Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Kloster Oelinghausen
Kloster Oelinghausen / Urkunden
A 118u, Kloster Oelinghausen - Urkunden
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1187
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Phylipp von Köln gewährt dem Kloster von St. Maria in Oelinghausen (Olenkhusen) die Gunst, daß von ihrem Hof zu Wettmarsen (Wethmarsledhde) und den zu diesem Hof gehörenden Äckern weder ein kleiner noch ein großer Zehnt eingesammelt werden soll. Dafür hat das Kloster dem Inhaber des Zehnten jährlich 30 Pfennige zu zahlen. Dies geschieht auf Bitten der Clementia, Äbtissin der Heiligen Jungfrauen [St. Ursula in Köln.], deren Kirche dieser Zehnt zusteht, und mit Zustimmung des Theoderich von Pepenkhoven und seines Sohnes Godescalcus, die den Zehnt zu Lehen tragen. Der Erzbischof kündigt unter seinem Bann sein Siegel an. Zeugen: Reiner von Freusburg (Vroisbreth), Volmar von Affeln (Aflen), Sifrid von Stockum (Stockheim), Sifrid von Helden (de Eldene), Heidolphus von Plettenberg (Pletthenbrath), Heinrich von Menden (Menedenh), Andreas von Holzen (Holzhusen), Heinrich von Elspe (Helsepe), Widekind von Attendorn (-darne), Gerard von Voßwinkel (Vosvvinkele). Geschehen zu Köln (Colonie) 1187, in der 5. Indiktion, als Kaiser Friedrich regierte und seine Sohn Heinrich König war. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Ausf., Perg., lat, Siegel des Erzbischofs anhängend; Rückvermerk: de Wetmaresledde; Abschrift im Kopiar des Altertumsvereins Paderborn (Cod. 348); Druck: SUB I Nr. 92, Regest: WUB II Reg Nr. 2206, Reg. der Eb von Köln II Nr. 1299

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Köln



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