Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.3. GEWERBEBETRIEBE, ADELIGE HÄUSER, FAMILIEN, HÖFE
4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.)
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Barnsfeld / Urkunden
U 132, Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Pröbsting - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : U 132

Name : Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.)

Beschreibung :

Einleitung :

Das Propsteigut des Stifts Vreden war zunächst im Besitz einer Seitenlinie der Edelherren von Gemen. Um 1500 wurde Haus Pröbsting an Wennemar von Heiden verkauft. Um 1550 kam es an den klevischen Erbhofmeister v. Wylich zu Diertsfordt. Nach Erbauseinandersetzungen mit dem Freiherrn v. Keppel zu Oeding (1718-1744) wurde Pröbsting Eigentum des Wolter v. Morrien zu Kalbeck. Es war danach für längere Zeit mit Kalbeck und dem Falkenhof in Rheine verbunden. Als Ende des 18. Jahrhunderts die Familie v. Morrien ausstarb, kamen die drei Güter an die Familie v. Grüter. Bei der Erbteilung in der nächsten Generation fiel Kalbeck an die mit dem Justizkommissar Basse zu Unna (später v. Basse, Landrat zu Borken) verheiratete Tochter. Der Landrat v. Basse erwarb allerdings auch Pröbsting von seiner Schwägerin, so daß unter ihm die drei Güter wieder vereinigt waren. Pröbsting war der Hauptwohnsitz. 1865/1875 erbte der Enkel des Landrats v. Basse, Georg Stach v. Goltzheim, Pröbsting. Er verkaufte 1895 das Gut an den Grafen Friedrich v. Landsberg-Velen. 1930 ging es an die Barmherzigen Brüder von Montabaur über. 1942 erwarb es der heutige Besitzer Schulze zur Verth.

Für das 18. und 19. Jahrhundert wird das Archiv Pröbsting durch das von Falkenhof und Kalbeck ergänzt.

Münster 1959 / 1979

M. Wolf

Hinweis: Das alte Urkunden- Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel.

Verweise :

Bau- und Kunstdenkmäler, Kreis Borken, 1954, S. 319 ff.



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