapitel der Kirche S. Peter in Höxter, (822-1689); Statuten des Kapitels von S. Peter in Höxter, (1522); Belehnung der Herzöge von Braunschweig mit der Vogtei über Corvey, (1265-1670); Berichte über die Kirche S. Petrus in Höxter, (863-1714); Nachrichten zum Leben des Heinrich Hildebrand, (1650-1715); Berichte über die Kirch S. Nicolaus in Höxter, (1628-1702); päpstliche Bestätigung des Christoph von Bellinghausen als Abt der Abtei Corvey, (1678); Nachrichten und Regesten verschiedener Urkunden, über die geistliche Jurisdiktion des Fürstbistums Paderborn über die Abtei Corvey, (900-1637)

·Msc. II Nr. 87: Westfalen (Abschriften von Urkunden und Akten), (1139-1727) 14. Jh. - Anfang 19. Jh.; enthält u.a.: Gerechtsame der Vogtleute der Abtei Corvey im Emsland und des Hofes zu Lathen, (1582)

·Msc. II Nr. 92: Reichsgeschichte (Abschriften von Urkunden und Akten), (1448, 1545-1791) 15. Jh. - 18. Jh.; enthält u.a.: Urkunde Papst Pius¿ VI. über die Bestätigung eines Vergleichs zwischen dem Bischof von Paderborn, Wilhelm Anton von der Asseburg, und dem Fürstabt von Corvey, Theodor von Brabeck, (1779)

·Msc. II Nr. 101: Fürstabtei Corvey; Propstei Marsberg; Kloster Schaaken (Urkundenabschriften), (888, 934, 1104-1668) 18. Jh. - Anfang 19. Jh.; enthält u.a.: Abschriften von Urkunden in Betreff des Güterbesitzes und der Gerechtsame der Fürstabtei Corvey, darunter Lehnbriefe (1104-1474); Privilegien der Fürstäbte von Corvey für die Propstei und die Stadt Marsberg, (1294, 1358, 1403); Angelegenheiten des Klosters Kemnade, (1324, 1345, 1346); der Knappe Temmo de Greve verkauft seine Gerichtsrechte (Grafschaft) in Höxter an die die Fürstabtei Corvey, (1328); Papst Honorius III. nimmt das Kloster Schaaken (Kreis Waldeck-Frankenberg) in seinen Schutz, (1223); Papst Gregorius IX. fordert die Abtei Corvey auf, dem Kloster Schaaken bei der Rückgewinnung entfremdeter Güter zu helfen, (1238, 1239); Übertragungen von Gütern und Gerechtsamen an das Kloster Schaaken, darunter Verleihungen der Abtei Corvey, (1236-1386, 1481); Vertrag zwischen dem Grafen von Lutterberg und dem Fürstabt von Corvey wegen der Burg Bramberg (bei Bursfelde, Kreis Göttingen), (1222); Umfang der Stiftsimmunität der Abtei Corvey, (1356); Vertrag zwischen dem Fürstabt von Corvey und dem Bischof von Paderborn über die Burg Blankenau (bei Beverungen, Kreis Höxter ?), (1315, 1329); Verträge der Abtei Corvey mit dem Grafen von Everstein und dem Herzog von Braunschweig wegen der Burg Tonneburg (?), (1332, 1343); Register der Güter und Einkünfte der Abtei Corvey, (Anfang 12. Jh.); verschiedene Register der Einkünfte der Propstei der Abtei Corvey, (o.D.); der Bischof von Paderborn, Dietrich III. von Moers, und der Fürstabt von Corvey, Dietrich III. von Runst, verleihen dem Ort Beverungen die Stadtrechte, (1417); Bündnis zwischen der Abtei Corvey und dem Grafen von Schwalenberg, (1345); Burgfrieden zu Holzminden zwischen dem Herzog von Braunschweig, dem Fürstabt von Corvey, dem Herrn zur Lippe und dem Grafen von Everstein, (1405)

·Msc. II Nr. 102: Fürstabtei Corvey; Klöster Kemnade, Brenkhausen und Gröningen (Urkundenabschriften), (658-1495) 15. Jh. - Anfang 19. Jh.; enthält u.a.: Fragment einer Chronik der Abtei Corvey, (1146); Abschrift und Beschreibung der Corveyer Annalen (Annales Corbeienses) [= Msc. I Nr. 243], (658-1117, 1145); Abschriften von Urkunden zur Geschichte des Klosters Kemnade, v.a. Güterübertragungen, (1150, 1197, 1219, 1220, 1227, 1236, 1243, 1245, 1252, 1253, 1256, 1257, 1263, 1278, 1283, 1284, 1285, 1289-1291, 1294-1296, 1298, 1300, 1302-1305, 1307, 1309, 1311, 1312, 1316, 1319, 1321, 1322, 1324, 1335, 1339, 1345-1347, 1352, 1354, 1356, 1361, 1364, 1365, 1381, 1382, 1384, 1391, 1409-1410, 1419, 1441, 1444, 1446, 1451, 1454, 1464, 1483, 1489); Verbrüderung zwischen dem Kloster S. Maria in Lemgo und dem Kloster Kemnade, (1310); Verbrüderung zwischen dem Kloster Derneburg und dem Kloster Kemnade, (1338); Ablaßbrief des Bischofs von Konstanz für das Kloster Kemnade, (1358); Ablaßbriefe des Bischofs von Minden für das Kloster Kemnade, (1334, 1379); Abschriften von Urkunden zur Geschichte des Klosters Brenkhausen, (1234, 1273, 1276-1278, 1282, 1291, 1295, 1297-1298, 1301, 1314, 1344, 1392); verschiedene Ablaßbriefe für das Kloster Brenkhausen, (1278, 1281, 1297, 1320, 1339); Abschriften von Urkunden zur Geschichte des Klosters Gröningen (Kreis Börde, Sachsen-Anhalt), (1149, um 1200, 1210, 1232, 1253, 1274, 1286, 1305, 1311, 1313, 1325, 1343, 1612, 1614); Abschriften von Urkunden zur Geschichte der Minoriten in Höxter, (1261, 1281)

·Msc. II Nr. 103: Fürstabtei Corvey (Urkundenabschriften), (1237-1700) 16. Jh. - 18. Jh.; enthält v.a.: Abschrift des Buches von Johann Friedrich Falcke, Entwurf einer Historiae Corbeiensis Diplomaticae, Braunschweig 1738, 18. Jh.; Abschriften von Urkunden zur Geschichte der Fürstabtei Corvey, darunter Privilegien, Verkäufe und Güterübertragungen der Fürstabtei an die Klöster Falkenhagen, Amelungsborn, Abdinghof, Kemnade, die Propstei Marsberg, die Stadt Höxter, (1237-1676); Abschriften von Urkunden zur Geschichte der Stadt Höxter und der Kirche S. Petri, (1287-1661); Beistandsverträge zwischen der Fürstabtei Corvey und dem Landgrafen von Hessen, (1434, 1503, 1616); Schreiben des Erzbischofs von Köln, Hermann IV. von Hessen, wegen der Visitation und Reformierung des Stifts Corvey, (1501); Statuten der Kirche S. Petri in Höxter, (1522); Vertrag zwischen der Stadt Höxter und dem Kapitel der Kirche St. Petri, (1550); kurze Übersicht über die Gerechtsame der Fürstabtei Corvey, 17. Jh.; Vergleich zwischen der Fürstabtei Corvey und dem Herzogtum Braunschweig wegen des Dorfes Lüchtringen (Kreis Höxter), (1558); Vergleich zwischen der Fürstabtei Corvey und dem Herzogtum Braunschweig wegen verschiedener strittiger Gerechtsame, (1697, 1698); darin: Karte der Grenze zwischen dem Herzogtum Braunschweig und der Fürstabtei Corvey an der Weser, (1698)

·Msc. II Nr. 125: Höfe der Abtei Corvey im Nordland und an der Ems (Abschriften von Urkunden und Akten), (943, 946, 1185-1753) 15. Jh. - Anfang 19. Jh.; enthält v.a.: Kaiser Konrad III. unterstellt die Frauenklöster Kemnade und Fischbeck der Abtei Corvey, (1147); Kaiser Otto I. verleiht der Abtei Corvey verschiedene Rechte bei Meppen, (943, 946); Urkundenabschriften und Urkunden zur Geschichte der Höfe Meppen, Sutholt, Werlte, Lathen (Lothe) und im Land Westerwolde [Niederlande], darunter Belehnungen und Lehnsreverse, (um 1190-1683), 1463, 1469, 1480; Einkünfte der Präpositur Nordland und an der Ems, o.D., (um 1200); Korrespondenz zu den Streitigkeiten zwischen den Familien Swenken und Kobrink und den Vogtleuten des Stifts Corvey zu Lathen und Werlte (wegen Eigenhörigkeit, etc.), (1480-1590, 1717-1718, 1753) 1581, 1582, 1590; Nachrichten über den Hof zu Meppen, 16. Jh.; Belehnung der Stadt Meppen mit dem Bauerngericht des Hofes Meppen (Wroge und Probe) durch die Abtei Corvey, (1557); Register der Güter, Rechte und Pastorate der Abtei Corvey im Emsland, (1522); Register der Güter des Hofes Meppen, 17. Jh.

·Msc. II Nr. 184: Bruchstücke alter Drucke, 15. Jh. - 1530, 1756, 1795; enthält u.a.: ”Kurze doch gründliche mit bewehrten Urkunden belegte Ausführung des dem kayserlichen und hochfürstlichen freyen Stift Corvey auf die Helfte des Schlosses, Stadt und Amts Beverungen zustehenden Wieder-Einlösungs-Rechts“, Höxter 1756

·Msc. II Nr. 186:enthält u.a.: Katalog der Äbte der Fürstabtei Corvey, (822-1758) 18. Jh.; Fragment einer Chronik der Fürstabtei Corvey, (1509-1599, 1699-1703) Anfang 18. Jh.

·Msc. II Nr. 202: Genealogische Nachrichten, Urkundenabschriften und Stammbäume verschiedener Familien, (1169 - 18. Jh.) 17. Jh. - Anfang 19. Jh.; enthält u.a.: Horhusen, Swalenberg, Amelunxen, Buchenau, Luder, Eisenbach, Bienbach, Ebersberg; historische Notizen zu Geschichte der Abtei Corvey, unvollständig, (1606-1636) 1638

Manuskripte VI

··Msc. VI 52: Nachrichten aus der Regierungszeit des Bischofs Christoph Bernhard von Galen und über die von ihm gemachten Stiftungen, 1633, 1652-1678; enthält u.a.: Bitte der Untertanen der Abtei Corvey um Nachlaß von Kontributionen,1670, 1678

·Msc. VI 95: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 1, (820-1714) um 1700 - Anfang 19. Jh.; enthält: Katalog der Äbte, (822-1704) Anfang 18. Jh.; Katalog der Äbte (abweichend), (822-1704) Anfang 18. Jh.; Fragment eines Katalogs der Äbte, (822-1336); Katalog der Äbte, (822-1714) Anfang 18. Jh.; Katalog der Äbte, (822-1696) um 1700; Katalog der Äbte, (822-1697) um 1700; Verzeichnis von bekannten Personen, die von Corveyer Äbten die Tonsur erhalten haben, (1555-1709) Anfang 18. Jh.; Fragmente aus einem Werk des Paulus Bonnefons zur Geschichte der Abtei, 1664; Chronik der Abtei, (768-1187) Anfang 19. Jh.; Historische Bemerkungen zur Abtei Corvey, (663-814) 18. Jh.; Katalog berühmter Personen mit Verbindung zur Abtei, (820-1128) Anfang 18. Jh.

·Msc. VI 96: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 2, 17. Jh. - 18. Jh.; enthält: Tagebuch über Verwaltungs- und Regierungsangelegenheiten, 1663-1664; Ecclesiastica, 18. Jh.; Einzug Bischofs Christoph Bernhard von Galen, 1662; Hinweis: Bereits am 6.5.1889 fehlend

·Msc. VI 97: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 3, (1332-1590) 17. Jh. - 18. Jh.; enthält: Bericht über die Rechte des Klosters Corvey im Niederstift Münster (Propstei Meppen), 18. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten, Nr. 1473); Verträge zwischen dem Hause Braunschweig-Lüneburg und dem Kloster Corvey, (1332-1590) 17. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten, Nr. 1474); Bericht über den Jurisdiktionsstreit zwischen Corvey und Paderborn, 17. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten, Nr. 1475)

·Msc. VI 98: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 4, 17. Jh.; enthält: Bericht über den Jurisdiktionsstreit zwischen Corvey und Paderborn, 17. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten, Nr. 1475); Bericht über das Stift Marsberg, 17. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten, Nr. 1476)

·Msc. VI 99: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 5, 17. Jh. - 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1477; enthält: Berichte über die Pfarreien des Klosters Corvey und deren Besetzung

·Msc. VI 100: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 6, 1698-1708; jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 339, 340; enthält: Abschriften der Korrespondenz des Abtes Florenz von Velden mit dem Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg

·Msc. VI 101: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 7, (0-102, 822-1647) 17. Jh. - 18. Jh.; enthält: Aufzeichnungen über verschiedene Äbte, (822-1120) 17. Jh.; Literaturauszüge zur Geschichte der Abtei, (923-1647) 18. Jh.; Annalen von Abraham bis zum Tod des Apostels Johannes, (v.Chr.-102); Verzeichnis von Sekten und religiösen Bewegungen, 18. Jh.; entnommen: Aufzeichnungen über Ereignisse im Stift Corvey, 1667-1695 (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1478); Aufzeichnungen über Ereignisse im Stift Corvey, 1681-1686 (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1479); Geschichte der Malsburgischen Lehen; Rechtsgutachten in Sachen des Stiftes gegen die Herrn von der Malsburg, 18. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1480)

·Msc. VI 102: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 8, 1690-1695; jetzt: Fürstbistum Münster, Landesarchiv Nr. 36, 43a; enthält: Zerstörung des Höxterschen Münzwesens, 1690

·Msc. VI 103: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 9, (815-1701) 1672-1673, Ende 16. Jh. - 1834; enthält: Epitome annalium Corbeiensium, (815-1444) Anfang 18. Jh.; Chronik der Abtei, (815-1175) Anfang 18. Jh.; Ordnung des Vorzeigens der Reliquien der Abtei am Vitus-Tag, 17./18. Jh.; Friedrich Rautert, Marsberg in Westfalen. Die erste Eroberung Carls des Großen, die erste christliche Kirche im alten Sachsenlande und die Irmensäule, 1834; Ordre que l¿on peut garde pour montrer le thrésor de S. Pierre de Corbie, 17. Jh.; Observationes quaedam succinctae de statu Henrici VIII. regis Angliae suorumque successorum vita et morte, (1533-1701) Anfang 18. Jh.; entnommen: Aufzeichnungen über Ereignisse im Stift Corvey (Annotationes quotidianae), 1672-1673 (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1483); Aufzeichnungen über Marsberg und einige corveysche Lehngüter; Auszug aus Kleinsorgens Chronik, 17. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1481); Notizen über verschiedene Güter und Gerechtsame der Abtei (Pfandverschreibungen), Ende 16. Jh. (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1482)

·Msc. VI 104: Nachrichten zur Geschichte der Abtei Corvey, Bd. 10, 1602-1606, 1617-1640, 1737; enthält: Bericht über die höxtersche Rebellion, 1602-1606 (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1484); Kriegsschäden in Höxter und Corvey, 1617-1640 (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1485); Traktat über die Abtswahl in Corvey, 1737 (jetzt: Fürstabtei Corvey, Akten Nr. 1486)

·Msc. VI 207: Verordnungen (Corveyer Provinzialrecht), 1684-1804; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1487

·Msc. VI 208: Übersicht über die Landesgesetze, Stadtrechte und Statuten sowie Kirchenordnungen im Fürstentum Corvey (Zusammenfassungen), (1588-1806) Anfang 19. Jh.; enthält auch: Historische Einleitung

·Msc. VI 208 a: 2. Exemplar von Msc. VI Nr. 208, (1588-1806) Anfang 19. Jh.

Manuskripte VII

··Msc. VII Nr. 41: Sammlung gelehrter, vornehmer und heiliger Männer aus dem uralten Orden des hl. Erzvaters und Patriarchen Benedicti, von Justinus ab Adlau, Kapitular in Corvey, (1762) 1774; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten, Nr. 1505; enthält auch: Regel des hl. Benedikt, (1762)

·Msc. VII Nr. 207 2: Materialsammlung zum Bistum Paderborn (Grothues), Ende 17. Jh.; enthält u.a.: B IV) Abtskataloge der Klöster Abdinghof, Corvey, Gokirchen, Hardehausen, Helmarshausen und Neuenheerse

·Msc. VII Nr. 220 a: Gedenkschrift über die Erbämter im Regierungsbezirk Minden, zusammengestellt von Heinrich Johann Haarland, 1842; enthält: Historische Bemerkungen zu den Erbämtern im Fürstentum Minden, Grafschaft Ravensberg, Abtei Herford, Fürstentum Paderborn, Damenstift Neuenheerse, Fürstentum Corvey; Hinweis: Abschrift nach der Beilage zum Bericht der Kgl. Regierung Minden an das kgl. Oberpräsidium vom 6. Oktober 1874, Nr. 1476 Pr.

·Msc. VII Nr. 225 a-l: Materialsammlung zu Ludwig Keller, Die Gegenreformation in Westfalen und am Niederrhein, Bd. 1-3, Leipzig, (1554-1623) 1881-1895; enthält u.a.: D) Zu Bd. 2: Urkunden- und Aktenabschriften zu Paderborn und Corvey, (1585-1609); E) Zu Bd. 3: Urkunden- und Aktenabschriften zu Jülich, Kleve, Münster, Paderborn, Corvey, Rietberg, (1609-1623)

·Msc. VII Nr. 227: Abschriften von Archivalien mit westfälischen Betreffen in den Sammlungen Overhamer und Falke im Archiv Wolfenbüttel, (12. Jh. -16. Jh.); enthält: Corvey, Herford, Kemnade, Paderborn, Willebadessen, Hardehausen, Flechtdorf, Marienmünster, Wedinghausen, Neuenheerse, Wormeln, Helmarshausen, Holthausen (Büren), Brenkhausen, Meschede, Abdinghof, Kentrop, Böddeken; Hinweis: Teilweise in die betreffenden Urkundenbestände umgelegt

·Msc. VII Nr. 239: Sammlung von juristischen Gutachten und Ausarbeitungen Ignaz Theodor Liborius Meyers, 1818-1840; enthält u.a.: Urkundenabschriften und Auslegungen betreffend den Prozeß des Minorennen Papencord gegen den Fiskus, sowie betreffend den Prozeß Spiegel zum Desenberg gegen den Besitzer des Klosters Wormeln wegen des Busdorfer Zehnten bei Warburg, früheres Lehen von Corvey, 1818-1819

·Msc. VII Nr. 452 a: De statu Embslandiae et per eius ac vicinarum praefecturarum scilicet Meppensis, Vechtensis et Cloppenburgensis districtus aquisita per Christophorum Bernardum episcopum Monasteriensem, mit Ortsregister, (1373-) 1668-1669; enthält v.a.: Visitationsprotokolle, Urkundenabschriften und Kirchenrechnungen in Bezug auf Pfarreien des Bistums Münster; Hinweis: Aus dem Corveyer Akten-Archiv. Rep. IV, 33, wohin es in Folge von Corveys Verwaltung durch Bernard von Galen gekommen ist.

·Msc. VII Nr. 5201: Lex Saxonum, Abschrift aus dem Besitz des Klosters Corvey, (797-945) um 945; enthält v.a.: Recht der Sachsen; Recht der Franken; Recht der Thüringer; Kapitular Karls. d. Großen (Capitulare Saxonicum), (797); Kapitulare Ludwigs des Frommen, (818/819); kirchenrechtliche und theologische Texte mit Auszug der Admonitio generalis; Kopiar mit Abschriften der Privilegien der Kaiser und Könige für das Kloster Corvey, (823-945)

·Msc. VII Nr. 5202: Lehnregister der Fürstabtei Corvey, Ende 14. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1506; enthält auch: Verzeichnis der Vasallen und ihrer Güter, Lehnbriefe, Verzeichnis Corveyer Urkunden; Hinweis: gedruckt bei Wiegand Archiv 6, 385ff; vgl. Msc. I 162/3

·Msc. VII Nr. 5203: Alphabetisches Verzeichnis der Vasallen und Lehngüter der Fürstabtei Corvey, 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1522

·Msc. VII Nr. 5204: Generelle Übersicht aller im ehemaligen Distrikt Höxter gelegenen Lehngüter, nach 1814; fehlt

·Msc. VII Nr. 5205: Lagerbuch der Forst- und Jagdgerechtigkeiten der Fürstabtei Corvey mit Urkundenabschriften und Nachträgen, 17. Jh. - 1791; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1415; Hinweis: Vgl. Corvey Akten Nr. 6

·Msc. VII Nr. 5206: Kopiar von Urkunden des Klosters Kemnade; Verzeichnis von Verschreibungen; Verzeichnis von Urkunden des Klosters Kemnade, (1256-1568) 16. Jh.-17. Jh.; jetzt: Kloster Kemnade Nr. 11-13; Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1416; enthält auch: Übergabe des Klosters Kemnade durch die braunschweigische Regierung an Abt Dietrich von Corvey, 1593

·Msc. VII Nr. 5206 a: Kopiar, Inventar und Verzeichnis von Verschreibungen des Klosters Kemnade, (1256-1568) 16. Jh.-17. Jh.; jetzt: Kloster Kemnade Akten Nr. 11-13

·Msc. VII Nr. 5207: Kopiar der Verträge zwischen Corvey, Höxter, Braunschweig u.a., mit tlw. Sachregister, (1558-1751) 17. Jh. - 18. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1417, 1418; enthält auch: Abhandlung über die braunschweigischen Rechte in Höxter, Ende 17. Jh.

·Msc. VII Nr. 5208: Vita Waltgeri (Gründer des Klosters Herford), (853-1225) 14. Jh.; enthält auch: Abschriften von Privilegien der Fürstabtei Corvey und des Klosters Herford, (853-1225); Abhandlung über diese Privilegien, 14. Jh.; Hinweis: vgl. auch Msc. VII 3401 (nicht ganz vollständige Abschrift, 17. Jh.)

·Msc. VII Nr. 5209: Codex traditionum Corbeiensium und älteste corveyische Heberolle, (11. Jh.) 1479, 19. Jh.; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1419 (Original), 1420 (Abschrift)

·Msc. VII Nr. 5210: Kopialbuch der Regierungsschreiben aus der Zeit Bischof Christoph Bernhards v. Galen, 1662-1666, 1673-1674; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1421

·Msc. VII Nr. 5211: Reliquienbuch mit Verzeichnis der Glockenweihen durch Fürstabt Caspar, 1676 (1676-1755); jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1422

·Msc. VII Nr. 5211 a: Reliquienbuch der Fürstabtei Corvey, tlw. identisch mit Msc. VII 5211, 1676; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1423

·Msc. VII Nr. 5212: Verschiedene Korrespondenzen, 1589-1797; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 699-701; enthält: a) Archiv und Bibliothek, 1589-1797; b) Briefe Franz Paullinis, 1675-1705; c) Briefe J.F. Falckes zu Eversen, 1731-1753

·Msc. VII Nr. 5213 a+b: Ansprüche Corveys auf die Insel Rügen und Belehnung des Generalfeldmarschalls Graf v. Hatzfeld mit der Insel, (983-1326) 1639-1659; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1424; enthält auch: Urkundenabschriften, (983, 1154, 1176, 1326)

·Msc. VII Nr. 5213 c+d: Ansprüche Corveys auf die Edelvogtei über das Stift Herford und Belehnung des Generalfeldmarschalls Grafen v. Hatzfeld mit der Vogtei, (1155) 1639-1659; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1425; enthält auch: Belehnung mit Rügen

·Msc. VII Nr. 5214: Abschriften von Urkunden der Fürstabtei Corvey, bes. über das Kloster Kemnade, erstellt durch Ernst Friedrich Mooyer, (1219-1495) Mitte 19. Jh.; Hinweis: Msc. VI 193a

·Msc. VII Nr. 5215: Druck: Wilhelm Spancken, Das Register Saracho¿s. Ein literarischer Betrug des Geschichtsschreibers Johann Friedrich Falke, Mitte 19. Jh.; enthält auch: Ortsregister zu den Traditiones Corbeienses und der Corveyer Heberolle

·Msc. VII Nr. 5216 a-c: Korrespondenzen des Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1698-1714; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 337-340; enthält: a) Korrespondenz des Fürstabts Florenz v.d. Velde mit dem Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, dessen Bruder Rudolf August von Braunschweig, des ersteren Tochter Henriette Christine Äbtissin von Gandersheim und des ersteren Sohn, dem Erbprinz August Wilhelm von Braunschweig über die Konversion von Anton Ulrich zur katholischen Religion, 1698-1710; b) Korrespondenz Anton Ulrichs und Henriette Christines mit dem Fürstabt und anderen Standespersonen über die Konversion der Enkelin Anton Ulrichs, Elisabeth Christa, Gemahlin Karls VI., 1704-1713; c) Korrespondenz Anton Ulrichs und Henriette Christines mit dem Fürstabt und anderen Standespersonen über die Konversion der Prinzessin Henriette Christine, 1712-1714; Hinweis: vgl. Msc. II 210 b.c.

·Msc. VII Nr. 5217: Güter- und Urkundenverzeichnis des nach der Kirche S. Petrus in Höxter verlegten Stifts Nigenkerken; Hinweis: eingebunden in Notenblatt, Pergament, 15. Jh. ?; nach 1654

·Msc. VII Nr. 5218: Einnahme- und Ausgaberechnungen der Fürstabtei Corvey, 1413-1598; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1426-1434; enthält: a) Jahre (1497) 1506-1517 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1426); b) Jahr 1518 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1432); c) Jahre 1520-1524 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1427); d) Jahre 1523-1528 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1428); e) Jahre 1566 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1429); f) Jahre 1582 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1430); g) Heuer- und Zinsregister, Jahre 1598 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1431); h) Einnahme und Ausgaberegister des Hospitals, 1518 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1433); i) Rechnungen (Bruchstücke), 1413-1573 (jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1434)

·Msc. VII Nr. 5219: Urkundenabschriften und Regesten aus den Akten des Archivs der Fürstabtei Corvey, mit chronologischem Index, (799-1679) -1745; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1435-1436; Hinweis: Abschriften sind dem Akten-Archiv entnommen

·Msc. VII Nr. 5220: Johann Friedrich Falke, Historia diplomatica Corbeiensis, das ist ausführliche und mit diplomatibus erhärtete Geschichts-Erzählung des kayserlichen-freyen und fürstlichen Reichs-Stiffts Corvey, Mitte 18. Jh.

·Msc. VII Nr. 5221: Johann Friedrich Falke, Historia diplomatica nobilissimi officii advocatiae Corbeiensis, 1747

·Msc. VII Nr. 5222: Fragment einer Chronik aus dem Archiv der Fürstabtei Corvey, (790-1143) Mitte 18. Jh.

·Msc. VII Nr. 5223: Articuli necessariae reformationis principalis et liberae ecclesiae Corbeyensis Innocentio papae XI. Praesentati, 1688; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 308

·Msc. VII Nr. 5224: Tagebuch des Abtes Caspar von Boeselager, 1737-1757; jetzt: Fürstabtei Corvey Akten Nr. 1437; Hinweis: vgl. Msc. VII 41

·Msc. VII Nr. 5225: Verschiedene kleinere hagiographische Abhandlungen, 17. Jh.-18. Jh.; enthält u.a.: Ex vita S. Anscharii archiepiscopi Bremensis Corbeia Saxonicae in spiritualibus fundatoris, 18. Jh.

·Msc. VII Nr. 5226: Duorum theologorum super translatione restituendorum in imperio monasteriorum ab antiquis ordinibus ad societatem Iesu, Abhandlung aus dem Archiv der Fürstabtei Corvey, 1630

·Msc. VII Nr. 5227: Fragment eines Lektionars aus dem Archiv der Fürstabtei Corvey, 17. Jh.

·Msc. VII Nr. 5228 a: Ausgabenverzeichnis des Klosters Kemnade, 1566-1567; jetzt: Kloster Kemnade Akten Nr. 9

·Msc. VII Nr. 5228 b: Nachrichten über Kloster Kemnade, 1544-1545; jetzt: Kloster Corvey Akten Nr. 1438; enthält auch: Rechnungssachen; Bericht über Corveyer Ansprüche

·Msc. VII Nr. 5228 c: Verzeichnis der Urkunden des Klosters Kemnade, (1252-1530) 1644; jetzt: Kloster Kemnade Akten Nr. 1

·Msc. VII Nr. 5229: Geld- und Kornregister des Klosters Kemnade, 3 Bde., 1504-1518, 1548-1549; jetzt: Kloster Kemnade Akten Nr. 2, 3, 6; enthält: a) Jahre 1504-1510; b) Jahre 1511-1518; c) Jahre 1548-1549; alter Hinweis: vgl. Akten Corvey B II 24e

·Msc. VII Nr. 5300: Fotokopie: Kopiar des Klosters Brenkhausen, 2 Bde., (1234-1394, 18. Jh.); jetzt: Sammlung Fot. 53 a+b; Hinweis: Original im Hausarchiv Den Haag

Literaturauswahl zur Fürstabtei Corvey (chronologisch nach Erscheinen):

··Falcke, Johann Friedrich [Iohannes Fridericus Falcke], Codex traditionum Corbeiensium, notis criticis atque historicis ... illustratus, quibus antiquissimus inprinis autem Saxoniae status a Carolo Magno usque ad Conradum II imperatorem ... ; accedunt praeterea diplomata adhuc inedita historiae ... Germaniae inservientia, Lipsiae 1752.

··Wigand, Paul, Entstehung der Meiergüter im Stift Corvey und ihrer Erblichkeit, in: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens (1826), H. 4, S. 56-75.

·Wigand, Paul, Verzeichnisse Corveyscher Güter und Einkünfte (aus dem 12. und 13. Jahrhundert), in: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens (1826), H. 4, S. 48-55; (1828), S. 1-6; 2 (1828), S. 136-143. [Bezugnahme auf Fürstabtei Corvey - Akten Nr. 1439, p. 273-291; Msc. I 133, p. 1-9, 22]

·Wigand, Paul (Hg.), Der Corveysche Güterbesitz aus den Quellen dargestellt und als Fortsetzung der Corveyschen Geschichte, Lemgo,1831.

·Wigand, Paul, Die Provinzialrechte der Fürstenthümer Paderborn und Corvey in Westphalen, nebst ihrer rechtsgeschichtlichen Entwickelung und Begründung aus den Quellen dargestellt, 3 Bde., Leipzig 1832.

·Das älteste Corveysche Lehnsregister, in: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens 6 (1832), S. 385-405; 7 (1835/38), H. 2/3, S. 246-260; H. 4, S. 293-308. [Bezugnahme auf Msc. VII 5202]

·Corveyscher Güterbesitz, in: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens 7 (1838), H. 2 und 3, S. 234-240.

·Schaumann, Adolph Friedrich Heinrich, Über das Chronicon Corbeiense bei Wedekind, Noten Bd. I, S. 374-399, Göttingen 1839.

·Wigand, Paul (Hg.), Die Corveyschen Geschichtsquellen. Ein Nachtrag zur kritischen Prüfung des Chronicon Corbeiense, Leipzig 1841.

··Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius, Beiträge zur Geschichte des Stiftes Wildeshausen, in: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde 6 (1843), S. 179-281.

··Wigand, Paul (Hg.),Traditiones Corbeienses, Leipzig 1843. [Bezugnahme auf Fürstabtei Corvey - Akten Nr. 1419 Codex Traditionum] [Digitalisat: <http://books.google.de/books?id=YfY-AAAAIAAJ&printsec=frontcover&dq=paul+wigand&as_brr=3&client=firefox-a&cd=1#v=onepage&q=&f=false>]

·Klippel, Georg Heinrich, Johann Friedrich Falcke und das Chronicon Corbejense; eine historisch kritische Abhandlung, Bremen 1843.

·Schily, Franz, Beiträge zur Geschichte des Corveyer Grundbesitzes, in: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Band 79 (1921), 3-84.

·Thiele, Karl, Beiträge zur Geschichte der Reichsabtei Corvey und der Stadt Höxter. Mit besonderer Berücksichtigung der Heiligenberger Pfarrdörfer Ovenhausen, Lütmarsen, Bosseborn; Redegelds Geschichte von Ovenhausen in neuer Bearbeitung, Höxter 1928.

··Kohl, Wilhelm, Beamte des Fürstentums Korvey 1807, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung 9 (1950), S. 14-17.

·Beumann, Helmut, Einhard und die karolingische Tradition im ottonischen Corvey, in: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 30 (1952), S. 150-174.

·Osthoff, Hermann, Beiträge zur Topographie älterer Heberegister (Corvey, Werden, Freckenhorst, Herzebrock) und einiger Urkunden (des 9.-13. Jahrhunderts), mit zahlreichen Lageskizzen, in: Osnabrücker Mitteilungen. Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 71 (1963), S. 1-61.

·Leesch, Wolfgang / Schubert, Paul, Heimatchronik des Kreises Höxter (Heimatchroniken der Städte und Kreise des Bundesgebietes 29), Köln 1966.

··Eckhardt, Karl August (Hg.), Studia Corbeiensia. 1. Index Bibliotheca rerum historicarum Corbeiensia, Traditiones Corbeienses I; 2. Index Traditiones Corbeienses II et III, Rotula Corbeiensis, Chronicon Corbeiense et fasti Corbeienses, Registra (Bibliotheca rerum historicarum 1), Aalen 1970.

··Kaminsky, Hans H., Studien zur Reichsabtei Corvey in der Salierzeit (Veröffentlichungen der Historischen Kommission Westfalens 10; Abhandlungen zur Corveyer Geschichtsschreibung 4), zugl. Köln Univ. Diss. 1968, Köln 1972.

·Föllinger, Georg, Corvey. Von der Reichsabtei zum Fürstbistum. Die Säkularisierung der exemten reichsunmittelbaren Benediktiner-Abtei Corvey und die Gründung des Bistums 1786-1794 (Paderborner theologische Studien 7), zugl. Freiburg im Breisgau Univ. Diss. 1977, München 1978.

·Honselmann, Klemens / Schütte, Leopold, Die alten Mönchslisten und die Traditionen von Corvey, 2 Bde. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 10, Abhandlungen zur Corveyer Geschichtsschreibung 6), Paderborn 1982 / 1992. [Bezugnahme auf Fürstabtei Corvey - Akten Nr. 1419 Codex Traditionum]

·Sagebiel, Martin / Schütte, Leopold (Bearbb.), Territorialarchive von Paderborn, Corvey, Reckenberg, Rheda und Rietberg (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen

·Reihe A, Inventare staatlicher Archive: Das Staatsarchiv Münster und seine Bestände 4), Münster 1983.

·Schmid, Karl / Wollasch, Joachim (Hgg.), Der Liber Vitae der Abtei Corvey, 2 Teile (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 2; Westfälische Gedenkbücher und Nekrologien 2), Wiesbaden 1983 / 1989.

·Hoffmann, Hartmut, Bücher und Urkunden aus Helmarshausen und Corvey (Monumenta Germaniae Historica, Studien und Texte 4), Hannover 1992.

·Sagebiel, Martin, Corvey - Benediktiner, in: Westfälisches Klosterbuch Bd.1, Münster 1992, S. 215-224.

·Sagebiel, Martin, Corvey - Domstift St. Sephanus und Vitus, in: Westfälisches Klosterbuch Bd.1, Münster 1992, S. 224-226.

··Grabe, Wilhelm / Moors, Markus (Hgg.), Neue Herren - neue Zeiten? Quellen zur Übergangszeit 1802 bis 1816 im Paderborner und Corveyer Land (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte 52), Paderborn 2005.

·Pabst, Wilfried, Bischof Benno II. und der Osnabrücker Zehntstreit - unechte und echte Dokumente zum Rechtsstreit um den Kirchenzehnten zwischen dem Bistum Osnabrück und den Klöstern Corvey und Herford; lateinisch-deutsch, Osnabrück 2006.

·Ilisch, Peter / Schwede, Arnold, Das Münzwesen im Stift Corvey 1541-1794 (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte 58; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen / Reihe 11, Arbeiten zur Geld- und Münzgeschichte Westfalens 3), Paderborn 2007.

·Oldermann, Renate, Stift Fischbeck - eine geistliche Frauengemeinschaft in mehr als 1000jähriger Kontinuität (Schaumburger Studien 64), Bielefeld 2010.

Weiterführende online-Ressourcen:

··Wikipedia-Eintrag, insbesondere zur Geschichte: <http://de.wikipedia.org/wiki/Corvey>

·GenWiki-Eintrag mit weiterführenden Angaben zur archivalischen Überlieferung: <http://wiki-de.genealogy.net/F%C3%BCrstentum_Corvey>

·Internet-Portal ”Westfälische Geschichte“: <http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=95&url_tabelle=tab_websegmente&url_zaehler_blaettern=1>

·Historische Karten der Fürstabtei Corvey: <http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/erweiterte_suche/recherche_go.php>

·Karte des Territoriums der Fürstabtei Corvey: <http://www.hoeckmann.de/geschichte/corveykarte.htm>

Bestell- und Zitierweise:

LAV NRW W Fürstabtei Corvey - Akten Nr. xxx

Münster, den 15.07.2010

Dr. Thomas Reich

Umfang : 2202 Akten (694 Kartons), C 001, Bde 1-2, Index in Bd. 3.



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