Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Kloster Galilaea
Kloster Galilaea / Akten
A 108, Kloster Galilaea - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : A 108

Name : Kloster Galilaea

Beschreibung :

Einleitung :

Das Dominikanerinnenkloster Galiläa, benannt nach einer Örtlichkeit auf dem Ölberg bei Jerusalem, ist um 1430 als Klause auf dem Keppelsberg, heute Klausenberg in Meschede, entstanden. Nach langjährigen Kontakten zu den Dominikanern in Soest wurden die Nonnen 1472 in den Dominikanerorden aufgenommen, offiziell bestätigt 1493. Reichhaltige Güterschenkungen ermöglichten 1484 den Umzug nach Hückelheim bei Meschede, wo mit dem Bau eines neuen Klosters begonnen wurde. Die Schwestern führten in der Frühen Neuzeit ein zurückgezogenes klösterliches Dasein mit einer geringen Überlieferungsdichte. Am 14.11.1810 erfolgte de facto die Aufhebung durch das Großherzogtum Hessen, am 18.12.1810 endgültig durch die Aufhebung der Kloster-Tafel.

Ergänzungsüberlieferung im LAV NRW W:

··Herzogtum Westfalen Landesarchiv - Akten 1412: Visitation 1787.

·Großherzogtum Hessen II D 24 und I B 53a: Säkularisationsakten.

·Großherzogtum Hessen IX 111: Güterverzeichnis 1811.

Ergänzungsüberlieferung in anderen Archiven:

··Chronik im Pfarrarchiv Attendorn (Druck: Pieler, Franz Ignaz, Die Clause bei Meschede, in: Beiträge zur Geschichte Westfalens, 1874).

Literatur:

··Schmidt, Hubertus, Galiläa, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, 324-327.

·Wolf, Manfred (Bearb.), Quellen zur Geschichte von Stift und Freiheit Meschede (Landeskundliche Schriftenreihe für das kölnische Sauerland 5), Meschede 1981.

Das vorliegende, 1981 von Manfred Wolf erstellte Findbuch A 327 II Kloster Galiläa - Akten ist erschienen in: Wolf, Manfred (Bearb.), Quellen zur Geschichte von Stift und Freiheit Meschede (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 37; Westfälische Urkunden (Texte und Regesten) 3; auch als: Landeskundliche Schriftenreihe für das kurkölnische Sauerland, Bd. 5), Münster 1981, Seite 523-530. Das elektronische Findbuch basiert auf einem OCR-Scan der Firma Editura, den Ute Aschwer 2009 in das Verzeichnungsprogramm VERA überführt hat. Eine leichte Überarbeitung erfuhr das Findbuch 2012 durch Thomas Reich im Zuge einer inhaltlichen Bereinigung.

Umfang : 49 Akten (2 Kartons), Findbuch A 108 mit Index.



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