Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.4. PREUSSISCHES WESTFALEN
1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt
1.4.1.2. Stifte, Klöster, geistliche Einrichtungen
Stift Gevelsberg
Stift Gevelsberg / Akten
D 105, Stift Gevelsberg - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : D 105

Name : Stift Gevelsberg

Beschreibung :

Einleitung :

Nach der Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert 1225 wurde das Kloster Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) um 1230 am Tatort, wo Wunder geschehen seien, als Zisterzienserinnenkloster gegründet; die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1236, die materielle Ausstattung erfolgte durch die Herren von Volmarstein sowie Herzog Heinrich von Limburg, Graf von Berg. Das Kloster entwickelte sich zu einer Wallfahrtsstätte mit Verehrung Engelberts.

Im Zuge der Reformation wurde das Kloster um 1577 / 1590 in ein freiweltliches, adeliges Damenstift mit Damen aus katholischen und evangelischen Familien umgewandelt (Simultanstift), dann auch aus reformierten.

Im Jahr 1812 erfolgte die Aufhebung.

Altes Findbuch:

Neben den Akten des Stifts Gevelsberg im Landesarchiv NRW Abt. Westfalen sind im alten Findbuch auch die Gevelsberger Akten im Stadtarchiv Schwelm verzeichnet. Da die Schwelmer Akten nicht in das vorliegende Findbuch übernommen wurden, fielen die Sachtitelgruppen mit ausschließlicher Schwelmer Überlieferung weg.

Neben der Urkundenverzeichnung befindet sich im alten Findbuch eine weitere Aktenverzeichnung, die der Publikation ”Günter Aders, Das Archiv des vormaligen Zisterzienserinnenklosters und späteren Damenstifts Gevelsberg, in: Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark 66 (1968), S. 1-179“ entspricht.

Im alten Findbuch, S. 67-70, sind im Anhang zur Aktenverzeichnung auch die Siegel der in den Akten des Stifts Gevelsberg erscheinenden siegelführenden Personen und Behörden verzeichnet.

Das alte Findbuch enthält außerdem einen ”Orts- und Personen-Namenindex“ (S. 71-83) sowie eine Altsignaturen-Konkordanz (S. 84-87).

Fehlnummern:

14-20, 40, 55-60, 100, 124

Im Juli 2009 hat Unterzeichneter das vorliegende Findbuch A 373 II überarbeitet und in das Verzeichnungsprogramm VERA übertragen sowie teilweise anhand der Akten ergänzt und berichtigt.

Bestell- und Zitierweise:

Stift Gevelsberg - Akten Nr. xx

Münster, den 10.07.2009

Dr. Thomas Reich

Umfang : 111 Akten (12 Kartons), Findbuch D 105 mit Index.



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