Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.2. WESTFÄLISCHE FÜRSTBISTÜMER
1.2.1. Fürstbistum Münster
1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster
Klarissenkloster Münster
Klarissenkloster Münster / Urkunden
B 222u, Klarissenkloster Münster - Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : B 222u

Name : Klarissenkloster Münster

Beschreibung :

Einleitung :

Auf Vermittlung der Franziskaner-Observanten in Hamm kamen 1613 drei Klarissen-Schwestern aus Köln nach Münster, um das Kloster Ringe in ein Franziskanerkloster umzuwandeln, was jedoch scheiterte. Statt dessen ließen sich die drei Schwestern in einem Haus nahe des heutigen Prinzipalmarktes nieder, wo sie noch 1613 weitere fünf Schwestern in den Orden aufnahmen. An der Stubengasse / Loerstraße, wo sie 1614 Besitz erworben hatten, errichteten die Schwestern 1617-19 eine Kirche und ein Kloster. Im Kloster lebten 1613: 8, 1790: 29 und 1811: 21 Schwestern. Die Klarissen bestritten ihren Unterhalt durch milde Gaben und lebten in strenger Klausur unter der Aufsicht der Franziskaner-Observanten in Münster, die bei den Schwestern zunächst auch ihre Grablege fanden. Nach dem Reichsdeputationshauptschluß erfolgte am 2.11.1811 die Aufhebung des Klarissenklosters Münster, worauf die letzten Schwestern im Januar 1812 das Kloster verließen.

Das Klosterarchiv ist verschollen. Das Klarissenkloster betreffende Archivalien befinden sich neben dem Staatsarchiv Münster im Provinzialarchiv der Franziskaner in Werl, im Bistumsarchiv Münster und im Stadtarchiv Münster.

Zitierweise: Klarissenkloster Münster, Urkunden Nr. x; Klarissenkloster Münster, Akten Nr. y

Münster, im Dezember 2006 Thomas Reich

Umfang : 2 Urkunden, Findbuch B 222u.



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