Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
3. BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN DES STAATES UND DER SELBSTVERWALTUNG NACH 1816
3.1. INNERE VERWALTUNG
3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
Kreis Borken
K 306, Kreis Borken
Permalink des Findbuchs


Signatur : K 306

Name : Kreis Borken

Beschreibung :

Einleitung :

1. Behördengeschichte

1.1 Behördengeschichte bis 1945

Bei seiner Einrichtung am 10. August 1816 setzte sich der Kreis Borken aus den vier Städten Anholt, Werth, Bocholt und Borken sowie aus den Kirchspielen Bocholt, Rhede, Dingden, Weseke, Reken, Raesfeld, Heiden, Borken, Gemen, Ramsdorf und Velen zusammen. file://fn@01

Verglichen mit den territorialen Verhältnissen vor 1802/03 umfasste der Kreis damit das Gebiet des alten münsterischen Amtes Bocholt sowie den südlichen Teil des früheren münsterischen Amtes Ahaus mit Ausnahme der Herrlichkeit Lembeck, die 1816 dem Kreis Recklinghausen zugeordnet wurde. file://fn@02

Basis für die Einteilung der Kreise im Regierungsbezirk Münster war trotz des Rückgriffs auf die aus fürstbischöflicher Zeit stammenden Begriffe "Stadt" und "Kirchspiel" das seit 1810/11 eingeführte französische Verwaltungssystem mit seiner Einteilung in Departements, Arrondissements und Mairien. file://fn@03

Als offizielle Kreisstadt galt Borken, doch fungierte als Sitz der Kreisverwaltung lange Zeit das Gut des jeweiligen Landrats, der verpflichtet war, in regelmäßigen Abständen in der Kreisstadt Sprechstunde zu halten. Erst seit 1870 befand sich das Kreisbüro dauerhaft in Borken. file://fn@04

Das Gebiet des Kreises Borken blieb von 1816 bis in die Weimarer Zeit unverändert. Eine wichtige Umwandlung erfuhr es erst am 01. September 1923 mit dem Ausscheiden Bocholts als kreisfreie Stadt. file://fn@05

Erster Landrat des Kreises Borken wurde der bereits am 19. April 1816 mit dem Amt eines Kreiskommissars betraute Georg Karl (von) Basse, Grundbesitzer auf Pröbsting. file://fn@06

Der Landrat, in dessen Person sich die Kreisverwaltung zunächst im Wesentlichen allein verkörperte, stand an der Spitze des Kreises als unterster Ebene der staatlichen Verwaltung. Er war an die Weisungen der Regierung gebunden und dieser gegenüber berichtspflichtig. file://fn@07 Mit der Einführung der Kreisordnung von 1827 trat zu den staatlichen Aufgaben des Landrats seine Funktion als Vorsitzender des Kreistages und damit die Interessenvertretung der (allerdings zunächst noch stark eingeschränkten) Selbstverwaltung des Kreises hinzu. file://fn@08 Die 1886 für Westfalen erlassene und zum 1. April 1887 in Kraft getretene Kreisordnung ergänzte die kommunalen Aufgaben des Landrats schließlich um dessen Mitgliedschaft im neu eingerichteten Kreisausschuss. file://fn@09

Mit der Aufhebung der Vertretungskörperschaften und Beschlusskollegien auf Kreisebene in nationalsozialistischer Zeit wurde das Amt des Landrats zwar formal gestärkt; in der Praxis unterlag sein Wirkungsbereich aber auch in Borken in dieser Zeit starken Einschränkungen durch den Kreisleiter der NSDAP. file://fn@10

1.2 Behördengeschichte nach 1945

Unter dem Einfluss der britischen Besatzung wurden in den ersten Nachkriegsjahren die Landkreise kommunalisiert und die Aufgaben des bisherigen Landrats auf die Ämter des Landrats und des Oberkreisdirektors aufgeteilt. file://fn@11 Diese Veränderungen blieben für die Verfassung der Kreise maßgeblich, auch wenn die am 01. Oktober 1953 in Kraft getretene Landkreisordnung für das Land Nordrhein-Westfalen die in den britischen Maßnahmen erkennbare Tendenz zu einer völligen Kommunalisierung teilweise wieder zurückschraubte. Bei einer stärkeren Gewichtung der kommunalen Aufgaben waren die Kreise doch weiterhin ein Verbindungsglied zwischen der staatlichen und der kommunalen Verwaltung: Der Oberkreisdirektor fungierte im Zuge der Organleihe als unterste staatliche Verwaltungsbehörde. file://fn@12

Neben den verfassungsmäßigen Neuerungen ist für den Kreis Borken in der Nachkriegszeit auch eine Gebietsänderung zu konstatieren: Auf der Grundlage des "Pariser Abkommens" vom 22. März 1949 wurde ein Teil der Gemeinde Suderwick unter niederländische Auftragsverwaltung gestellt. Dieses Gebiet von 27 ha Fläche fiel am 01. August 1963 an die deutsche Verwaltung und damit an den Kreis Borken zurück. file://fn@13

Weitere einschneidende Umstrukturierungen ergaben sich durch die in Nordrhein-Westfalen insgesamt von 1966 bis 1975 reichende Gebiets- und Verwaltungsreform auf kommunaler Ebene. Am Ende eines langwierigen Diskussionsprozesses file://fn@14 nahm der nordrhein-westfälische Landtag am 08. Mai 1974 das sogenannte Münster/Hamm-Gesetz an, das zum 01. Januar 1975 in Kraft trat und für das Westmünsterland die Bildung eines neuen Kreises mit Kreissitz in Borken vorsah. Dieser neue Kreis Borken setzt sich zusammen aus den Gemeinden der alten Kreise Borken und Ahaus, wobei die Stadt Isselburg neu gebildet, die Gemeinde Raesfeld mit dem (vom Kreis Recklinghausen abgespaltenen) Erle zusammengelegt und die Gemeinde Dingden an den Kreis Wesel abgegeben wurde. Zum neuen Kreisgebiet kamen ferner die bisher kreisfreie Stadt Bocholt und die ursprünglich zum Kreis Coesfeld gehörende Stadt Gescher hinzu. file://fn@15

Die 1946 eingeführte Doppelspitze von Oberkreisdirektor und Landrat wurde auch in Borken mit der Landtagswahl 1999 wieder abgeschafft. Seitdem sind die Aufgaben des bisherigen Oberkreisdirektors und des ehrenamtlichen Landrats in der alle fünf Jahre zum jeweiligen Kommunalwahltermin direkt zu wählenden Person des Landrats bzw. der Landrätin neuen Zuschnitts zusammengefasst. file://fn@16

2. Liste der Amtsträger file://fn@17

Landräte des Kreises Borken bis 1946

··Georg Karl (von) Basse (1816) 1817-1847

·Ferdinand Freiherr von Hamelberg 1848-1870

·Wilhelm Bucholtz (1870) 1871-1904

·Stephan Graf von Spee 1904-1931

·Dr. Peter Cremerius (1931) 1932-1945

·Hans Daniel (1945)

Landräte des Kreises Borken ab 1946

··Dr. Hans Strunden (1946)

·Hans Renzel (1946-1952)

·Dr. Josef Bohnenkamp (1952-1954)

·Wilhelm Böggering (1954-1969)

·Alfons Schmeink (1969-1974)

·Franz Skorzak (1975-1992)

·Gerd Wiesmann (seit 1992)

Oberkreisdirektoren des Kreises Borken ab 1946

··Dr. Hans Strunden (1946-1947)

·Alfons Lengert (1947-1972)

·Raimund Pingel (1972-1974)

3. Bestandsgeschichte

Der Bestand "Kreis Borken, Landratsamt" gelangte in mehreren Zugängen an das Staatsarchiv Münster, die jedoch im Einzelnen nicht mehr vollständig nachvollziehbar sind. Die älteste im Zugangsbuch nachweisbare Aktenübernahme erfolgte 1878, weitere Zugänge sind für 1884, 1908, 1926, 1939, 1975, 1976 und 1977 belegt. file://fn@18 Die Borkener Archivalien wurden zunächst einem Sammelbestand "Regierungsbezirk Münster, Kreise" zugeordnet, der 1946 von Staatsarchivar Dr. Joseph Prinz in Einzelbestände aufgeteilt wurde. file://fn@19 Die bei dieser Gelegenheit von Prinz entnommenen Akten sogenannter "Vorbehörden" wurden, soweit noch vorhanden, bei einer 1971 vorgenommenen Revision des Bestandes wieder integriert. Klassifikation und Titelaufnahme blieben dagegen in dem 1971 entstandenen separaten Findbuch gegenüber dem Stand von 1946 weitgehend unverändert. Zur Ergänzung gab man dem Findbuch 1971 ein Verzeichnis der bei der Kreisverwaltung Borken aufbewahrten Akten bei. file://fn@20 Die nach Erstellung dieses Findbuchs 1975-1977 erfolgten Zugänge wurden handschriftlich nachgetragen.

Der Bestand "Kreis Borken, Landratsamt" im Staatsarchiv Münster umfasst insgesamt 212 Nummern, die sich aus 241 einzelnen Akten zusammensetzen. Der größte Teil des Bestandes enthält Akten, deren Laufzeit von 1804 bis 1928 reicht (=Findbuch B 253, Band 1); im Umfang entsprechen sie damit ungefähr 60% der erhaltenen Unterlagen des Landratsamtes aus der Zeit von 1946. file://fn@21 Im Bestand finden sich auch mehrere in französischer Zeit 1811-1813 oder in der Übergangszeit 1813-1816 angelegte und nach 1816 fortgeführte Akten, die ausdrücklich mit der Vorprovenienz "Arrondissement Rees" bzw. "Kreis Rees" gekennzeichnet sind. Inhaltlich erstrecken sich die Akten des Landratsamts Borken bis 1928 auf folgende Hauptthemenbereiche: allgemeine Verwaltung (Landeshoheit, Verfassung, Statistik, Personal etc.) Migration, Juden, Polizei, Zensur, Finanzen, Militär, Kommunalaufsicht, Handel und Gewerbe, Landwirtschaft, Kirchenangelegenheiten, Armenfürsorge und Stiftungen, Schulen, Vereinswesen, Gesundheitswesen, Verkehrswesen. Dieser Teil des Bestandes umfasst somit praktisch alle Aufgabenbereiche des Landrates vor 1946, wobei quantitative Schwerpunkte im Bereich von Militär, Handel und Gewerbe, Kirche und Schulen zu erkennen sind.

Von diesem Hauptteil des Bestandes ist eine Gruppe von 17 Akten mit Einbürgerungsverfahren zu unterscheiden, die erst 1975-1976 in den Bestand eingeordnet wurden und deren Laufzeit von 1952 bis 1973 reicht file://fn@22 (= Findbuch B 253 Band 2; Akten und Findbuch sind entsprechend § 7 Archivgesetz NW für die Benutzung gesperrt!)

4. Arbeitsbericht

Die vorliegende Verzeichnung des Bestandes "Kreis Borken, Landratsamt" soll das Findbuch von 1971 und dessen handschriftliche Ergänzungen ablösen. Sie wurde 1997 von den Referendarinnen und Referendaren Lorenz Friedrich Beck, Annette Hennigs, Robert Meier, Monica Sinderhauff und Peter Wiegand begonnen. Die Referendarinnen und Referendare Matthias Meusch, Klaus Nippert, Kathrin Pilger, Marcus Stumpf und Martina Wiech führten diese Arbeit 1999 fort. Ziel der erneuten Verzeichnung war vor allem eine tiefere Erschließung des Bestands, wozu auch eine neue, detailliertere Klassifikation erarbeitet wurde. Umgruppierungen oder Umsignierungen wurden dagegen nicht vorgenommen.

5. Hinweise auf andere Bestände

5.1. Weitere Bestände im Staatsarchiv Münster

Für weitere Angaben zur Geschichte des Kreises Borken im 19. und 20. Jahrhundert file://fn@23 kommen im Staatsarchiv Münster u.a. die Bestände der übergeordneten staatlichen Behörden, insbesondere der Regierung Münster, in Frage. file://fn@24 Darüber hinaus sind die Akten weiterer im 19. und 20. Jahrhundert auf Kreisebene tätiger Einrichtungen staatlicher Verwaltung einschlägig, z. B. Akten der Kreispolizeibehörde Borken file://fn@25 , des Kreissiedlungsamtes Borken file://fn@26 , des Kreisgerichts file://fn@27 sowie die Akten, Bücher und Karten des Katasteramtes file://fn@28 . Aus dem Bereich des nichtstaatlichen Schriftguts können einzelne im Kreisgebiet entstandene Guts- und Familienarchive herangezogen werden; zu nennen ist hier insbesondere das zum Depositum von Landsberg-Velen gehörende Archiv des Gutes Pröbsting, das unter Landrat Karl (von) Basse als Sitz der Kreisverwaltung diente. file://fn@29 Darüber hinaus sind aus diesem Depositum das Archiv des Stammsitzes Velen mit Materialien über den Landwirtschaftlichen Kreisverein Borken im Nachlass Max Graf von Landsberg-Velen file://fn@30 und der Nachlass des u.a. auch als Oberkommandant des Landwehr im Kreis Borken tätigen Freiherrn bzw. Grafen Ignaz von Landsberg-Velen file://fn@31 von Interesse. Für die im Bestand "Kreis Borken, Landratsamt" nicht dokumentierte Zeit des Nationalsozialismus sind im Staatsarchiv Münster die erhaltenen Unterlagen der zuständigen Gau- und Kreisleitung der NSDAP heranzuziehen. file://fn@32

5.2 Kreisarchiv Borken

Im Kreisarchiv Borken befinden sich weitere umfangreiche Teile der Registratur des Kreises Borken vor 1946: Insgesamt umfasst dieser (Teil-)Bestand 137 Akten bzw. 5 lfd. m., d.h. etwa 40 % der erhaltenen Überlieferung; die Laufzeiten reichen von 1811 bis 1933. file://fn@33 Die Provenienzen Landratsamt und Kreisausschuss sind nicht getrennt, doch werden im Findbuch des Kreisarchivs nur 10 Akten mit der Provenienz Kreisausschuss ausgewiesen.

Bei dem im Kreisarchiv verwahrten (Teil-)Bestand handelt es sich offenbar um jene Akten, die während des Zweiten Weltkriegs 1942 aufgrund ihrer besonderen historischen Bedeutung von damaligen ehrenamtlichen Kreisarchivar, dem Vorgeschichtler Winkelmann, ausgewählt und nach Brakel geflüchtet wurden. Sie entgingen damit der Zerstörung beim Brand des Kreishauses, auf dessen Dachboden die Altregistratur untergebracht war. file://fn@34

Bei einem Besuch in Borken fand Staatsarchivar Dr. Wolfgang Leesch im März 1947 drei dieser ursprünglich vier geflüchteten Kisten in der Notunterkunft des Landratsamtes vor. Ein anlässlich der Aussonderung und Flüchtung der Akten angelegtes Verzeichnis war jedoch nicht auffindbar. Obwohl der Aktenvermerk von Dr. Leesch berichtet, dass dem Staatsarchiv trotz einiger Bedenken seitens der Kreisverwaltung die Abgabe der Akten zugesichert worden sei, verblieben diese in den folgenden Jahren weiterhin in Borken. file://fn@35

Die Akten des Kreises Borken vor 1946 bilden heute den ältesten Bestand des seit 1978 unter hauptamtlicher Leitung stehenden Kreisarchivs Borken. file://fn@36 Im Vergleich zu dem im Staatsarchiv Münster befindlichen Archivalien ist keine deutliche inhaltliche Abgrenzung zu erkennen: Thematisch deckt auch der Bestand des Kreisarchivs die wesentlichen Aufgaben des Landratsamts vor 1946 ab; der quantitative Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Kirchen und Verkehr, die zusammen etwa 50 % des Bestandes ausmachen. Die in Borken befindlichen Akten weisen vergleichsweise lange Laufzeiten auf und haben häufig einen engeren Lokalbezug (z.B. Akten zu einzelnen Pfarr- oder Jugendgemeinden) als die im Staatsarchiv liegenden Archivalien.

Hinzuweisen ist schließlich auch auf die im Kreisarchiv Borken verwahrten Archivalien des Kreises nach 1946 sowie auf die dort befindlichen Zeitungen und Nachlässe.

5.3 Andere Archive

Neben dem Staatsarchiv Münster und dem Kreisarchiv Borken können u.a. die Bestände folgender Archive Material zur Kreisgeschichte erhalten:

Stadtarchiv Bocholt: dort u.a. Kreishandwerkerschaft Borken-Bocholt (49 Kartons)

Stadtarchiv Borken u.a. kommunale Archive des Kreisgebiets: dort z.B. im Kreisgebiet erschienene Zeitungen in Ergänzung zu den Beständen des Kreisarchivs

Westfälisches Archivamt: Familien- und Adelsarchive im Kreisgebiet; vgl. dazu: Adelsarchive in Westfalen. Die Bestände der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. - Kurzübersicht -, bearb. v. Wolfgang Bockhorst, Münster 1998 (=Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V., Veröffentlichung Nr.9)

Westfälisches Wirtschaftsarchiv: Unterlagen der für das Kreisgebiet zuständigen Kammern und Verbände, Archive im Kreisgebiet ansässiger Firmen

Staatsarchiv Detmold: Personenstandsüberlieferungen aus dem Kreisgebiet

Landeskirchliches Archiv Bielefeld und Bistumsarchiv Münster: Kirchliche Überlieferung

6. Literaturverzeichnis

"... das Beste der Städte und des platten Landes jederzeit ..." - aus dem Werden und Wirken des Westmünsterland-Kreises Borken, hg. v. Kreis Borken, Borken 1995.

Der Kreis Borken, hg. v. Kreis Borken, Stuttgart 1982.

Hundert Jahre Kreisordnung in Nordrhein-Westfalen, hg. v. Landkreistag Nordrhein-Westfalen, München 1988.

Unruh, Georg Christoph von: Der Kreis. Ursprung und Ordnung einer kommunalen Körperschaft, Köln u.a. 1964.

Bonn, im März 2007

gez. Martina Wiech

Einzelne Aktenbände sind aufgrund deren personenbezogenen Charakter für eine reguläre Nutzung im Lesesaal gesperrt. Es empfielt sich vorab eine Anfrage an das Landesarchiv NRW via E-Mail an: westfalen@lav.nrw.de

Umfang : 224 Akten (68 Kartons), Findbuch K 306.



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