Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
3. BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN DES STAATES UND DER SELBSTVERWALTUNG NACH 1816
3.1. INNERE VERWALTUNG
3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
Kreis Soest
K 347, Kreis Soest
Permalink des Findbuchs


Signatur : K 347

Name : Kreis Soest

Beschreibung :

Einleitung :

Vorbemerkung

Der Kreis Soest wurde nach Begründung der Provinz Westfalen aus der vormals preußischen, zuletzt bergischen Stadt und Börde Soest und der zum ehemals kölnischen Herzogtum Westfalen gehörigen hessischen Ämtern Belecke und Oestinghausen gebildet. Mit Wirkung vom Jahre 1819 wurde das einstige hessische Amt Belecke bis auf das Kirchspiel Körbecke wieder vom Kreise abgetrennt, indem die Pfarreien Allagen, Belecke, Hirschberg, Mülheim und Warstein zum Kreise Arnsberg und das Kirchspiel Mellrich zum Kreise Lippstadt geschlagen wurde. Dafür wurde das zunächst dem Kreise Arnsberg zugewiesene vormalige hessische Amt Werl mit den Pfarreien Bremen, Büderich, Scheidingen, Werl und Westönnen mit dem Kreise Soest vereint. Die zu diesem Amt zählenden Gemeinden Wickede und Wiehagen, die 1819 dem Kreise Hamm angeschlossen wurden, kamen erst im Jahre 1826 zum Kreise Soest. Der Kreis setzt sich heute aus den beiden Städten Soest und Werl und den 6 Ämtern Borgeln - Schwefe, Lohne, Bremen, Körbecke, Oestinghausen und Werl zusammen. Die zwei erstgenannten Ämter bilden die Soester Börde und gehen auf die bergischen Mairien Borgeln, Schwefe und Lohne zurück. Das Amt Oestinghausen entspricht dem gleichnamigen hessischen Amt. Die Gemeinden des Amtes Bremen rechneten bis ins Ende des 19. Jhs. zum Amte Körbecke. Ein kleiner Bestand landrätlicher Akten (Nr. 1 - 19, 21 - 34) sowie die Akten des Amtes Körbecke (Nr. 1 - 12) befanden sich schon vor 1900 im Staatsarchiv. Die Masse der landrätlicher Akten gelangte in vier Zugängen der 1930er Jahre ins Staatsarchiv: Zgg. 13/32 (Nr. 20, 35 - 46), Zgg. 4/33 (Nr. 47 - 102), Zgg. 26/37 (Nr. 103 - 236) und Zgg. 35/39 (Nr. 237 - 487). Ein Aktenband, der als Zgg. 33/41 übernommen wurde, wird z.Zt. vermißt 1). 29.8.56 wieder aufgefunden: Nr. 488. Die Zugänge der Jahre 1933 - 39 wurden während des Krieges von Dr. Schiedung verzettelt, der ganze Bestand im Sommer 1955 durch den Angestellten Timm nochmals durchgesehen. Ein einheitliches Registraturschema konnte der Aufstellung nicht zugrundegelegt werden. Die landrätlichen Akten sind nach den Lagernummern der zweiten Spalte zu bestellen, die des Amtes Körbecke nach den laufenden Nummern.

1) betr. Schutz der Republik 1922-23

Umfang : 504 Akten (151 Kartons), Findbuch K 347.



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