Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.2. WESTFÄLISCHE FÜRSTBISTÜMER
1.2.1. Fürstbistum Münster
1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster
Kloster Marienfeld
Kloster Marienfeld / Urkunden
B 214u, Kloster Marienfeld - Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : B 214u

Name : Kloster Marienfeld

Beschreibung :

Einleitung :

Das ursprünglich handschriftlich vorliegende von Dr. Robert Krumbholtz 1898 neu verzeichnete, zweibändige Findbuch A 141 I Kloster Marienfeld - Urkunden (vormals Rep. 117a Bd.1) wurde mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen eines Projektes im Jahre 2010 von Alexander Löckener unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.

Eine Vielzahl der Urkunden bis 1325 liegt im Westfälischen Urkundenbuch regestiert bzw. transkribiert vor. Die kopiale Überlieferung in der Handschriftensammlung des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen ist ebenfalls im Westfälischen Urkundenbuch sowie im handschriftlichen Alten Findbuch ausgewiesen.

Das Kloster Marienfeld gehörte über das Suffraganbistum Münster zur Kirchenprovinz Köln. Laut Grotefend (Taschenbuch der Zeitrechnung, 14. Aufl. 2007, S. 12) folgten Köln und seine Suffragane zuerst dem Jahresanfang am 25. Dezember, beobachteten von 1222 bis 1310 jedoch den Osterstil. Die Datierungen der Urkunden des genannten Zeitraums folgen im vorliegenden Findbuch dennoch dem Weihnachtsanfang, da dies den Angaben im Westfälischen Urkundenbuch entspricht und ansonsten zur Datumsverwirrung führen würde. Korrekt müssen möglicherweise die Jahreszählungen zwischen 1222 und 1310 - jeweils nur zwischen Weihnachten und Ostern - um einen Zähler hochgesetzt werden, zuweilen ändert sich dadurch je nach Festtag auch das Tagesdatum.

Die Urkunde Nr. 432 von 1314 März 17 befindet sich jetzt im Bestand Kloster Benninghausen Urk. Nr. 126.

Die Urkunde Nr. 1215 von 1507 August 31 befindet sich jetzt im Bestand Fürstbistum Münster, Landesarchiv Urk. Nr. 2684.

Literatur:

··Darpe, Franz (Bearb.), Verzeichnisse der Güter, Einkünfte und Einnahmen [u.a. Kloster Marienfeld], Münster 1900 (Reprint 1958).

·Kohl, Wilhelm, Das Bistum Münster 11: Die Zisterzienserabtei Marienfeld (Germania Sacra Folge 3,2 Bd.11), Berlin / New York 2010.

·Leidinger, Paul, Die Gründung der Zisterzienser-Abtei Marienfeld 1185 und ihre Stifter, in: Westfälische Zeitschrift 135 (1985), 181-238.

·Leidinger, Paul, Die Zisterzienserabtei Marienfeld (1185-1803). Ihre Gründung, Entwicklung und geistig-religiöse Bedeutung, in: Westfälische Zeitschrift 148 (1998), 9.

·Leidinger, Paul, Marienfeld-Zisterzienser, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 560-568.

Bestell- und Zitierweise:

Kloster Marienfeld - Urkunden Nr.

Münster, den 22. Juli 2011

Dr. Thomas Reich

Umfang : Rd. 1700 Urkunden, Findbuch B 214u, Bde. 1-2.



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