Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.6. AUSSERWESTFÄLISCHE TERRITORIEN UND INSTITUTIONEN
Kloster Möllenbeck / Urkunden
F 009u, Kloster Möllenbeck - Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : F 009u

Name : Kloster Möllenbeck

Beschreibung :

Einleitung :

Kloster Möllenbeck, im Wesertal südwestlich der niedersächsischen Stadt Rinteln gelegen, wurde 896 von der Edelfreien Hildburg als benediktinisches als Kanonissenstift gegründet und vom Kaiser bestätigt. Nach einer hochmittelalterlichen Blüte führten kriegerischen Einwirkungen und Mißwirtschaft zum Niedergang, worauf das Stift 1441 aufgelöst und an die Augustinerchorherren aus Böddeken (Findbuch A 272) übertragen wurde. Nach ersten wirtschaftlichen Erfolgen führte eine Brandkatastophe 1474 zur Vernichtung der gesamten Klosteranlage, von der lediglich Kirche, Kreuzgang und Klausurgebäude wieder errichtet wurden. Die offizielle Einführung der Reformation in der Grafschaft Schaumburg führte 1558 zur Umwandlung in ein bis zum Dreißigjährigen Krieg aufblühendes evangelisches Kanonikerstift mit Lateinschule. Mit der Teilung der Grafschaft Schaumburg 1640 und der Eingliederung ihres Südteils in die Landgrafschaft Hessen-Kassel wurde das Stift aufgelöst, der Besitz in eine hessische Domäne umgewandelt.

Ergänzungsüberlieferung im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen:

··Msc. VII Nr. 6813: Abschriften von Urkunden des Klosters Möllenbeck, erstellt durch Ernst Friedrich Mooyer, (1240-1510) Mitte 19. Jh.

·Bestellsignatur: Msc. VII Nr. 6814: Abschriften von Urkunden des Klosters Möllenbeck, erstellt durch Ernst Friedrich Mooyer, (1203-1506) Mitte 19. Jh.

·Bestellsignatur: Msc. VII Nr. 6815: Ernst Friedrich Mooyer, Versuch eines Nachweises der in dem Totenbuche des Klosters Möllenbeck vorkommenden Personen und Ortschaften, erschienen in: Zeitschrift für Vaterländische Geschichte und Altertumskunde 2 (1839), 1-105, Druck mit handschriftlichen Anmerkungen des Verfassers, 1839

·Bestellsignatur: Msc. VII Nr. 6816: Abschriften von Urkunden des Klosters Möllenbeck, erstellt durch Ernst Friedrich Mooyer, (1267-1604) Mitte 19. Jh.; enthält auch: Notizen zur Geschichte des Klosters

·Bestellsignatur: Sammlung Fot., Nr. 3 Bd. i: Libri Variorum [der Bibliothek des Paderborner Studienfonds], Bd. 9, [o. D.]; enthält v.a. Abschriften von Urkunden und Akten zu Corvey, Höxter, Willebadessen, Dalheim, Bredelar, Böddeken, Möllenbeck, und Marienmünster; verzeichnet in Prinz, Archiv des Paderborner Studienfonds, Teil 2, S. 102-106.

·Bestellsignatur: Sammlung Fot., Nr. 72: Güterverzeichnis des Klosters Möllenbeck (Directorium supra bona in Mollenbeke), [16. Jh., nach 1573]; enthält: Kopie (1956/5) der Handschrift Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe Hs. Nr. 2 (936 fol.).

Der Hauptbestand befindet sich im Niedersächsischen Landesarchiv Staatsarchiv Bückeburg.

Literatur:

··Dieter Brosius, Das Augustiner-Chorherrenstift Möllenbeck, in: Schaumburg-Lippische Mitteilungen 24 (1978), S. 5-90.

·Franz Engel u. Heinrich Lathwesen (Bearb.), Urkundenbuch des Klosters Möllenbeck bei Rinteln, 3 Bde., Rinteln 1965-1969.

·Nicolaus C. Heutger, Zur Geschichte des Stiftes Möllenbeck im Bistum Minden, in: Mitteilungen des Mindener Geschichts- und Museumsvereins 39 (1967), S. 37-44.

Vorliegendes Findbuch wurde im Oktober 2008 von Marlena Abel unter der Betreuung von Thomas Reich mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben.

Zu bestellen und zu zitieren sind die Urkunden: LAV NRW W Kloster Möllenbeck - Urkunden Nr. x

Münster, 25. Februar 2009Dr. Thomas Reich

Umfang : 8 Urkunden, Findbuch F 009u.



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