Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.4. PREUSSISCHES WESTFALEN
1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt
1.4.1.2. Stifte, Klöster, geistliche Einrichtungen
Minoritenkloster Soest
Minoritenkloster Soest / Akten
D 119, Minoritenkloster Soest - Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : D 119

Name : Minoritenkloster Soest

Beschreibung :

Einleitung :

Stiftsgeschichte

Die Franziskaner-Minoriten wurden um das Jahr 1233 gegründet file://fn@02 . Nach der Reformation waren die Minoriten (”graues Kloster“), neben den Dominikanern (”schwarzes Kloster“) der zweite Mendikantenorden in Soest, zahlreichen Bedrängungen ausgesetzt. Die Brüder blieben aber nach einem vorübergehenden Exil in Werl in der Stadt präsent und konzentrierten sich auf die Seelsorge. Im 18. Jahrhundert verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage des Klosters. Seine Aufhebung erfolgte im Jahre 1814. Die Klosterkirche wurde 1851 vom Staat angekauft und dient seither der evangelischen Thomaegemeinde als Pfarrkirche.

An Klosterämtern werden Guardian, Vizeguardian, Lektor und Prokuratoren genannt. Im Jahre 1768 gab es im Kloster 29 Mönche, bei der Auflösung noch 8 Brüder.

Bestandsgeschichte

Nach der Aufhebung des Klosters wurde das Archiv der preußischen Domänenrentei Soest übergeben. Die Bestände wurden 1817 im Rathaus deponiert und gelangten später in das Staatsarchiv Münster. Es handelt sich vorwiegend um Haushaltsrechnungen und um Besitz- und Pachtverhältnisse. Weitere Archivalien befinden sich im Stadtarchiv Soest.

Ergänzungsüberlieferung im StAMS

Msc. I 217: Kopiar E15. bis E16. Jh.

Rentamt Soest, Akten Nr. 890 und 1120 Säkularisationsakten

Zitierweise

StAMS Minoritenkloster Soest - Akten Nr. xy

Dezember 2005Thomas Reich

Umfang : 54 Akten (6 Kartons), Findbuch D 119 mit Index.

Verweise :

Literaturangaben siehe dort.



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