Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
3. BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN DES STAATES UND DER SELBSTVERWALTUNG NACH 1816
3.3. WIRTSCHAFTSVERWALTUNG
3.3.1. Landesplanung und Agrarordnung
Landesplanungsgemeinschaft Westfalen, Bezirksplanungsstelle Münster
M 002, Landesplanungsgemeinschaft Westfalen, Bezirksplanungsstelle Münster
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Signatur : M 002

Name : Landesplanungsgemeinschaft Westfalen, Bezirksplanungsstelle Münster

Beschreibung :

Einleitung :

Auf Grund der Verordnung vom 15. Februar 1936 (Reichsgesetzblatt I 1936, S. 1044ff) wurde die Landesplanungsgemeinschaft Westfalen mit Sitz in Münster als öffentliche Einrichtung mit Rechtsfähigkeit (nach 1945 Körperschaft des öffentlichen Rechts) gegründet. § 13 ihrer Satzung vom 10. August 1936 (siehe Landesplanungsgemeinschaft Westfalen Nr. 4) sah in den einzelnen Regierungsbezirken die Errichtung von Bezirksstellen zur "dezentralisierten Förderung der Landesplanung" vor.

Wann es genau zur Einrichtung der Bezirksstelle in Münster kam, ließ sicher leider nicht ermitteln.

Im Preußischen Staatshandbuch für das Jahr 1939 wird die Bezirksstelle erstmals aufgeführt. Leiter der Bezirksstellen war der jeweilige Regierungspräsident, Geschäftsführer der Bezirksplaner.

Nach 1945 wurden die Bezirksstellen und Bezirksplanungsstellen umbenannt.

Ende 1975 wurden die Landesplanungsgemeinschaft Westfalen und die ihr unterstellten Bezirksplanungsstellen in Arnsberg, Detmold und Münster aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden - zugleich mit der Bildung von Bezirksplanungsräten - der ab 1. Januar 1976 neugeschaffenen Abteilung 6 des jeweiligen Regierungspräsidenten übertragen.

Die hier verzeichneten Akten gelangten mit einer Abgabe der Regierung Münster an das Staatsarchiv.

Münster im Juli 1983

Schnorbus.

Umfang : 40 Akten (2 Kartons), Findbuch M 002.



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