Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.2. WESTFÄLISCHE FÜRSTBISTÜMER
1.2.2. Fürstbistum Paderborn
1.2.2.3. Stifte und Klöster
Kloster Gokirchen, Paderborn
Kloster Gokirchen, Paderborn / Akten
B 610, Kloster Gokirchen, Paderborn - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : B 610

Name : Kloster Gokirchen, Paderborn

Beschreibung :

Einleitung :

Paderborn Gokirchkloster (Gaukirchkloster) - Zisterzienserinnen, sp. Benediktinerinnen

1228 wurde in Paderborn an der Pfarrkirche St. Ulrich das Zisterzienserinnenkloster Gaukirch (Gokirch) gegründet. Der Pfarrer der Kirche war zugleich Propst des Klosters. 1500/15 wurde im Zusammenhang mit den Bestrebungen der Bursfelder Kongregation die Benediktinerregel eingeführt. Das Kloster wurde 1810 säkularisiert.

Urkunden und Akten des Klosters gelangten nach der Säkularisation ins Staatsarchiv. Die Urkunden wurden 1924 von J. Bauermann neu erschlossen, wobei er die Urkunden und Abschriften des Bestandes sowie die Regesten des Pfarrarchivs der Gaukirche und der Urkunden im Archiv des Paderborner Altertumsvereins einbezog. Die Akten, die vorwiegend dem Bestand der Regierung Minden, Abt. Klöster, entstammten, wurden 1941 von J. Prinz in einem eigenen Findbuch zusammengefaßt. Ältere Findbücher haben sich nicht erhalten, nur ein Verzeichnis des 19. Jahrhunderts über die Unterlagen des Salzwerks des Klosters in Salzkotten (Alte Rep. Nr. 251). In der hiesigen Handschriftensammlung Msc VII Nr. 4210 befindet sich ein Kopiar über die Klostergüter in Vesperde (16./17. Jh.).

Literatur:

H.J. Brandt, K. Hengst (Hg.), Die Gaukirche St. Ulrich in Paderborn 1183-1983, 1983.

Westfälisches Klosterbuch, Bd. 2, S. 224-230

Münster 1999

Sagebiel

Dieses Findbuch wurde im September 2008 von Thomas Reich in das Verzeichnungsprogramm VERA übertragen.

Umfang : 59 Akten (5 Kartons), Findbuch B 610 mit Index.



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