Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.2. WESTFÄLISCHE FÜRSTBISTÜMER
1.2.2. Fürstbistum Paderborn
1.2.2.3. Stifte und Klöster
Kloster Holthausen
Kloster Holthausen / Urkunden
B 606u, Kloster Holthausen - Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : B 606u

Name : Kloster Holthausen

Beschreibung :

Einleitung :

Das Zisterzienserinnenkloster Holthausen vor den Toren der Stadt Büren wurde 1243 durch die Edelherren Berthold II. und Berthold III. von Büren gegründet. Bis zur Reformation erwarb das Kloster einigen Grundbesitz, über die geistigen und geistlichen Wirkungen ist praktisch nichts bekannt. Reformbestrebungen zu Ende des Mittelalters sind nicht zum Zuge gekommen. Die Wirren der Reformationszeit gingen nicht spurlos am Kloster vorüber, aber unter Bischof Dietrich von Paderborn setzte sich 1598 das katholische Bekenntnis wieder durch. 1810 wurde das Kloster aufgelöst.

Über ein Klosterarchiv ist nichts bekannt. Die Urkunden wurden ca. 1791 von J. F. Ehrenstorff geordnet, diese antiquierte Verzeichnung stellt einen Teil des Alten Findbuchs Nr. 827 dar. Die Archivalien gelangten nach der Säkularisation über die Archivdepots in das Staatsarchiv Münster und über die Freiherrn von und zu Brenken in das Erzbischöfliche Archiv in Paderborn, einige Archivalien auch in die Sammlungen des Altertumsvereins Paderborn. Eigentliche Handschriften des Klosters sind nicht bekannt.

Die von Ehrenstorff geordneten Urkunden sind zusammen mit Listen des 19. Jahrhunderts um 1900 neu regestriert worden, was bis heute die gültige Verzeichnung darstellt. Vorliegendes Findbuch A 291 I "Kloster Holthausen - Urkunden" wurde wurde mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Herbst 2009 von Sabine-Ines Rauch unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.

Zur Geschichte des Klosters und Literatur:

Pavlicic, Michael, Holthausen - Zisterzienserinnen, in: Westfälisches Klosterbuch, hg. von Karl Hengst, Bd. 1, Münster 1992, S. 467-470.

Münster, den 2. Dezember 2011

Dr. Thomas Reich

Umfang : 173 Urkunden, 5 Akten (bei den Urkunden), Findbuch B 606u.



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